Sollten die Nürnberger, die im hohen Norden bei Holstein Kiel antreten, nur unentschieden spielen und der KSC sein Auswärtsspiel bei den Kleeblättern gewinnen, klettern die Blau-Weißen dank des leicht besseren Torverhältnisses auf Platz 15. Auch bei KSC-Sieg und Nürnberger Niederlage dürften die Karlsruher - mit einem Punkt Vorsprung - noch den direkten Klassenerhalt bejubeln. 

Zweikampf zwischen Änis Ben-Hatira (KSC 32) im Zweikampf gegen Nikola Dovedan (1. FC Nürnberg 8).
Zweikampf zwischen Änis Ben-Hatira (KSC 32) im Zweikampf gegen Nikola Dovedan (1. FC Nürnberg 8). | Bild: Carmele | TMC-Fotografie

Bei einem Unentschieden oder gar einer Niederlage des KSC bleiben die Badener hingegen auf dem Relegationsplatz und müssen in zwei Spielen gegen den Viertplatzierten der dritten Liga - aktuell Ingolstadt - um den letzten verbliebenen Platz in Liga zwei kämpfen.

Direkter Abstieg theoretisch noch möglich

Theoretisch könnte der KSC auch noch direkt absteigen. Bei allerdings drei Punkten und zehn Toren Vorsprung auf den 17. Wehen Wiesbaden bräuchten die Hessen einen hohen Sieg gegen St. Pauli - zeitgleich müsste der Karlsruher SC in Fürth unter die Räder kommen. Möglich, aber sehr unwahrscheinlich. 

Max Dittgen (Wehen Wiesbaden 7) schießt den Ball nach dem Zweikampf mit Burak Camoglu (KSC 2), links lauert Marco Thiede (KSC 21)
Max Dittgen (Wehen Wiesbaden 7) schießt den Ball nach dem Zweikampf mit Burak Camoglu (KSC 2), links lauert Marco Thiede (KSC 21) | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Die wahrscheinlichste Variante ist die, dass die Blau-Weißen in die Relegationsspiele müssen. Auf wen die Eichner-Elf dort trifft, steht noch nicht fest. Aktuell befinden sich noch zahlreiche Vereine im Aufstiegskampf in Liga drei. Unter anderem Hansa Rostock, Waldhof Mannheim oder der FC Ingolstadt stehen in der engeren Auswahl. 

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In bisherigen Relegationsspielen - 2018 gegen Aue, 2015 gegen den HSV und 2012 gegen Regensburg - zog der KSC jeweils den Kürzeren. Um nicht nach einer Saison in Liga zwei schon wieder abzusteigen, täten die Blau-Weißen also gut daran, im letzten Spiel gegen Greuther Fürth noch einmal alles zu geben.

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