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Karlsruhe KSC früh in der Krise: Auch Hofmann trifft das Tor nicht

Auch mit Top-Stürmer Philipp Hofmann kann der Karlsruher SC nicht gewinnen. Nach dem 0:1 in Regensburg bleiben die Badener zudem weiter torlos. Ihnen fehlt im Angriff die Qualität. Das wird sich jedoch kurz vor Ende der Transferphase wohl nicht mehr ändern.

Null Punkte, kein Tor geschossen, vier Treffer kassiert: Der Start des Karlsruher SC in die 2. Fußball-Bundesliga ist nach dem 0:1 (0:1) beim SSV Jahn Regensburg gründlich misslungen.

Kreuzer: "Sehr, sehr schlechter Start

"Ich würde sogar sagen: Das war ein sehr, sehr schlechter Start", sagte Sportdirektor Oliver Kreuzer am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Die Verantwortlichen beim KSC hoffen nun auf die Länderspielpause.

"Im Fußball drehen sich die Dinge immer wieder. Es gibt keine Mannschaft, die nur gewinnt oder nur verliert. Ändern kann man die Dinge aber nur durch harte Arbeit", betonte Kreuzer.

Oliver Kreuzer (Sportdirektor des KSC) am Ball.
Oliver Kreuzer (Sportdirektor des KSC) am Ball. | Bild: Tim Carmele

Auch Trainer Christian Eichner kündigte ein Comeback seiner Mannschaft an. "Ich denke, dass es ein guter Moment ist, noch einmal zu justieren und an den Dingen zu arbeiten, die augenscheinlich ins Gewicht fallen. Und das ist bei uns die Null bei der Anzahl der geschossenen Tore", sagte der Coach am Sonntag.

KSC ohne Durchschlagskraft

Dass viel Arbeit auf ihn wartet, wurde am Samstag deutlich. In einer intensiv geführten Partie mit zahlreichen Verwarnungen hatte der Tabellenletzte erneut nicht die notwendigen Offensivqualitäten offenbart, um eine spielerisch eher niveauarme Partie zu gewinnen.

"Was fehlt, ist die letzte zündende Idee nach vorne und die Ruhe im Abschluss. Da haben wir oft zu hektisch abgeschlossen", analysierte der Karlsruher Sportchef.

Hinzu kamen die Querelen um und mit dem wechselwilligen Philipp Hofmann, die zusätzlich Unruhe in die Mannschaft brachten. "Natürlich hat er uns in den ersten Spielen und gestern in der Form der Vorbereitungsphase gefehlt", betonte Kreuzer.

Hofmann bleibt blass und vergibt Elfmeter

Die in ihn gesetzten Hoffnungen konnte Hofmann in Regensburg nicht erfüllen. Der zuletzt noch kranke 27-Jährige blieb weitgehend blass, verschoss in der 52. Minute einen Foulelfmeter und damit wohl auch Karlsruhes einzige Chance auf einen "dreckigen" Punkt.

Kopfballduell zwischen Philipp Hofmann (KSC 33) und Robin Bormuth (KSC32)
Kopfballduell zwischen Philipp Hofmann (KSC 33) und Robin Bormuth (KSC32) | Bild: Tim Carmele

"Manche Trainer lassen einen Spieler auch draußen, wenn er so krank war. Aber wir haben eben auf seine Präsenz gehofft, dass er auch mit ein paar Prozent weniger der Mannschaft vielleicht helfen kann", erklärte Kreuzer. Das ging jedoch schief. "Wir haben einfach schlechte Entscheidungen im letzten Drittel", sagte Eichner.

 

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Kommentare (27)
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  •   Werner06
    (2 Beiträge)

    06.10.2020 12:42 Uhr
    Sturmtief
    Das kommt halt davon, wenn man den Pourie und den Fink ziehen lässt und hoff(t), dass ein ..Mann das Tor trifft. Schnelle Spieler treffen halt nicht unbedingt besser ins Tor. Alles selbst gemachte Probleme, aber das kennen wir ja beim KSC
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  •   Werner06
    (2 Beiträge)

    06.10.2020 12:38 Uhr
    Sturmtief
    Das kommt halt davon, wenn man den Pourie und den Fink ziehen lässt und im Sturm nur noch einen H..Mann hat, der treffen kann.
    Selbstgemachte Probleme...schnelle Spieler treffen halt auch nicht automatisch
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  •   Ludens
    (1 Beiträge)

    05.10.2020 21:56 Uhr
    Dann ist der Wurm drin
    Warum erinnert mich das an Jürgen von der Lippes Ohrwurm "Dann ist der Wurm drin"? grinsen
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  •   RainerBu
    (1213 Beiträge)

    05.10.2020 14:23 Uhr
    isch wies isch
    Entweder sie kriegen die Kurve oder gehen eben runter.
    Denke Hofmann mancht 10 Tore und wir steigen ab weil die anderen vorne nix gebacken bekommen .
    Jo geh fort.
    Die trainiere und trainiere scho lang. Warum sollten da manche plötzlich jetzt das Toreschießen für sich entdecken ? In der dritten Liga gibts Spielzüge und Tore vor dem Tor.
    Beim KSC nix davon
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  •   schwarzvoraugen
    (3588 Beiträge)

    05.10.2020 13:53 Uhr
    Arbeit
    das ist die Erkenntnis unserer beiden DreamTeam Helden. Mal schauen ob OK vor Mitternacht noch etwas zählbares hinbekommt nach all der Maloche...

