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Stuttgart Wieder Fans im Stadion? Sportministerin für einheitliche Regelung

In der Debatte um eine Teil-Rückkehr der Fans in die Stadien der Fußball-Bundesliga wirbt Baden-Württembergs Sportministerin Susanne Eisenmann (CDU) für eine bundesweit einheitliche Regelung. "Ich finde es schwierig, wenn der eine Club Unterstützung hat und der andere nicht. Das ist auch eine Frage des Wettbewerbs", sagte Eisenmann im Radioprogramm SWR Aktuell am Donnerstag und kündigte ein einheitliches Vorgehen für Baden-Württemberg an.

Ihr sei es ein wichtiges Anliegen, auch die deutlich mehr von Zuschauereinnahmen abhängigen Sportarten zu berücksichtigen und den Blick nicht nur auf den Fußball zu richten, sagte Eisenmann. Generell steht sie angesichts steigender Infektionszahlen einer Wiederzulassung der Zuschauer skeptisch gegenüber.

Nachdem die Politik in der Vorwoche eine generelle Entscheidung zum Umgang mit Großevents im Fußball bis Ende Oktober vertagt hat, droht aufgrund der regional sehr unterschiedlichen Verfügungslage ein Flickenteppich bei der Zulassung von Zuschauer.

In Baden-Württemberg sind laut aktueller Verordnung bis zu 500 Besucher erlaubt. Der badische Fußball-Zweitligist Karlsruher SC hatte am Mittwoch offiziell erklärt, ab der ersten DFB-Pokalrunde Mitte September mit 450 Zuschauern zu planen.

Die 36 Mitglieder der Deutschen Fußball Liga (DFL) berieten am Donnerstag in einer Videoschalte über das weitere Vorgehen für die neue Saison in der 1. und 2. Bundesliga. Für die DFL sind die unterschiedlichen Verfügungslagen zur Zulassung von Zuschauern keine Wettbewerbsverzerrung.

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Kommentare (5)
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  •   Messer
    (375 Beiträge)

    05.09.2020 15:03 Uhr
    wie die Pechmarie
    alles was sie anfängt oder vorschlägt endet im Chaos.
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  •   FCKSUV
    (534 Beiträge)

    04.09.2020 15:59 Uhr
    Und die will tatsächlich
    bei der nächsten Landtagswahl für die CDU antreten?

    Ein Geschenk für Kretschmann. grinsen
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  •   steely
    (245 Beiträge)

    04.09.2020 11:30 Uhr
    Diese Dame
    Glänzt immer wieder durch Inkompetenz in allen ihren Bereichen. Unsägliche Entscheidungen im Bereich Schulwesen... Ausstattung derselben mit Notebooks etc. Jetzt mischt sie sich noch beim Sport mit...davon versteht sie nichts...
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  •   Grumberekicker
    (68 Beiträge)

    04.09.2020 10:07 Uhr
    Nur die halbe Wahrheit
    wenn ein Verein ein viel größeres Stadion hat wie ein anderer Verein, sprich mehr Zuschauer ist/war er bis dato auch unsportlich? Finanzielle Mehreinnahmen dadurch inbegriffen.(Frage des Wettbewerbs)
    Da gäbe es viele wichtigere Bereiche in Deutschland in denen es einheitlichen Regelungen bedürfte. Auch ohne Covid z.Bsp. in den Kultusministerien, was hier abläuft ist unsäglich. Lieber mal die Hausaufgaben machen Frau Eisenmann und nicht populistisch etwas hinaus posaunen. Aber es sind ja bald Wahlen....
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  •   Beiertheimer
    (1189 Beiträge)

    03.09.2020 21:39 Uhr
    Bundeseinheitliche Regelung
    Die kriegen ja nicht mal ein bundeseinheitliches Bußgeld für Maskenverweigerer gebacken.
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