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Karlsruhe KSC erkämpft sich Punkt gegen Bielefeld

Dank einer furiosen Aufholjagd gegen Arminia Bielefeld und eines Dreierpacks von Torjäger Philipp Hofmann hat der Karlsruher SC im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga einen wichtigen Punkt geholt. Gegen die bereits als Meister und Aufsteiger feststehende Arminia kamen die Badener am Sonntag trotz eines 0:3-Rückstands zu einem 3:3 (1:3). Hofmann ließ die Karlsruher mit seinem zweiten verwandelten Elfmeter in der 88. Minute jubeln.

Der KSC bleibt damit auf dem Relegationsplatz und kann die direkte Rettung angesichts von zwei Punkten Rückstand auf den Tabellen-15. am letzten Spieltag bei einem weiteren Ausrutscher des 1. FC Nürnberg noch schaffen. Den drohenden direkten Abstieg hat der KSC aufgrund von drei Punkten Vorsprung und des klar besseren Torverhältnisses gegenüber dem Vorletzten Wehen Wiesbaden aber so gut wie abgewendet.

Ernster Blick beim Einmarsch in das Stadion, bei Marc Lorenz (KSC 7)
Ernster Blick beim Einmarsch in das Stadion, bei Marc Lorenz (KSC 7) | Bild: Carmele | TMC-Fotografie

Die Bielefelder legten einen furiosen Start hin und führten schon nach 20 Minuten mit 3:0. Erst traf Marcel Hartel per Direktabnahme (3.), dann Top-Torjäger Fabian Klos nach einem Patzer von KSC-Verteidiger Dirk Carlson (10.) und schließlich Karlsruhes Christoph Kobald aus kurzer Distanz ins eigene Netz (20.).

Torjubel für den Torschützen zum 1:0 für Bielefeld Marcel Hartel (Bielefeld 30), etwas ratlos der KSC.
Torjubel für den Torschützen zum 1:0 für Bielefeld Marcel Hartel (Bielefeld 30), etwas ratlos der KSC. | Bild: Carmele | TMC-Fotografie

Stürmer Hofmann verkürzte zwar mit der einzigen Torchance der Gastgeber im ersten Durchgang (25.). Ansonsten blieben die Badener aber weitgehend harmlos. Nachdem die Arminia in den ersten Minuten nach der Pause das 4:1 verpasste, traf Hofmann mit zwei Foulelfmetern (70./88.) noch zum Ausgleich und belohnte die Karlsruher für ihren starken Schlussspurt.

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Kommentare (82)
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  •   Waterman
    (6444 Beiträge)

    22.06.2020 13:48 Uhr
    Es ist müßig,
    immer wieder dieselben spielerischen Mängel als Fachmannerkenntins aufzuschreiben. Das ist alles bekannt.

    Der KSC kann nur durch Moral und entsprechendes Glück diese Klasse halten. Das ist auch bekannt.

    Ein 0:3 unter diesen Voraussetzungen zu egalisieren ist eben auch eine Leistung, die anzuerkennen ist.

    Fakten sind jetzt:
    - Relegation gesichert
    -15. Platz möglich (dank Stuttgarts Kantersieg)
    - Nürnberg spielt das letzte Spiel in Kiel und Karlsuhe spielt in Fürth.
    - Fürth und Nürnberg haben eine uralte Rivalität.

    Wie gesagt, Moral und etwas Glück und wir bleiben in Liga 2.

    Trainerbeschimpfung, Spielerabwertung, Besserwisserei - alles geschenkt.
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  •   kaehler
    (87 Beiträge)

    22.06.2020 12:24 Uhr
    es geht voran....
    auf der Achterbahn
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  •   Gevatter
    (281 Beiträge)

    22.06.2020 11:25 Uhr
    Eines sollte man auch noch bedenken.
    Für den 3. Ligist, der in die Relegation muss, wird dies ein dickes Brett. Wer sich nämlich den Spielplan der 3. Liga anschaut, wird feststellen, dass die Mannschaften bis zum Saisonende am 4 Juli nur englische Wochen haben. Und aufgrund der Konstellationen in der Tabelle wird es da bis zum Schluss nur Vollgas geben.

