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Karlsruhe Bittere Pille für den KSC: Derbypleite im heimischen Wildparkstadion gegen Kaiserslautern

Die Erfolgsserie des Karlsruher SC ist gerissen. Ausgerechnet im Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern mussten sich die Blau-Weißen im heimischen Wildparkstadion wieder geschlagen geben. Das 0:1 (0:0) war das erste Negativerlebnis für die Badener seit Oktober 2018.

Es war nicht das Spiel der großen Torchancen am Samstagnachmittag im Karlsruher Wildparkstadion. Nach durchaus munteren ersten Minuten neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend im Mittelfeld. Mitte des ersten Durchgangs bekamen die Kontrahenten dann jeweils ihre Chance zum Führungstreffer.

Erst schoss Kaiserslauterns Florian Pick knapp am Pfosten vorbei (26.), auf der Gegenseite eroberte Anton Fink den Ball, lief alleine auf das Gästetor zu. Sein Schuss wurde aber geblockt (27.). Dazu gab es einen weiteren Schuss von Pick aus spitzem Winkel (34.). Entsprechend torlos ging es in die Halbzeitpause und so richtig Derbystimmung wollte zumindest auf dem Rasen nicht stattfinden.

Camoglu scheitert am Pfosten - Schad schlägt zu

Dennoch vertraute KSC-Cheftrainer Alois Schwartz auch zu Beginn des zweiten Durchgangs weiter seiner Stammformation. Und die Badener hatten gleich eine gute Möglichkeit: Camoglu scheiterte am Außenpfosten (52.). Das Geschehen war im Vergleich zum ersten Durchgang nun deutlich lebendiger, aber dem KSC fehlte es an Durchschlagskraft. Diese wollten die Hausherren mit der Hereinnahme von Kyoung Rok Choi erzeugen, der nach etwas mehr als einer Stunde für Fink kam (64.).

Tatsächlich hatte der KSC kurz darauf die nächste gute Gelegenheit, der Schuss von Pourié wurde aber von Grill geklärt. Kaiserslautern machte es eine Viertelstunde vor dem Ende besser. Dominik Schad war auf der rechten Seite frei durch, traf per Flachschuss ins kurze Eck zum 0:1 (76.).

KSC erhöht Risiko, kann aber nicht mehr zurückschlagen

Der KSC ging in der Folge noch einmal volles Risiko, brachte mit Sercan Sararer und Saliou Sané zwei weitere Stürmer. Doch Kaiserslautern war an einem zweiten Treffer näher dran, als die Badener am Ausgleich.

Trotz der ersten Niederlage seit dem 2:5-Debakel gegen den SV Wehen Wiesbaden verteidigten die Badener ihren zweiten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Spitzenreiter Osnabrück beträgt nach dem 24. Spieltag nun vier Punkte, auf die Verfolger sind es zwei Zähler Vorsprung. 

Aufstellung Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach - Camoglu (82. Sararer), Stiefler (82. Sané), Wanitzek, Lorenz – Fink (64. Choi), Pourié.

Video: Polizeischutz zum Hochrisikospiel gegen den 1. FC Kaiserslautern

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Kommentare (105)
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  •   andi-b7
    (2822 Beiträge)

    17.02.2019 18:38 Uhr
    Wenn wir diese Jahr aufsteigen hoffe ich das die Dummschät....
    Hier im Forum bleiben wo sie sind.
    Der KSC ist 2. und ihr hab nichts besseres zu tun als eure gequirlte 💩 Hier abzulassen.

    Wir gewinnen / feiern zusammen dann verlieren wir auch zusammen.
    Alles andere könnt ihr behalten.
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  •   RainerBu
    (697 Beiträge)

    17.02.2019 12:26 Uhr
    Gebabbel
    Was für ein Gebabbel hier.Bei den Stürmern läuft's grad nicht.Und die Reservestürmer im Training wohl nicht besser.Die späten Wechsel und keine Chance für Talente find ich aber auch nicht gut.Sie sind halt zu sehr vom Sturmduo abhängig.Zu wenig .Von einigen Spielern.Wollen sollte man nicht absprechen.
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  •   schwarzvoraugen
    (3077 Beiträge)

    17.02.2019 10:33 Uhr
    Die Aussagen der Trainer nach dem Spiel sprechen Bände
    Der Lauterer Trainer spricht davon "Die Mannschaft wollte gewinnen. Wir wollten hier was holen."

    Unser AS spricht vom "Wachrüttler und in die Fresse kriegen". Kein Wort davon wir sind in dieses Spiel gegangen um zu gewinnen. Waren die Spiele gegen Jena und Zwickau nicht "Wachrüttler" genug? Muss ich unsere Helden vor einem Derby gegen Lautern tatsächlich wachrütteln?

    Er war bis weit in HZ2 wieder mit einem "nicht verlieren" zufrieden, keine Anzeichen für einen Offensivwechsel, selbst nach dem Gegentore verstreichen 7 Minuten bis er zu seinem Doppelwechsel ansetzt. 8 Minuten Restspielzeit gibt er dann den Jokern um den Ausgleich zu machen. Leider hat es heute keinen Duselelfer gegeben, Fink war da bereits auf der Bank...

