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Karlsruhe Chancenloser KSC scheitert sang- und klanglos im DFB-Pokal gegen Hannover

Schon in der ersten Runde ist Schluss für den Karlsruher SC: Die Badener scheiterten am Sonntagnachmittag an Bundesligisten Hannover 96 mit 0:6 (0:3).

Bereits nach rund einer Viertelstunde mussten die Hausherren im Wildparkstadion den ersten Nackenschlag hinnehmen. Nach einem Freistoß war Kevin Wimmer zur Stelle, köpfte das 0:1 (17. Spielminute). Eine ungewohnte Unsicherheit zeigte hierbei Torwart Benjamin Uphoff, der am Ball vorbei sprang.

Auch beim 0:2 in der 31. Spielminute halfen die Karlsruher kräftig mit. Ihlas Bebou wurde halbhoch im Strafraum angespielt, umspielte dort Damian Roßbach und Uphoff und legte letztlich den Ball locker ins Netz. Damit war bereits die Vorentscheidung gefallen, kurz vor der Halbzeitpause legte Niclas Füllkrüg per Elfmeter sogar noch das 0:3 nach (41.). Vorangegangen war ein Foul von Manuel Stiefler an Takuma Asano.

Der Karlsruher Marvin Pourie (l) und der Hannoveraner Oliver Sorg kämpfen um den Ball.
Der Karlsruher Marvin Pourie (l) und der Hannoveraner Oliver Sorg kämpfen um den Ball. | Bild: Uli Deck (dpa)

Nach dem Seitenwechsel knöpften beide Mannschaften an ihre Leistungen aus dem ersten Durchgang an - heißt: der KSC produzierte Fehler, Hannover nutzte diese Geschenke. In der 51. Spielminute erzielte so Asano per Konter das 0:4.

Nach rund einer Stunde dann auch endlich einmal ein Lebenszeichen der KSC-Offensive. Marvin Wanitzek versuchte sich aus der Distanz, zwang Torwart Michael Esser dazu, sich mächtig zu strecken. Kurze Schrecksekunde dann in der 72. Spielminute, als Uphoff und Bebou im Strafraum zusammenprallten und erst einmal auf dem Rasen liegen blieben. Doch für beide ging es nach kurzer Behandlung weiter.

Der Hannoveraner Takumo Asano (r. Torschütze zum 0:4) kämpft mit den Karlsruher Janis Hanek (l) und Manuel Stiefler (M) um den Ball.
Der Hannoveraner Takumo Asano (r. Torschütze zum 0:4) kämpft mit den Karlsruher Janis Hanek (l) und Manuel Stiefler (M) um den Ball. | Bild: Uli Deck (dpa)

So plätscherte die Begegnung dem Ende entgegen, zehn Minuten vor dem Ende versuchte sich noch einmal Anton Fink an einem Torschuss - der Ball ging deutlich vorbei. Kurz vor Schluss erhöhte dann Hendrik Weydandt per Doppelpack zum 0:6-Endstand (85., 90.).

Der KSC kann sich nun ganz auf die Liga konzentrieren. Dort wartet am Samstag (Anpfiff 14 Uhr) das Duell beim 1. FC Kaiserslautern.

Aufstellung Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach - Stiefler, Wanitzek - Muslija, Choi (62. Fink) - Pourié (78. Batmaz), Sané (62. Hanek).

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  •   Mozzer
    (2066 Beiträge)

    19.08.2018 21:52 Uhr
    Mit ein paar Stunden Abstand....
    .....Enttäuschung pur. Wir sind zu harmlos, es fehlt der Biss. Man kann die Bälle nicht verwerten, die man kurz zuvor erobert hat. Die Abwehrleistung gerade beim 2:0....grauenhaft. Die Beiden im Sturm.....das ist gar kein Sturm. Batmaz ist ein Lichtblick. An dem Jungen hat man gemerkt, dass er will, da war Spritzigkeit zu bemerken. Ich bleibe dabei, es ist in dieser Runde allenfalls ein Mittelfeldplatz drin, wenn es nicht eine Wende gibt. Der Schwartz kann es doch eigentlich. Jetzt durfte er sich schon das Team zusammenstellen und es sieht schlechter aus als letzte Saison. Könnte uns irgendjemand einen Schleusener II backen? Aber es ist nicht nur der Schleuse, der fehlt.......
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  •   Kopfschüttler
    (202 Beiträge)

