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Karlsruhe Er hatte dem KSC den Aufstieg verhagelt: Das sind die wichtigsten Fakten zum Gegner Erzgebirge Aue

Das letzte Aufeinandertreffen mit Erzgebirge Aue verlief für den Karlsruher SC alles andere als gut, war es doch das Spiel, das den Blau-Weißen im Mai vergangenen Jahres den Einzug in die Zweite Bundesliga verhagelte. Am Montag (Anpfiff 20.30 Uhr) muss der KSC erneut gegen die gefürchteten Gäste aus Sachsen ran. ka-news.de hat die wichtigsten Facts in der Übersicht.

Obwohl es schon mehr als ein Jahr her ist: Es tut jedem, dessen Herz im "blau-weißen-Takt" für den KSC schlägt, noch immer weh. Richtig weh. Das Scheitern in der Relegation gegen den FC Erzgebirge Aue, das Verpassen des Aufstieges in die Zweite Bundesliga - der dann ein Jahr später zum Glück von Cheftrainer Alois Schwartz und seinem Team bravourös gemeistert wurde.

Am Montag geht es wieder gegen Aue. Und wieder geht es irgendwie darum, die Relegations-Niederlage wieder gut zu machen. Aue - eine Art Angstgegner, und den gilt es zu besiegen. Zudem ist der KSC fast zu einem Sieg verdammt, denn: Zwar verloren die Badener acht Pflichtspiele in Folge nicht - und das ist aller Ehren wert - doch die letzten sechs Ligaspiele endeten unentschieden.

Drei Punkte - Balsam für die badische Seele

Ein Dreier gegen die Veilchen wäre daher Balsam für die badische Seele - und prima für das Punktekonto. Die Gesamtbilanz der Begegnungen mit Aue: Von 18 Spielen gewannen die Badener fünf, acht endeten mit einer Niederlage des KSC. Heimbilanz der Karlsruher gegen die Veilchen: Von zehn Begegnungen endeten vier siegreich, dreimal spielte man remis.

Beim letzten Aufeinandertreffen in der Saison 2017/18 verlor der Wildparkclub mit 3:1. Das war am Dienstag, 22. Mai 2018. Mit diesem Sieg verhagelten die Sachsen den Badenern den Einzug in die Zweite Liga, schafften selbst den Klassenerhalt. Alle drei Veilchen-Tore gingen dabei auf das Konto von Stürmer Sören Bertram.

Aue-Coach Schuster spielte für den KSC

Einer, der ebenfalls für die Veilchen auf dem Platz steht, ist der 29 Jahre alte Dimitrij Nazarov. Er hat eine KSC-Vergangenheit, fiel schon im Badischen als ziemlich sicherer Elfmeterschütze auf. Im Moment ist der Nationalspieler Aserbaidschans Aues Top-Goalgetter mit fünf Treffern.

Elfmeter
Dimitrij Nazarov trifft per Elfmeter zum 1:1-Ausgleich für Aue im Spiel gegen Dynamo Dresden. | Bild: Sebastian Kahnert

Vom Elfmeterpunkt trat er in dieser Spielrunde dreimal an: Zweimal überwand er den gegnerischen Keeper. Seine Treffsicherheit in der laufenden Spielrunde führt er darauf zurück, dass ihm Trainer Dirk Schuster "alle Freiheiten" lasse.

Dirk Schuster ist seit dem 26. August 2019 Cheftrainer in Aue. Seine Bilanz: Acht Spiele, davon gewann er drei, spielte dreimal Remis und musste zwei Niederlagen hinnehmen. Am Montag kehrt Schuster, der Ex-KSC-Profi, zum zweiten Mal als Coach in den Wildpark zurück.

Aues Trainer Dirk Schuster
Aues Trainer Dirk Schuster. | Bild: Robert Michael/zb/dpa

Im Mai 2015 saß er auf der Trainerbank des SV Darmstadt 98, der damals am drittletzten Spieltag mit einem 1:0-Erfolg in Karlsruhe den mitentscheidenden Schritt zum Durchmarsch in die Bundesliga machte. In den letzte drei Pflichtspielen gelang den Veilchen kein Sieg. Aus im Pokal in Düsseldorf, Remis gegen Heidenheim und zuvor eine Niederlage in Darmstadt.

In Durlach fühlen sich die Aue-Profis wohl

Auch Aue-Profi Dennis Kempe stand schon beim KSC unter Vertrag. Der inzwischen 33 Jahre alte Linksfuß hat noch immer enge Bindungen in die Fächerstadt, wurde am vergangenen Wochenende in Durlach gesichtet.

Apropos Durlach - dort ist noch immer der Lebensmittelpunkt von Aues Trainer Dirk Schuster. Auch der für den KSC gegen Aue erfolgreichste Akteur fühlt sich in Durlach wohl: Sebastian Freis, zuletzt zudem Dauergast im Wildparkstadion. In sechs Spielen gegen die Sachsen erzielte "Basti" drei Treffer. Mit acht Auftritten absolvierte Timo Staffeldt die meisten Spiele im KSC-Dress gegen Aue.

