Gute Nachrichten für den Karlsruher SC und seine Fans: Im Streit zwischen der Stadt Karlsruhe und Totalunternehmer Zech Hochbau scheint sich eine außergerichtliche Einigung abzuzeichnen, wie Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup gegenüber ka-news.de verrät.

"Gute Gespräche in den letzten Wochen"

Wie berichtet, herrscht zwischen Stadt und Bauunternehmen Uneinigkeit über bestimmte Vertragsinhalte. Als Folge verschiebt sich die Fertigstellung des neuen Wildparkstadions auf bisher unbestimmte Zeit. Sogar ein Rechtsstreit drohte. Nachdem eine Einigung im März gescheitert war und auf Ende April verschoben wurde, scheinen sich die Parteien nun grundsätzlich geeinigt zu haben. 

Mentrup, Fluhrer und Nenninger vor der Baugrube der Haupttribüne.
Mentrup, Fluhrer und Nenninger vor der Baugrube der Haupttribüne. | Bild: Thomas Riedel

"Wir haben in den letzten Wochen gute Gespräche gehabt, jetzt müssen wir die Ergebnisse vertraglich fixieren und erst danach können wir endgültig darüber reden", erklärt der Oberbürgermeister am Rande der jüngsten Gemeinderatssitzung am 26. April. "Ich denke bis zu den Sommerferien werden wir alles unter Dach und Fach haben", so Mentrup.

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Bedeutet auch: Einen neuen Termin für die Fertigstellung gibt es weiterhin nicht, aber "wir konnten sogar noch mehr regeln, als ich gedacht habe, deshalb werden die Vertragsgespräche jetzt komplizierter und dadurch dauert alles ein wenig länger." 

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Mentrup spricht deshalb von einem guten Zeichen, "auch, wenn es im ersten Moment ein wenig Paradox klingt." Kurz vor Ostern wurde zwischen der Stadt und Zech eine Einigung erzielt, nun würden durchgehend Gespräche zwischen den Anwälten der beiden Seiten stattfinden. 

 

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