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Stuttgart Dominante Schwaben: KSC verliert im Derby beim VfB Stuttgart 0:3

Der VfB Stuttgart hat das Sieg-Versprechen von Trainer Tim Walter eingelöst und mit einem Derbyerfolg gegen den Karlsruher SC den Abstand auf die direkten Aufstiegsränge verkürzt. Dank der Treffer von Philipp Förster (60. Minute), Orel Mangala (75.) und Hamadi Al Ghaddioui (90.+2) setzten sich die über weite Strecken dominanten Schwaben am Sonntag verdient mit 3:0 (0:0) durch.

Als Tabellendritter hat der VfB nun jeweils drei Punkte Rückstand auf den Hamburger SV und Arminia Bielefeld, muss aber absehbar auf Marc Oliver Kempf verzichten. Der Kapitän sah nach einem rüden Foul in der Schlussphase die Rote Karte und wird gesperrt werden. Die Karlsruher stecken nach der ersten Niederlage nach zuvor sieben Remis in Serie im unteren Mittelfeld der Tabelle fest.

Einige Plätze im Gästeblock blieben leer

Im Vergleich zum Derby im April 2017, das aufgrund des massiven Abbrennens von Pyrotechnik kurz vor dem Abbruch gestanden hatte, blieb es diesmal weitgehend ruhig. Der Gästeblock war nicht mal komplett gefüllt, da rund 200 KSC-Fans vor dem Spiel einen Platzverweis von der Polizei bekommen hatten. Sie sollen laut eines Polizeisprechers schon auf dem Weg zum Stadion Pyrotechnik abgebrannt haben. Im Stadion dagegen wurde diesmal überhaupt nicht gezündelt.

Auf dem Platz entwickelte sich dagegen das Spiel, das man erwartet hatte: Der VfB hatte allein im ersten Durchgang 70 Prozent Ballbesitz und gestaltete die Partie. Die Gäste dagegen standen tief und lauerten auf Konter.

Gefährlich wurde es, wenn die Stuttgarter Argentinier Santiago Ascacibar und Nicolas González in der Nähe des Balls waren. Ascacibar (13./26.) scheiterte erst knapp per Kopf und dann per Seitfallzieher. Nach einer Flanke von Ascacibar vergab dann auch González (36.) per Seitfallzieher.

Stiefler scheitert kurz nach der Pause am Pfosten

So dominant wie man nach Walters Aussagen vor dem Spiel hätte vermuten können, war der VfB aber nicht. Der Coach hatte einen Sieg ohne Gegentor angekündigt, die erste richtig große Chance des Spiels hatte dann aber der KSC. Kapitän Kempf (48.) leistete sich im Aufbau einen schweren Patzer und passte den Ball unbedrängt zu KSC-Profi Manuel Stiefler, der anschließend frei auf Stuttgarts Keeper Gregor Kobel zulief, aber an den Innenpfosten schoss.

Den Schwaben fehlte es wie so oft auch gegen den KSC an der von Walter oft bemängelten Konsequenz. Trotz der Rückkehr von Mario Gomez in die Startelf blieb der VfB vor dem gegnerischen Tor aber oft harmlos. Försters Tor war mehr oder weniger ein Zufallsprodukt, weil Karlsruhes Lukas Fröde seinen Schuss aus kurzer Distanz unhaltbar abfälschte. Eine Viertelstunde später sorgte Mangala nach starker Vorarbeit von Gonzalo Castro für die Entscheidung, die Al Ghaddioui mit seinem fünften Saisontor in der Nachspielzeit bestätigte.

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Kommentare (68)
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  •   Dobermann
    (104 Beiträge)

    25.11.2019 13:57 Uhr
    Lieber KSC
    zu Recht am Sonntag verloren ! Seit 6 Spielen hat sich unser KSC irgendwie durchgeduselt ! eher den Niederlagen näher als den Siegen ! Kein Mut ! klarer Stillstand in der Entwicklung ! Wenn es jetzt 2 x dumm läuft -Abstiegsplatz ! Vielleicht sollte unser AS jetzt einmal aufwachen und handeln. Die Abwehr ist zu langsam und einen Sturm stellt er nicht auf. Fink , Hofmann , Pourie , die müssen jetzt endlich von Anfang an ran, wobei Fink durchaus die 10 spielen kann. Genug mit Respekt und Angsthasenfußball ! Tim Walter hat es uns gezeigt.... große Sprüche und Recht behalten ! Verloren und kein Tor geschossen ! Das sind die Fakten. Alles andere ist Polemik. Ob 40 Millionen oder 8 Millionen, kämpfen können alle ! Also jetzt mal bitte raus auf den Platz und Gras fressen ! Auf geht's KSC noch ist alles offen, auch wenn die Luft dünner wird.
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  •   Samoht500
    (757 Beiträge)