    Eine peinlich wie emotionslose Aussage unseres Trainers nach diesem Frustereignis. Ich hoffe er findet bessere Worte um seine Mannschaft auf Lotte und dann auf Osnabrück einzuschwören.
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  •   Schlappedengler
    (262 Beiträge)

    17.02.2019 10:20 Uhr
    War da gestern was?
    Ja leider! Und es fühlt sich immer noch so schlecht an wie gestern. Die Optimisten sind schon wieder da, wir sind ja auf einem Aufstiegsplatz. Leider habe ich dieses Jahr noch kein gutes Spiel gesehen. Im sonnigen Trainingslager haben die doch toll am Offensivspiel gearbeitet, scheinbar alle anderen Drittligisten aber besser. Wir sind spielerisch immer noch sehr limitiert und wir haben gute Fussballer. Einen feinen Ball können Stiefler, Fink und Wanitzek spielen, auch die beiden Aussen Lorenz und Camoglu haben besondere Fähigkeiten. Warum sehen wir so wenig spielerische Mittel. Selbst gegen so biedere Pfälzer reicht es nicht. Ich bleibe dabei, ein Knackpunkt ist das feudale Trainigslager und das dort beginnende Geschwafel vom Ausstieg. Von Spiel zu Spiel denken und in Lotte eine Reaktion zeigen. Aufhören von der 2. Liga zu träumen und den Dreien auf der Bank bezüglich Taktik helfen, denn die haben auch gestern die Veränderung der Pfälzer in HZ2 auf unserer linken Seite nicht verstanden
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  •   Karlsruh1976
    (182 Beiträge)

    17.02.2019 09:52 Uhr
    Ich glaube ich spinne...
    Wenn man sich hier die neusten Kommentare zu diesem Artikel durchliest, wird einem KSC-Fan schlecht. Ja, gestern haben wir schlecht gespielt, in der zweiten Halbzeit sogar grausam, daran gibt es nichts zu rütteln und das darf auch ruhig kritisiert werden. Aber was manche hier so von sich geben, schießt den Vogel ab.
    Denn um das mal klarzustellen. Wir haben jetzt nach 11 ungeschlagenen Spielen in Folge mal EINE Niederlage kassiert und schon wird wieder an allem gezweifelt: Die Spieler können nichts, der Trainer ist sowieso die größte Null mit seinem ,,stupiden'' Spielsystem, bla bla.
    Verliert bitte den Blick für die Realität nicht: Ohne Schwartz würden wir jetzt wahrscheinlich in der Regionalliga spielen! Außerdem, wer hätte gedacht, dass wir nach der verlorenen Relegation wieder so stark zurückkommen? Das alles haben wir dem Trainer und der Mannschaft zu verdanken!
    Manchmal muss man sich wirklich schämen, solche 'Fans' in seinen Reihen zu haben. Ihr seid eine Schande für den Verein!
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  •   Kopfschüttler
    (169 Beiträge)

    17.02.2019 09:22 Uhr
    Pferdchen
    Ein gutes Pferdchen springt eben nicht höher als es muß.
    Weit und breit niemanden zu sehen der uns den 2ten Platz streitig machen kann. Die Frage lautet! Steigen wir als Meister oder nur als 2ter auf. Die Luschen ab Platz 3 haben mit einem Aufstieg bzw. einer 2 Liga nichts aber auch gar nichts zu tun. So habe jetzt fertig,und allen einen schönen So.
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  •   Badenstolz
    (992 Beiträge)

    17.02.2019 09:10 Uhr
    20500
    Zuschauer fasst der Wildpark derzeit ... 17900 zahlende waren gestern in der alten Schüssel , davon allein ca. 4000 FCK'ler ... kann mich nicht erinnern das dieses Derby mal so wenig Zuspruch hatte , das hat auch nix mit der Liga Zugehörigkeit zu tun !
    Eher , mit der Art wie Fussball derzeit beim KSC gespielt wird ... traurig aber war .
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  •   andi-b7
    (2822 Beiträge)

    17.02.2019 18:30 Uhr
    Nein das hatte mIt der Dummheit zu tun den
    Verkauf der Karten nicht freizugeben. Leider dachten einige es wäre ausverkauft.
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  •   Badenstolz
    (992 Beiträge)

    17.02.2019 19:03 Uhr
    Welch ein Quatsch !!
    Es geht doch um das KSC Publikum ... klar hätte man mehr Pfälzer in den Wildpark lotzen können - nur war das aber gar nicht gewollt ... und normalerweise auch nicht nötig ! ... Deine Aussagen diesbezüglich sind genau so sinnfrei wie der Rest den du von Dir gibst .
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  •   andi-b7
    (2822 Beiträge)

    18.02.2019 12:32 Uhr
    Ok dann haben wir scheinbar zu viel Geld.
    DB
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