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Nürnberg Karlsruher SC bestätigt Aufwärtstrend: 1:1 in Nürnberg

Aufsteiger Karlsruher SC hat beim Absteiger 1. FC Nürnberg einen Achtungserfolg erzielt. Durch das 1:1-Remis verbleiben die Badener im Mittelfeld der 2. Liga.

Der Karlsruher SC hat seinen Aufwärtstrend in der 2. Fußball-Bundesliga bestätigt. Gut eine Woche nach dem 1:0-Heimerfolg gegen den SV Sandhausen gelang dem badischen Aufsteiger am Samstag ein verdientes 1:1 (1:1) beim Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg.

Damit bleibt Karlsruhe im Tabellenmittelfeld. Nachdem Johannes Geis die Gastgeber in der 24. Minute mit einem Foulelfmeter in Führung geschossen hatte, traf KSC-Profi Manuel Stiefler bereits kurz vor der Pause zum gerechten 1:1-Endstand. Nürnberg konnte seine Aufstiegsambitionen dabei einmal mehr nicht unter Beweis stellen.

Karlsruher SC setzte auf Konter

KSC-Trainer Alois Schwartz stellte sein Team gegen seinen Ex-Club Nürnberg auf ein 4-1-4-1-System um, um im Mittelfeld kompakter zu stehen. Einziger Stürmer in der Startelf war Marvin Pourié, anstelle von Angreifer Philipp Hofmann verstärkte Lukas Grozurek das Mittelfeld. Beim FCN stand Christian Mathenia trotz einiger Patzer in den vergangenen Wochen weiterhin im Tor.

Der KSC zog sich zunächst zurück und setzte auf Konter. Nürnberg versuchte, die Gäste unter Druck zu setzen, erspielte sich aber erst einmal keine Torchancen. Erst als Dirk Carlson FCN-Offensivspieler Nikola Dovedan im Strafraum foulte, ging der Club in Führung. Geis verwandelte den Foulelfmeter sicher.

Nürnberg konnte gute Defensive der Badener nicht aushebeln

Erst jetzt bemühten sich die Karlsruher mehr um die Offensive. Sie erarbeiteten sich mehr Spielanteile und wurden belohnt: Nach einem schönen Pass von Grozurek traf der frühere Nürnberger Manuel Stiefler zum verdienten Ausgleich. Wenig später vergab jedoch Sebastian Kerk die große Möglichkeit, die Gastgeber wieder in Führung zu bringen (43.). Sein Schuss ging knapp am langen Toreck vorbei.

Nach der Pause hatte der KSC zunächst leichte Vorteile, Nürnberg fehlten die spielerischen Mittel, um die gute Defensive der Gäste auszuhebeln. Zwar drängte der FCN in der Schlussphase auf den Siegtreffer, Karlsruhe blieb aber bei Kontern gefährlich.

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Kommentare (4)
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  •   RainerBu
    (809 Beiträge)

    24.09.2019 10:57 Uhr
    kein Mut
    Nürnberg wackelte . Da sollte man die letzten 20 min ein,zwei frische Offensivkräfte bringen.
    Coach ist aber halt etwas risikoscheu .

    Wanitzek ? immer Hand und Fuß was er macht ? wenn man genauer hinschaut, sieht man dass seine Flanken und Freistöße mal Weltklasse sind aber eben auch oft Kreisklasse.
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  •   Schlappedengler
    (303 Beiträge)

    21.09.2019 16:02 Uhr
    Starkes Auswärtsspiel
    Über 90 Minuten war das eine stabile Leistung. Blöde und unnötige Grätsche vor dem Elfer, Carlson kam mir ein wenig übermotiviert vor. Je länger allerdings das Spiel dauerte, um so besser wurde er und vor allem Thiede. Pourie fand ich brutal stark und Wanizek ist phasenweise überragend und dann nicht sichtbar. Aber wenn er am Ball ist, dann hat das immer Hand und Fuß. Als Aufsteiger beim Absteiger einen Punkt gewonnen, das passt doch. Ja, es war mehr drin, aber Nürnberg hatte in jeder Halbzeit auch jeweils eine sehr gute Chance.

    Jetzt wünsche ich mir mal, dass wir auch so kompakt und geschickt gegen die Stadt auftreten. Hoffe mal auf eine klare gerichtliche Ansage am Montag, damit der größte Dickkopf (das trotzige Bürgermeisterkind) zur Vernunft kommt. Solche peinlichen Auftritte kann man sich normalerweise nicht oft leisten. Beim Dach hat die Stadt dem KSC souverän und berechtigt den Zahn gezogen, jetzt bin ich aber voll und ganz auf der Argumentationslinie des KSC.
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  •   melotronix
    (2879 Beiträge)

    21.09.2019 15:58 Uhr
    ich habe nichts..
    auszusetzen. Mit einem Punkt kann ich sehr gut leben. Wir sind keine Spitzenmannschaft, die mal locker 3 Punkte aus Nürnberg mitbringt. Wir schaffen uns Stück für Stück wieder das Selbstbewusstsein zurück.
    Darum gehts. Dann lässt es sich auch wieder freier aufspielen und die Punkte werden kommen.
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  •   Samoht500
    (709 Beiträge)

    21.09.2019 15:51 Uhr
    3 Punkte wären drin gewesen....
    Leider war unser Trainer -wie nicht anders zu erwarten- nicht bereit, willens, oder mutig genug sein System ab der 75. Minute zu ändern und auf 4:4:2 umzustellen. Nürnberg war so verunsichert und schwach in der Abwehr, dass man mit dieser Massnahme die Chance gehabt hätte locker in Nürnberg 3 Punkte zu holen. Aber Schwartz war noch nicht einmal in der Lage einen völlig ausgepumpten Pourie früher auszuwechseln....was hätten wir mit einem frischen Mann vorne noch für Möglichkeiten haben können. Na ja, Schwartz nimmt sich etwas vor und zieht es bis zur letzten Spielsekunde durch. Egal wie sich ein Spiel entwickelt.
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