    25.11.2019 15:05 Uhr
    Korrekt!
    Jetzt ist Schwartz gefragt! Langsam muss er liefern und dazu gehört endlich mehr Mut in seiner Aufstellung und vor allem eine knallharte Leistungsanalyse. Die Konsequenz muss sein, dass ein Choi nicht mehr spielt. dass ein Pourie und Hoffmann einfach nicht zusammen passen, geschweige denn harmonieren. Dass ein Rossbach und Thiede beide nicht in der Lage sein über außen das Spiel aufzubauen. Dass ein Fröde im Vergleich zu Kobald technisch und körperlich weitaus schlechter ist.
    Schwartz ist jetzt seit 2 Jahren im Amt. Stand heute entwickelt sich die Mannschaft überhaupt nicht weiter. Im Gegenteil. Es ist kein Spielplan zu erkennen, es ist nicht zu erkennen, dass Schwartz in der Lage ist die Mannschaft von außen zu führen, bzw. über die Motivationsschiene zu erreichen. Denn Potential hat die Truppe. Und damit meine ich vor allem Spieler aus der 2. Reihe. Fink, Camoglu, Carlson, Kobald...usw. man muss sie nur spielen lassen und endlich mal etwas ändern!
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  •   kaehler
    (67 Beiträge)

    25.11.2019 12:22 Uhr
    Hosen voll!!!
    schon ab der ersten Minute!!!
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  •   Maverick
    (77 Beiträge)

    25.11.2019 10:52 Uhr
    Regensburg
    kommt mit viel Rückenwind, und gegen Bielefeld gibt es sowieso eine Klatsche. grinsen
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  •   bingobongo
    (296 Beiträge)

    25.11.2019 10:04 Uhr
    Nunner gehts
    Warum genau wird denen ein Stadion gebaut?
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11526 Beiträge)

    25.11.2019 14:45 Uhr
    's geht nuffzus!
    Un des Stadion wird gebraucht (deswegen au Gebrauchtobjekt in der Dixikloarena)!
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  •   Badenstolz
    (1206 Beiträge)

    25.11.2019 09:33 Uhr
    Eins noch ...
    sollte ein Guido Buchwald nochmals als TV Kommentator ein KSC Spiel begleiten , schalte ich sofort aus !
    GRAUSAM ... es grenzte an Körperverletzung (als KSC Fan zumindest) .
    Wäre schön wenn man seine KSC Zeit nie mehr erwähnen würde !!!
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  •   Garrincha
    (504 Beiträge)

    25.11.2019 06:41 Uhr
    Watschenclub KSC wiedermal dankbares Opfer für verunsicherten VfB
    KSC wieder dankbarer Aufbaugegner für einen völlig verstörten VfB, aber das Allerschlimmste ist ja das der 3:0 Sieg auch noch haushoch verdient war.
    Wenn der KSC in der Mehrzahl nur Rumpelfüßler hat sollte er wenigsten einen einigermaßen fähigen Trainer haben, aber was hat der KSC, einen verwirrten Schwartz.
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  •   Gartenzwerg
    (15 Beiträge)

    25.11.2019 06:15 Uhr
    Vielleicht
    war es mal wieder an der Zeit zu verlieren, quasi als Wachrüttler. Hätte man mal wieder 1:1 Unentschieden gespielt hätte man wie so oft einen gefühlten Sieg gefeiert. So wird es jetzt doch langsam eng unten und jetzt Muss dringend mal wieder ein 3er her. Bin aber überzeugt das jetzt auch eine Antwort kommt.
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  •   Jan-Hannya
    (57 Beiträge)

    24.11.2019 20:44 Uhr
    Schwache Leistung...
    Völlig verdienter Sieg des VfB...
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