    Die Relegation startet 3 Tage später am 7. Juli und mit Rückspiel am 11 Juli. Der KSC hat also wesentlich mehr Zeit sich zu regenerieren. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
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  •   RainerBu
    (1084 Beiträge)

    22.06.2020 15:26 Uhr
    wohl kein Vorteil
    die können ja dafür deutlich weniger trainieren , dann geht das schon.
    Ich sehe aber manche Drittligaoffensive, die gefährlicher ist wie die beim KSC . Also ist der KSC eher im Nachteil.
    Hinten zwei gute Tage erwischen und vorne soll Hofmann mindestens einen reindrücken.
    Auf mehr hoff ich mal nicht . Und nur so kanns klappen.
    Übrigens sollte Hofmann am Ende der Saison ne Sonderzahlung erhalten.Ohne den wäre der KSC ja schon mausetot .
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  •   FCKSUV
    (239 Beiträge)

    22.06.2020 11:37 Uhr
    Guter Punkt.
    Allerdings werden die "Experten" auch hier wieder gespalten sein. Wenn der Zweitligist die Relegation vergeigt, wird man erklären, dass man durch die längere Pause aus dem Spielrhythmus kam.... grinsen
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  •   Gelbfüßler
    (6 Beiträge)

    22.06.2020 11:09 Uhr
    Gruselig
    Wenn der KSC die Klasse halten kann, dann mit viel Glück und weil mit Dresden und Wehen-W. noch zwei schwächere Teams am Start sind. Kommt der KSC in die Relagation, und so sieht es zur Zeit aus, dann bin ich mir nicht sicher, ob diese Truppe dem engagierten Drittplazierten der 3. Liga Paroli bieten kann. Und jetzt spinnen wir einfach weiter: der KSC setzt sich in der Relagation durch, was dann? Der Spielermarkt ist bis dahin verlaufen, die Restebörse bedeutet, der KSC muss mit seinen nicht vorhandenen finanziellen Rahmenbedingungen sich daraus bedienen. Abstieg dann 2021???
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  •   schwarzvoraugen
    (3425 Beiträge)

    22.06.2020 13:36 Uhr
    Resterampe
    ein gefundenes Fressen für unseren Schrotflintenmanager...
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  •   FCKSUV
    (239 Beiträge)

    22.06.2020 14:54 Uhr
    Würde mich nicht wundern wenn er seinen Filius
    aus Dresden holt.
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  •   Gelbfüßler
    (6 Beiträge)

    22.06.2020 14:20 Uhr
    Oli Kreuzer
    Oli Kreuzer wollte ich nicht an den Karren fahren. Er verwaltet auch nur den (Finanz-)Mangel. Aus dem Loch herauszukommen, wird eine Herkulesaufgabe. Zuviel Ballast aus den vergangenen Jahren. Als Funktionsträger trägt er natürlich auch seinen Anteil dazu bei, aber die Misere an ihm allein festzumachen, wäre nicht okay.
    Die ehemals hervorragende Jugendarbeit wurde sukzessive vernachlässigt und geschliffen. Hier muss kurz- bis mittelfristig der Hebel umgelegt werden. Und auch ein Quentchen Glück, um vielleicht doch einen Guten zu schießen - auch auf der Resterampe.
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  •   KSC1894
    (440 Beiträge)

    22.06.2020 15:37 Uhr
    OK ist wohl schuld
    Er ist voll mitverantwortlich für die Finanzmisere. Wer holt den die Spieler die uns nicht weiterbringen? Wieviele seiner Einkäufe werden Stammspieler. Das sind zum großen Teil Ergänzungsspieler und unter Ok muß in der Winterpause immer nochmal nachverpflichtet werden. Eine Mannschaft sinnvoll verstärken kann er nicht. Anstatt Spieler zu verpflichten die sich entwickeln und Ablöse bringen, holt er alte lahme Spieler. Deren Verträge werden dann gegen Abfindung aufgelöst. Darum ist kein Geld. Wieviele aus der Jugend wurden vom Hof gejagt und spielen 2. Liga. Von einem Ausbildungsverein der Einnahmen durch Spielerverkäufe generiert, hat OK uns ganz weit weggebracht. Jeder Verein hat sein Budget und wir nie das geringste. Was macht OK daraus? Es immer überschreiten. Ein Kommen und Gehen. Kein kontinuierlicher Aufbau über 2, 3 Jahre. Statt 10-12 Spieler 3-4 gute holen für das Geld was die 10-12 Spieler kosten. Viele Vereine haben uns überholt. Diese greifen dann auch die Jugendspieler ab
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