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Zwickau Fink rettet KSC das nächste Unentschieden in Zwickau

Der Karlsruher SC darf einen weiteren Punkt einpacken und mit auf den Heimweg aus dem Osten der Republik nehmen. Im Nachholspiel am Dienstagabend beim FSV Zwickau gab es ein weiteres 1:1 (0:1)-Unentschieden. Damit sind die Badener nun seit elf Partien ungeschlagen.

Im Vorfeld musste sich KSC-Cheftrainer Alois Schwartz einige Gedanken machen. Denn seine eingespielte Stammformation musste umgebaut werden und das gleich auf zwei Positionen. Für die gesperrten Daniel Gordon und Manuel Stiefler rückten Startelf-Debütant Christoph Kobald und Kyoung-Rok Choi in die Mannschaft. 

FSV mit Aluminium-Knaller in der ersten Spielminute

Die erste Aktion der Partie gehörte allerdings den Hausherren: In der ersten Spielminute bekam Zwickau die erste Ecke der Partie und schon schepperte es am Aluminium. Bryan Gaul hatte an den Pfosten geköpft. 

Die im Abstiegskampf steckenden Zwickauer spielten aggressiv und forsch, der KSC agierte hingegen gewohnt geduldig und lauerte auf seine Chancen. Eine erste hatte Marvin Wanitzek in der 12. Spielminute, als sein Freistoß aus zentraler Position knapp am Tor vorbei ging. 

KSC wird kurz vor der Halbzeitpause bestraft

Nach einer halben Stunde dann zum zweiten Mal Aluminium-Glück für Karlsruhe. Lion Lauberbach setzte sich gegen Kobald durch, sein Schuss schrammte den Pfosten. Hier sah die Defensive der Gäste alles andere als glücklich aus. Zu diesem Zeitpunkte wäre eine Führung für die West-Sachsen durchaus verdient gewesen. 

Tatsächlich sollte Zwickau noch vor der Halbzeitpause in Führung gehen. Mike Könnecke schickte auf der rechten Seite Morris Schröter steil. Der brachte den Ball ins Strafraumzentrum, wo Kevin Hoffmann per Rechtsschuss zum 1:0 einnetzte (44. Spielminute). 

Auch Pourié im Pfosten-Pech

Der KSC hatte sich entsprechend viel vorgenommen für Halbzeit zwei. Immerhin hatten die Badener zuletzt gegen Köln und Jena schon bewiesen, dass sie genug Kraftreserven besitzen, um hier immer noch etwas zuzulegen. 

Tatsächlich bestätigen die Badener diesen Eindruck - Marvin Pourié scheiterte aus 17 Metern in der 51. Spielminute allerdings am Pfosten. Kurz darauf ging ein Ball aus ähnlich weiter Distanz von Marco Thiede am Ziel vorbei (52.). 

Fink vom Elfmeterpunkt erfolgreich

Nach rund einer Stunde nahm Schwartz seine erste personelle Umstellung vor, brachte Sercan Sararer für den blass gebliebenen Burak Camoglu. Doch es war Anton Fink, der wie im Hinspiel zum 1:1-Ausgleich gegen Zwickau traf - dieses Mal per Strafstoß. Ein Schuss von David Pisot wurde im Strafraum mit der Hand abgewehrt, der Schiedsrichter entschied umgehend auf Elfmeter. Fink trat an, schoss in die Mitte und hatte das nötige Glück - 1:1 (65.)!

In der Folge wurde das Spiel deutlich zerfahrener, beide Mannschaften wollten die drei Punkte. In der Schlussphase wurde Zwickau, das über weite Strecken des zweiten Durchgangs offensiv blass blieb, noch einmal stärker. Doch die KSC-Hintermannschaft hielt sich schadlos, sicherte so die Punkteteilung ab.

Nach vorne machten die Badener dagegen kaum noch etwas, in der Schlussphase wirkten sie mit der Punkteteilung zufrieden. 

Aufstellung Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Kobald, Pisot, Roßbach - Camoglu (59. Sararer), Choi, Wanitzek, Lorenz (80. Röser) - Fink (86. Groiß), Pourié.

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Kommentare (62)
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  •   Eckfaehnchen
    (2681 Beiträge)

    12.02.2019 21:04 Uhr
    Abhaken, die zwei Unentschieden,
    aber für Samstag solltet ihr euch etwas vornehmen. Die Punkte müssen im Wildpark bleiben.
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  •   Samoht500
    (709 Beiträge)

    12.02.2019 21:28 Uhr
    Nicht abhaken...
    sondern nachfragen. Von den vergangenen 4 Spielen wurde nur eins gewonnen. Braunschweig, Jena, Zwickau. Alles Abstiegskandidaten. Mit Mühe 3 von 9 Punkten geholt. Eine Spitzenmannschaft die das Ziel hat aufzusteigen, darf sich soviele Punktverluste nicht erlauben. Abhaken heißt für mich "weiter so". So sollte es aber nicht weitergehen.
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  •   Eckfaehnchen
    (2681 Beiträge)

    13.02.2019 07:55 Uhr
    @ samoht 500
    Doch abhaken diese Spiele und Fokus auf Samstag lenken und gegen den FCK das Heimspiel gewinnen.
    Lange Diskussionen, wie und wenn und hätte reicht nicht mal für ne Fahrradkette. Die Punkte wurden nicht geholt und daran kann niemand mehr etwas ändern. Das ist Fakt.
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  •   Badenstolz
    (1169 Beiträge)

    12.02.2019 21:23 Uhr
    Nach diesen
    zwei Unentschieden zählt nur ein Heimsieg im Süd-west Derby !
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  •   hansfranz12
    (341 Beiträge)

    12.02.2019 21:04 Uhr
    ksc
    a.s. und keine mittel um den druck standzuhalten
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  • unbekannt
    (342 Beiträge)

    12.02.2019 21:02 Uhr
    Wenigstens nicht verloren.
    Leistungsgerechtes Unentschieden, keines der beiden Teams hätte einen Sieg verdient gehabt.
    Gegen Lautern ein Dreier und es winkt mit etwas Glück die Tabellenführung! Nur der KSC!
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  •   franklin
    (216 Beiträge)

    12.02.2019 21:00 Uhr
    So wird
    das nichts mit dem Aufstieg. Die dicken Brocken kommen erst noch.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11389 Beiträge)

    12.02.2019 21:29 Uhr
    ja,
    Lotte und Großaspach.
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  •   hansfranz12
    (341 Beiträge)

    12.02.2019 20:58 Uhr
    ksc
    besten falls rele gegen aue
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  •   nurdiewahrheit
    (234 Beiträge)

    12.02.2019 20:58 Uhr
    Langsam
    wirds wieder eng da oben. Der schöne Vorsprung so gut wie dahin. Schade. Trotzdem ist noch alles in eigener Hand. Allerdings dürfte es nicht reichen, wenn die Spielgestaltung und Punkteausbeute so spärlich bleibt...
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