Die Stadt Karlsruhe befindet sich weiter in Verhandlungen mit Zech-Hochbau, dem beauftragtem Totalunternehmer für den Neubau des KSC-Stadions. Laut Oberbürgermeister Frank Mentrup endete die letzte Verhandlungsrunde am Montagmorgen. Ein Ergebnis liege aber noch nicht vor.

Ergebnisse wohl erst Ende April

"Noch sind die Ergebnisse zu unverbindlich und ich selbst war auch nicht in allen Verhandlungsrunden dabei. Allerdings halte ich es für realistisch, dass die genauen Resultate der Verhandlung bis Ende April feststehen werden", sagt der OB gegenüber ka-news.de am Rande der vergangenen Gemeinderatssitzung am 29. März. 

Oberbürgermeister Frank Mentrup auf der Stadion-Baustelle bei einem Rundgang im Mai 2021. Im Hintergrund: die neue Südtribüne.
Oberbürgermeister Frank Mentrup auf der Stadion-Baustelle. | Bild: Thomas Riedel

Im Zuge dessen werde voraussichtlich auch ein neues Datum für die Fertigstellung des Wildparkstadions angesetzt werden. Bereits im Winter war klar, dass sich der Fertigstellungstermin für das Wildparkstadion verschiebt.

Aufgrund eines Konfliktes mit dem beauftragten Totalunternehmer Zech-Hochbau, rücke die ursprünglich geplante Fertigstellung im Mai oder Juni 2022 auf ein bisher unbekanntes Datum. In der Vergangenheit wünschte sich die Stadt hier schnell Klarheit, drohte bei einer Nichteinigung sogar mit einem Rechtsstreit. Ein Ereignis, welches von keiner Seite erwünscht sei, wie Mentrup erklärte. Damals nannte Mentrup den März als Zeitraum um eine Einigung zu finde. 

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"Ein Rechtsstreit wirkt sich in den meisten Fällen negativ auf den Baufortschritt aus", sagt Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup. "Von unserer Seite wäre es sehr wünschenswert, wenn wir den Stadionbau noch vor dem Jahr 2023 beenden könnten."

Ein von der Presse spekulierter Einweihungstermin im Herbst des nächsten Jahres sei vonseiten des OB nicht zu akzeptieren. Unabhängig von den Verhandlungsrunden werden die Bauarbeiten am Stadion durchgehend weitergeführt.

 

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