    Sicherlich nicht falsch sich auf Grundtugenden Kämpfen und Rackern zu besinnen. Wichtig aber zunächst einmal tabula rasa zu machen und all die selbstgenerierten Unstimmigkeiten abschliessend zu klären.

    Von der Spielanlage sehen wir Verbesserungen. Wir fahren gut damit im Angriff wieder auf Hofmann zu bauen, dass er es drauf hat hat er hinlänglich bewiesen.

    Bedenklich sind auch die vielen individuellen Fehler die dann zu Gegentoren führen. Verspringende Bälle (Heise), ungenaues Passpiel (Bormuth) oder zu weit weg vom Gegner (Bormuth, Pisot). Diese Killer gilt es abzulegen.

    Mannschaftliche Geschlossenheit wird uns auf die Erfolgsspur zurückbringen. In den nächsten beiden Spielen gilt es zu punkten, ohne Entschuldigungen. Aufhören den Gegner als unschlagbar zu klassifizieren. Auf die eigenen Stärken konzentrieren . Dann wird das was.
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  •   Mitsch
    (249 Beiträge)

    05.10.2020 13:29 Uhr
    Ruhe bewahren,
    hart arbeiten, Fehler minimieren, mehr spielerische Elemente aus dem Mittelfeld, körperlich zulegen, Ehrgeiz entwickeln, den Gegner 90 Minuten stressen, unbändiger Wille ein Tor zu schießen. Die Spieler müssen endlich mehr an sich und ihre Qualitäten glauben. CE muss Ihnen das vermitteln und das wird er. Es sieht nicht rosig aus, aber wo standen wir letztes Jahr nach drei Spielen? Oben und Ende Dezember dann fast ganz unten. Egal was kommt ein Dreier gegen Sandhausen ist nun eben Pflicht ohne Wenn und Aber.
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  •   melotronix
    (3251 Beiträge)

    05.10.2020 12:54 Uhr
    vor den letzten Spielen
    wollte man schon justieren. Mit dieser Mannschaft bist du schnell mit dem Latein am Ende. Oder es sind sämtliche Stellschrauben komplett verstellt!
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  •   sauerbraten
    (2193 Beiträge)

    05.10.2020 12:50 Uhr
    Ruhig bleiben -
    wir sind nicht so schlecht, wie es die aktuelle Punkteausbeute vermuten laesst und dass wir einen Paedagoegen als Trainer haben, ist in der derzeitigen Situation mit Sicherheit kein Nachteil. Ja, es wurden im Vorlauf zur neuen Saison haarstraeubende Fehler gemacht und los damit gings ja schon, als dem Hofmann, bereits am Tag nach dem Fuerth-Spiel und dem gesicherten Klassenerhalt, das "For Sale" Schild umgehangen wurde und mit der Personalie, Pourie, wurde ebenfalls alles andere als geschickt umgegangen. Hofmann war in Regensburg keine Hilfe und der verschossene Elfmeter hat die Gesamtgemengelage ganz sicher nicht entkrampft. Jetzt gilt es die Laenderspielpause zum Runterkommen zu nutzen, sich zu besinnen und als Mannschaft wieder aufzustehen. Nochmal, wir stehen jetzt nicht mit Null Punkten da und sind aus dem Pokal raus, weil wir 4 mal hoffnungslos unterlegen und chancenlos waren. Ich habe Vertrauen, dass Eichner das wieder hinbekommt - zu Kreuzer dagegen, dag ich lieber gar nix mehr
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  •   kscgrufti
    (3733 Beiträge)

    05.10.2020 10:29 Uhr
    Hatte heute nacht
    nen Traum, Hofmann an HSV für 2,2 Mios verkauft und gleichzeitig Zirkzee von Bayern geliehen. Na ja, war halt leider doch nur ein Traum.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12025 Beiträge)

    05.10.2020 12:40 Uhr
    sch...lecht geträumt!
    auf der Tribüne saß OK neben dem Boss der Veilchen (Auah!). Auf dem Platz spielte unser KSC gegen die Bayern I. Es stand kurz vor Ende des Spiels 0:0, weil sich Gordon so sehr ins Zeug schmiss nach seiner Einwechselung.

    Dann waren sich die Herren auf der Tribüne einig und Hofmann bekam seinen Einsatz am Strafraumrand: Bibi Steinhaus pfiff einen Elfer und der soeben entliehene Dimitri Nazarov kam aufs Spielfeld und fragte Neuer, wo er denn den Ball hinhaben wolle. Der entgegnete "links unten", worauf der Elfmeterschütze nach rechts unten schoss, weil er das andere "links" meinte. Die Kugel schlug ein und die Freude war groß bis die Rekamation aus dem Kölner Keller kam, weil Nazarov nicht auf dem Spielberichtsbogen stand...

    traurig
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