    19.08.2018 21:38 Uhr
    Verdammt noch mal
    So ist ein Traditionsverein auf dem besten Weg in det Bedeutungs-losigkeit zu verschwinden.
    Schade, interessieren tut scheinbar keinen.
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  •   KA-Martin
    (178 Beiträge)

    19.08.2018 19:44 Uhr
    :-) :-) :-)
    "Der KSC kann sich nun ganz auf die Liga konzentrieren."
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  •   Grumberekicker
    (88 Beiträge)

    20.08.2018 05:15 Uhr
    Liga konzentrieren...
    Was bleibt dem KSC auch anderes übrig nur statt soll müsste es ja muss sich ganz auf die Liga konzentrieren, wette schon heute darauf dass nun die Pfälzer aufgebaut werden KSC Ohje Ohje
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  •   Lipa
    (813 Beiträge)

    19.08.2018 19:49 Uhr
    na sowas,
    ist ja ganz klar. Ist auch immer das gleiche Geschwafel von den Offiziellen. Und was passiert? das nachfolgende Ligaspiel geht himmelhochjauchzend verloren.
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  •   Lipa
    (813 Beiträge)

    19.08.2018 20:10 Uhr
    meine Antwort
    ist irgendwo verschwunden: deshalb nochmals: Ja klar, natürlich!! Aber im Ernst: oft und oft ist das nachfolgende Spiel verloren gegangen.
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  •   KA-Martin
    (178 Beiträge)

    19.08.2018 19:57 Uhr
    Du hast schon...
    ...meine Smileys gesehen zwinkern
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  •   Richy2011
    (145 Beiträge)

    19.08.2018 19:26 Uhr
    Dieser Verein
    ist am Ende!Die jämmerliche Vorstellungen,was die Spieler auf dem Platz abliefern,ist da nur ein weiterer Beleg von vielen.Seit Gründung der Bundesliga vor 55 Jahren hat man es gerade mal geschafft,den Fans eine Hand voll Jahre(unter Winni Schäfer)Spass zu bieten.Der Rest war Fahrstuhl zwischen 1.und 2.Liga.Okay daran hatte man sich gewöhnt,aber das was unter Ingos Regie passiert,ist der Untergang was Profifussball betrifft.Von Schmider bis Dietrich etc.waren viele Dilettanten am Werk,aber das es dazu eine Steigerung gibt,hielt ich nicht für möglich.Der KSC hat eigentlich soviel Potential,aber dazu hätte der provinzielle Anstrich endlich mal gesäubert werden müssen.Seit Jahrzehnten schieben sich die Leute dort Pöstchen unter guten Bekannten zu,anstatt mal Aussenstehende mit Sachverstand wirken zu lassen.
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  •   Brefka
    (25 Beiträge)

    19.08.2018 19:10 Uhr
    Ungebremst nach unten weg ...
    Der KSC bietet ein desaströses, bemitleidenswertes "Bild". Auch gegen eine Mannschaft wie Hannover darf man sich nicht so abschlachten lassen. Die Frage muss berechtigt sein, inwieweit es sich um ein Versagen nicht nur der Kicker handelt, sondern der gesamten Vereinsführung. Ein Verein, der einmal eine der ersten Adressen im Deutschen Fußball war, steht vor dem Ende. Nicht wenige Regionalligamannschaften zeigen einen besseren Fußball. Das ist auch die Liga, an der sich der KSC zu orientieren hat. Mehr ist nicht zu erwarten ... Oder wäre es vielleicht doch besser, den Verein aufzulösen und an der Stelle des Wildparkstadions einen städtischen Freizeitpark zu errichten? Ein neues Stadion zu bauen wäre auf jeden Fall unverantwortlich. Es wäre vergeudetes Geld zu Lasten des Bürgers.
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  •   Lipa
    (813 Beiträge)

    19.08.2018 19:14 Uhr
    da sind wir wieder
    KULTUR. Fußball gehört dazu. Auch wenn der KSC ein miserables Spiel zeigte. Und zu einem Fußballverein gehört ein Stadion. Ohne dieses er nicht kann spielen. Ohne Opernhaus keine Oper. Sie verstehen?
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