Timo Staffeldt
Timo Staffeldt | Bild: marvinguengoer.de

In Sachen Titel und internationale Auftritte können die KSC-Gäste einiges mehr aufweisen als die "Blau-Weißen". Aue gewann drei DDR-Meisterschaften und brachte es auf 16 Champions League Spiele. In dieser Liga trat der KSC noch nie an.

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Kommentare (12)
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  •   Maverick
    (69 Beiträge)

    11.11.2019 14:46 Uhr
    Dachte doch glatt.....
    da kommt ein Bericht über den Gräfe.

    Zitat von Überschrift Er hatte dem KSC den Aufstieg verhagelt
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  •   zahlenbeutler
    (1369 Beiträge)

    11.11.2019 18:15 Uhr
    Hagel
    ist wohl heute nicht angesagt, der Schiedsrichter ist ein gewisser Waschitzki aus Essen, er ist bekannt dafür, dass er so wischiwaschi pfeifft und da seit Ente Lippens Essener grundsätzlich dem KSC feindlich gegenüber stehen, wird er natürlich versuchen, dem KSC eins auszuwischen, schon mal vorab, wenn es schlecht laufen sollte
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  •   Dobermann
    (101 Beiträge)

    11.11.2019 13:33 Uhr
    Richtigstellung !
    Unser KSC ist ja nicht wegen dem einen Spiel gegen Aue nicht aufgestiegen, sondern weil er es nicht geschafft hatte ,ein ausreichendes Polster an Punkte zu schaffen.
    Sechs mal ungeschlagen aber trotzdem sechs mal sieglos.... es ist lediglich schöner zu lesen, aber 4 x verloren und 2 x gewonnen wären die gleichen Punkte. Insofern müssen wir heute unbedingt mal wieder gewinnen. Und das tun wir, wenn wir endlich mal offensiv an den "Feind" rangehen. Verwalten oder halten können wir dann, wenn wir zwei Tore vorne liegen. Also kämpfen und siegen.... 3 zu 1 für unseren KSC.
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  •   sauerbraten
    (1879 Beiträge)

    11.11.2019 12:31 Uhr
    Wie das letzte Aufeinandertreffen ausging,
    spielt heute keine Rolle mehr, der heutige Ausgang dafür, aber umso mehr. Wer die Tabelle richtig lesen kann, stellt fest, dass zwischen Platz 6 und 13 einiges möglich ist und dass die, die unten drin stehen, alles andere als weit weg sind vom KSC. So eine Serie von 7 ungeschlagenen Matches hört sich ja ganz nett an für einen Aufsteiger, aber man kommt halt auch nicht wirklich vom Fleck, wenn man keine Spiele gewinnt. Auch wenn es so mancher Enthusiast hier nicht wahrhaben will - wir befinden uns, Stand jetzt, in akuter Abstiegsgefahr und das beste Gegenmittel dafür sind Dreier.
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  •   melotronix
    (2934 Beiträge)

    11.11.2019 07:57 Uhr
    bloss keine Angst..
    ..vor diesem Club. Die kochen auch nur mit Wasser und sind meiner Meinung nach total überbewertet.
    Meines Wissens haben sie auch einen der kleinsten Torhüter der Liga. Also...dann mal Feuer frei!
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  •   Krunemer
    (54 Beiträge)

    11.11.2019 08:20 Uhr
    So ist es
    Fröde soll dem Nazarow ein paar auf die Socken hauen und Grozurek dem Kempe Knoten in die Beine spielen. Schuster sollte heute Abend die Lust verlieren, hier zu wohnen. Spaß beiseite: heute Abend sind 3 Bigpoints zu vergeben.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11516 Beiträge)

    11.11.2019 06:44 Uhr
    schaut nich zzurück, sondern nach vorn:
    der KSC hatb eine Aufgabe und die heißt Klassenerhalt.

    Dazu muß man seine Spiele gewinnen. 26 Punkte fehlen noch zum Klassenerhalt.
    Fangen wir gegen Auah gleich heute noch an, Punkte zu sammeln!

    Heimsieg, sonst nix! Die 3 Punkte bleiben in der Dixiklobaustelle!

    KSC forever !!!

    grinsen
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11516 Beiträge)

    11.11.2019 06:46 Uhr
    sollte natürlich in der Überschrift "nicht zurück"
    heißen. Die Finger sind wohl noch müde...

    grinsen
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  •   Waterman
    (6388 Beiträge)

    11.11.2019 13:02 Uhr
    Endlich mal etwas Originelles
    ...und dann war's ein Schreibfehler.

    Oh, Mann...
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  •   runner
    (444 Beiträge)

    11.11.2019 05:35 Uhr
    Und was ...
    ... genau ist an diesen "Fun Facts zum Gegner Erzgebirge Aue" funny?
    Alder, da wird einfach mal so ein Begriff rausgehauen, auch wenn dessen Bedeutung überhaupt nicht zum dann Folgenden passt.

    Wenn ich dann das https://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Karlsruhe~/Ihnen-gefaellt-was-Sie-hier-lesen-Bewerben-Sie-sich-jetzt;art6066,2456019 mit der Überschrift "Ihnen gefällt, was Sie hier lesen? Bewerben Sie sich jetzt!" lese, sehe ich in Zukunft weitere solche Schwätzer in der Redaktion - es ist zum Davonlaufen.
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