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Karlsruhe Die Schießbuden der Liga treffen aufeinander: 6 Fakten zum KSC-Gegner 1. FC Nürnberg

Am Freitag steht das nächste Spiel des Karlsruher SC bevor: Gegner ist der 1. FC Nürnberg. Beide Vereine finden sich auf den unteren Tabellenrängen wieder. ka-news.de hat die Fakten zum Spiel, ob Heim- oder Auswärtbilanzen, Platzverweise und derzeitige Verletzungen der Spieler, in der Übersicht.

1. Das Spiel: Ein "Kellerduell"

Es könnte ein Torfestival werden, wenn der KSC den 1. FC Nürnberg erwartet. Denn: Es treffen die "Schießbuden der Liga" aufeinander. Beide Teams haben schon furchterregende 42 Gegentreffer kassiert.

Aufgrund dieser Gegentorflut ist es fast logisch, dass die Begegnung im Wildpark unter der Überschrift: "Kellerduell" steht. Das Team, das auf dem Relegationsrang steht, erwartet den 15. in der Zweitligatabelle.

2. Platzverweise und Verletzungen

Die Franken reisen mit einigen personellen Problemen in die Fächerstadt. Beim 1:2 der "Clubberer" am vergangenen Spieltag gegen Darmstadt 98 wurden Fabian Nürnberger und Asgar Sörensen vom Platz gestellt. Die beiden Abwehrspieler sind gesperrt.

Ersatzmann Konstantinos Mavropanos wurde im gleichen Spiel mit Hüftproblemen ausgewechselt. Einsatz beim KSC? Fraglich. Wie auch der von Georg Margreitter. Den österreichischen Defensivspieler setzte zuletzt eine Kapseldehnung des Innenbandes außer Gefecht.

Aber dafür kehrt Johannes Geiss in die Startelf zurück. Der defensive Mittelfeldspieler war gesperrt, weil er schon fünf Verwarnungen kassierte. Der 26-Jährige ist Nürnbergs gefährlichster Spieler, erzielte bisher fünf Tore und gab sechs Vorlagen. Im Hinspiel markierte er das 1:0 für den FCN. Per Elfmeter, den Dirk Carlson verursacht hatte.

Zum Ausgleich traf damals für den KSC Manuel Stiefler. Der Allrounder Stiefler ist gebürtiger Franke, spielte von 2008 bis 2010 in Nürnberg, kam da jedoch nicht im Profiteam zum Einsatz.

Torschütze Manuel Stiefler (Archivbild)
Manuel Stiefler traf im Hinspiel für den KSC. | Bild: Tim Carmele

3. Welcher Spieler hat bereits im anderen Verein gespielt?

Im Kader des FCN hat ein Quartett KSC-Erfahrung. Da ist Robin Hack, der es mittlerweile zum U 21 Nationalspieler brachte. Das Fußball-Abc erlernte der gebürtige Pforzheimer in der Jugend des KSC. Auch Nürnbergs Angreifer Felix Lohkemper spielte einst in der Jugend des Wildparkclubs. KSC-Vergangenheit haben im Nürnberger Kader zudem Enrico Valentini und Fabian Schleusener. Beide kamen zuletzt eher selten zum Einsatz.

Die Nürnberger Spieler bejubeln das 2:0 durch Robin Hack (M).
Die Nürnberger Spieler in dieser Saison im Torjubel. | Bild: Timm Schamberger/dpa

4. Aufstellung des KSC im Hinspiel

Im Hinspiel lief für den KSC im Frankenland diese Elf auf: Uphoff - Carlson, Pisot, Gordon, Thiede - Fröde - Lorenz, Wanitzek, Stiefler, Grozurek - Pourié,

Von diesen Profis werden wohl nur Uphoff, Carlson, Gordon, Wanitzek und Stiefler beim Anpfiff auf dem Rasen stehen, denn der neue KSC-Trainer Christian Eichner setzt auf andere Akteure.

5. Die Auswärtsbilanz der Nürnberger

Die Auswärtsbilanz der Nürnberger sorgt auf Seiten des KSC für keine schlaflosen Nächte, denn sie ist nicht sonderlich erfolgreich. Von elf Auswärtspartien wurden drei gewonnen, drei endeten remis - den Rest verlor der FCN. Aber: Im letzten Heimspiel, am 16. Oktober 2016, musste die Badener eine heftige 0:3-Niederlage hinnehmen.

6. Die Heimbilanz der Karlsruher

Die Heimbilanz der Blau-Weißen: Von 35 Partien wurden elf gewonnen, sieben Begegnungen endeten unentschieden. Die Gesamtbilanz spricht  ziemlich eindeutig für den Gast: Von 69 Spielen konnte Nürnberg 30 siegreich gestalten.

Der beste KSC-Torschütze? Etwas überraschend: ein Abwehrspieler! Srecko "Ceci" Bogdan. Der Ex-KSC-Kapitän traf in 13 Spielen gegen den FCN viermal. Gunther "Magic" Metz kam auf die gleiche Anzahl an Einsätzen, blieb aber torlos.

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  •   Rundbau-Gespenst
    (11813 Beiträge)

    28.02.2020 15:35 Uhr
    @ Herr Putzing: haben Sie Uphoff unterschlagen?
    "Im Hinspiel lief für den KSC im Frankenland diese Elf auf: Uphoff - Carlson, Pisot, Gordon, Thiede - Fröde - Lorenz, Wanitzek, Stiefler, Grozurek - Pourié,

    Von diesen Profis werden wohl nur Carlson, Gordon, Wanitzek und Stiefler beim Anpfiff auf dem Rasen stehen, denn der neue KSC-Trainer Christian Eichner setzt auf andere Akteure."

    Nur wundern!!!

    grinsen
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  •   redaktion
    (1269 Beiträge)

    28.02.2020 19:14 Uhr
    Danke für den Hinweis.
    Uphoff stand beim Hinspiel zwischen den Pfosten. Haben wir ergänzt.
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  •   Senfdazu
    (293 Beiträge)

    28.02.2020 17:37 Uhr
    😎
    Hoffentlich steht einer im Tor, Herr Putzing 😜
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