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Karlsruhe "Das wird ein harter Brocken für uns!": KSC-Coach Schwartz will gegen Darmstadt ein Ausrufezeichen setzen (mit Video)

Zwischen Stadion-Streit und Präsidentschaftswahlen geht bei den Spielern des Karlsruher SC inzwischen der Alltag weiter. Am Freitag treffen die Blau-Weißen im Auswärtsspiel auf den SV Darmstadt 98 (Anpfiff 18.30 Uhr). Im letzten Match vor der Länderspielpause will Chef-Trainer Alois Schwartz noch einmal alle Kräfte seiner Mannschaft mobilisieren.

Mit einem Unentschieden sind die Badener am vergangenen Samstag aus der Begegnung mit Heidenheim gegangen - zu wenig für Alois Schwartz. "Wir hätten auch einen Dreier holen können", sagt der KSC-Coach am Mittwoch bei der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel gegen Darmstadt.

Dennoch will er sich davon nicht beirren lassen. "Nach dem Spiel gegen Heidenheim sind wir gut in die Woche gestartet. Gegen Darmstadt wollen wir noch mal ein Ausrufezeichen vor der Länderspielpause setzen", meint er. 

"Wir werden jetzt nicht viel ändern"

Die Lilien aus Hessen konnten indes ihr Potential in dieser Saison noch nicht voll ausschöpfen: Seit sechs Spielen konnte der SV Darmstadt keinen Sieg mehr einfahren. "Sie sind gut reingekommen in die Saison, es fehlen lediglich die Ergebnisse", sagt Schwartz. Unterschätzen dürfe man die Mannschaft deswegen aber noch lange nicht. "Ich habe sie im letzten Spiel gegen Nürnberg gesehen, das wird ein harter Brocken für uns!" 

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz
KSC-Cheftrainer Alois Schwartz | Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

In puncto Aufstellung lässt sich der Coach nicht in die Karten schauen. "Wir werden jetzt nicht viel ändern. Das, was die Mannschaft stark macht, müssen wir auch weiterhin stärken", erklärt er. Mehr Ruhe will er vor allem aber ins vordere letzte Drittel bringen. "Hier haben wir in den letzten Spielen zu viele Möglichkeiten ausgelassen."

"Wir wissen, was auf uns zukommt"

Personell muss Schwartz weiter auf die verletzten Damian Roßbach und Sven Müller verzichten. Und auch der Einsatz von Lukas Fröde steht auf der Kippe: Der Mittelfeldspieler habe sich übergeben müssen, so der Trainer. "Falls es ein Virus ist, fällt er definitiv aus." Als Ersatz könnten Alexander Groiß oder Christoph Kobald einspringen, auch eine Doppelsechs mit Manuel Stiefler und Marvin Wanitzek sei denkbar.

Philipp Hofmann
Philipp Hofmann | Bild: Hammer Photographie

"Jeder ist im Moment für den Anderen da, das ist wichtig", sagt auch Stürmer Philipp Hofmann. Er will "mit offenem Visier" ins Spiel gegen Darmstadt gehen, aber: "Wir wissen, was auf uns zukommt. Das wird eine schwierige Aufgabe", erklärt er im Interview mit ka-news.de.

Das ganze Interview mit Philipp Hofmann im Video:

 

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  •   Badenstolz
    (1295 Beiträge)

    04.10.2019 08:57 Uhr
    Da ist er wieder
    der "harte Brocken" .
    Nach den vielversprechenden ersten Spielen scheint Alois seid dem Spiel in Nürnberg nun auch wieder sprachlich in seinem destruktiven Kosmos angekommen zu sein .
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  •   zahlenbeutler
    (1472 Beiträge)

    03.10.2019 11:33 Uhr
    jetzt wird es schwieriger
    da Heidenheim ja laut Putzig nur ein Dorfverein ist, ist Darmstadt ja zwar nur ein Provinz- und Kleinstadt-Club, aber immerhin
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  •   malerdoerfler
    (6035 Beiträge)

    03.10.2019 11:20 Uhr
    !
    Ich hab auch schon mal ein Ausrufezeichen gesetzt.
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  •   andi-b7
    (3102 Beiträge)

    02.10.2019 18:39 Uhr
    Auswärtssieg haut rein Jungs
    😎🤗🤓
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  •   schwarzvoraugen
    (3299 Beiträge)

    02.10.2019 17:11 Uhr
    Endlich, die Brocken sind zurück
    hoffentlich damit nicht auch wieder der defensive und einfallslose Mauerfussball.

    Statt Ausrufezeichen zu setzen, besser 3 Punkte mitbringen.

    Dann wird das was.
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