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Karlsruhe Das war's! KSC nach Pleite gegen Lautern abgestiegen

Jetzt ist auch rechnerisch alles klar: Der Karlsruher SC ist nach der 1:3 (1:1)-Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern abgestiegen.

Was für ein Auftakt. Bereits in der fünften Spielminute gingen die"Roten Teufel" in Führung.. Nach Flanke von Marcel Gaus verwerteten die Pfälzer ihre erste Chance zum 1:0. Kacper Przybylko traf per Kopf zum 0:1. Die Hausherren wirkten in der Folge komplett von der Rolle und zeigte die aus den vergangenen Wochen bekannten Schwächen. Von den Rängen war auch keine Unterstützung zu erfahren. Die Fans hatten zum Stimmungsboykott aufgerufen.

Erst nach einer halben Stunde dann eine gute Chance für die Karlsruher. Nach einem Konter wurden allerdings gleich drei Schüsse geblockt. Bei der folgenden Ecke lenkte Julian Pollersbeck den Kopfball von Oskar Zawada über die Latte. In der 35. Minute zappelte der Ball dann doch plötzlich im Netz. David Kinsombi traf per direktem Freistoß aus 25 Metern. Kurz vor der Halbzeitpause dann die große Chance das Spiel zu drehen. Nach einer Flanke von links schoss Zawada den Ball aber deutlich vorbei. Auch nach dem Wechsel hatte der Stürmer umgehend eine Möglichkeit, verwertete sie aber nicht.

Tatsächlich hatten die Badener nun die Oberhand. Fabian Reese schoss in der 54. Minute auf das Tor. Der Wille konnte der Mannschaft in dieser Phase wirklich nicht abgesprochen werden. Es war aber einfach zu harmlos vor dem Tor. Von Lautern kam kaum noch etwas. Nach einer Ecke hatte Tim Heubach dennoch die erneute Führung auf dem Fuß. Sein Schuss flog rund einen Meter am Tor vorbei (58.).

Pech für den KSC in der 66. Spielminute. Erst holte Matthias Bader den enteilten Marcel Gaus im Strafraum von den Beinen. Der eingewechselte Sebastian Kerk trat an. Dirk Orlishausen parierte den Schuss zwar, ließ ihn aber nach vorne prallen. Kerk reagierte am schnellsten und beförderte das Leder doch noch in die Maschen. Das dritte Tor durch Zoua war dann schließlich nur noch für die Galerie (87.).

Bitter für Dennis Kempe, er verletzte sich und musste von Sanitätern aus dem Stadion gebracht werden. Da Meister bereits dreimal gewechselt hatte, musste der KSC die Partie dann auch noch in Unterzahl zu Ende spielen.

Karlsruher SC: Orlishausen - Kempe, Gimber, Stoll, Kinsombi, Bader - Kom, Rolim (70. Hoffer), Krebs – Zawada (62. Mugosa), Reese (79. Yamada).
1. FC Kaiserslautern: Pollersbeck, Heubach, Ewerton, Zoua Daogari (90. Glatzel), Moritz, Gaus, Przybylko (64. Kerk), Mwene, Koch, Halfar (80. Görtler), Vucur.

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Kommentare (136)
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  •   Hoggemer
    (102 Beiträge)

    30.04.2017 09:53 Uhr
    Stadionbau
    Was mich am meisten aufregt sind die Stadionneubau-Dauernörgler. Was sind schon 130 Mio. für das neue Stadion. In der BRD gibt es genug andere Projekte die weitaus mehr Geld kosten, z.B. S21, Berliner Flughafen, Elbphilharmonie Hamburg usw. Also bleibt mal auf dem Teppich. Der KSC hat ohne neues Stadion keine Zukunft.
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  •   Jan-Hannya
    (81 Beiträge)

    30.04.2017 08:45 Uhr
    Vorstand und Trainer raus
    Tragt Verantwortung und tretet endlich zurück
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12042 Beiträge)

    30.04.2017 10:19 Uhr
    und Du stellst Dich dann
    zur Verfügung, oder was?

    Bring Alternativen und ergieß Dich hier nicht im Verbalgedöhns!
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  •   heiDA44dei
    (221 Beiträge)

    30.04.2017 09:13 Uhr
    Na ja,
    gut gebrüllt 🦁 Löwe, wer soll den Karren aus dem dicken Dreck ziehen?
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  •   Solare
    (403 Beiträge)

    30.04.2017 10:27 Uhr
    heiDA44dei
    Genau so ist es, denen geht es doch nur darum Hauptsache gegen Welle.
    Bei der nächsten Generalversammlung kann man ja seine Meinung äußern, da haben sie aber keinen Mut.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12042 Beiträge)

    30.04.2017 10:19 Uhr
    meine
    Rede...
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  •   Schlappedengler
    (366 Beiträge)

    30.04.2017 18:32 Uhr
    Sehe ich auch so
    Zustimmung!
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  •   citizentm
    (1403 Beiträge)

    29.04.2017 22:43 Uhr
    Wie lange noch?
    Fan seit frühen Kinderbeinen - da spielten noch Rudi Wimmer, Winnie Schäfer, Trenkel, Janzon und Kalb - und Carl-Heinz Rühl war der Trainer - bin ich nach Jogi Löw's Offenbarungseid aus dem Jahr 2000 Mitglied geworden, obwohl ich in Übersee wohnte. Um den Verein zu unterstützen und bei der MGV meine Stimme zu geben.

    Die einzige Frage, die bei dieser Ruine eines Vereins noch offen bleibt ist, wie lange noch Mitglied bleiben? Zumindest bis zum Herbst um das Präsidium nicht zu entlasten. Aber eventuell eben doch bis 2019, da erst dann Neuwahlen anstehen und man den unfähigsten Sprücheklopfer der je das Amt eines Fussballpräsidenten beim KSC besetzt hat in die Wüste zu schicken.
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  •   arbeitstier
    (1635 Beiträge)

    30.04.2017 11:35 Uhr
    Ist bei mir...
    ...ähnlich. 1974 das erste Spiel im Wildpark, viele Spiele zu Hause und Auswärts erlebt. 0:7 in Lautern, 1:5 in Wattenscheid, das Pokalfinale, UEFA Cup, Ab-und Aufstiege noch und nöcher. Alles hab ich durch. Egal welcher Präsident am Werk war, nie hab ich mich so unwohl gefühlt. Deshalb hab ich nach Welles Arroganz-Amok den Stecker gezogen und bin nach über 20 Jahren ausgetreten.
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  •   H.J.B.
    (3 Beiträge)

    01.05.2017 17:31 Uhr
    Respekt
    Ich finde Sie haben Respekt verdient wenn Sie nach über 20 Jahren die Reissleine gezogen haben beim KSC und Sie ausgetreten sind Hochachtung von mir.
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