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Karlsruhe. Teure Klassenerhalt-Party? KSC-Fans drohen späte Corona-Konsequenzen

Der erfolgreiche Klassenerhalt des Karlsruher SC am Ende der vergangenen Saison im Juni wurde am Wildparkstadion ausgelassen gefeiert. Das Problem: Zu diesem Zeitpunkt herrschten noch strengere Corona-Auflagen. Dies könnte für einige KSC-Fans nun Konsequenzen haben.

Rückblick: Am 28. Juni schafft der KSC den direkten Klassenerhalt mit einem Sieg am 34. Spieltag über die SpVgg Greuther Fürth. Daraufhin wird die Mannschaft bei ihrer Rückkehr am Wildparkstadion frenetisch empfangen.

"600 bis 700 Menschen waren an diesem Abend am Wildpark", erklärt Ralf Minet, Sprecher des Polizeipräsidiums Karlsruhe, gegenüber ka-news.de. Die ausgelassene Feier hat nun für einige Fans allerdings ein Nachspiel.

Polizei ahndet Corona-Verstöße

"Aktuell gehen Briefe von der Polizei bei KSC-Fans ein", schreibt die Fanhilfe Karlsruhe auf ihrem Twitter-Account. Es handele sich dabei um Anhörungs-Schreiben, in denen den Betroffenen vorgeworfen wird, an besagtem Abend gegen die Corona-Verordnung verstoßen zu haben.

Der Grund: Zum damaligen Zeitpunkt durften sich laut Corona-Regeln nur zehn Personen - statt wie aktuell 20 - im öffentlichem Raum treffen. Vier Personen hätte die Polizei laut Minet nachweisen können, gegen diese Richtlinien verstoßen zu haben. "Es ist an dem Abend zu vielen Verstößen gegen die Corona-Verordnung gekommen, aber nur diese vier Personen konnten identifiziert wurden", so der Sprecher.

"Wir konnten schon beim Derbysieg so gut wie nicht feiern und nach dem Klassenerhalt sind bei einigen dann wohl die Dämme gebrochen", erklärt Martin Winter von der Fanhilfe Karlsruhe gegenüber ka-news.de.

Fanhilfe bietet Rechtsbeistand

Die Vereinsabteilung des Fan-Dachverbandes Supporters ruft daher alle der betroffen Fans dazu auf, sich mit ihr in Verbindung zu setzen. Die Fanhilfe unterstützt KSC-Anhänger, die im Zusammenhang mit ihrem Fan-Dasein in juristische Konflikte geraten sind oder kommen könnten.

Martin Winter erklärt: "Im Moment werden die Betroffenen bei einer anwaltlichen Überprüfung unterstützt, werten möchte ich die Vorfälle aber nicht." Dennoch habe die ganze Geschichte für den Fanhilfe-Mitarbeiter "einen faden Beigeschmack".

Ein bewusster Schlag gegen die Ultra-Szene?

Der Grund: Bei den vier Personen, die gegen die Corona-Verordnung verstoßen haben sollen, soll es sich "zufällig" um Personen aus der Ultraszene handeln. "Das lässt sich gut verkaufen und aus Sicht der Polizei trifft es damit sowieso keinen falschen", meint Winter.

Hat die Polizei bei ihren Ermittlungen tatsächlich bewusst Ultra-Fans ins Visier genommen? Polizeisprecher Ralf Minet weist diesen Vorwurf entschieden von sich: "Es handelt sich auf keinen Fall um eine bewusste Aktion gegen die Ultraszene", sagt er auf Nachfrage von ka-news.de.

Polizeisprecher Ralf Minet. | Bild: ka-news.de

Dass die vier Personen zur Ultraszene gehören, "hat damit nichts zu tun, kann eine Identifizierung aber vereinfachen, da diese Personen den Behörden schon bekannt sein könnten". Geht man nach dem aktuellen Corona-Bußgeldkatalog, könnte die vier Betroffenen eine Geldstrafe von 100 bis 500 Euro erwarten.

Dateiname : Corona-Bußgeldkatalog
Dateigröße : 97.88 KBytes.
Datum : 04.09.2020 14:23
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  •   tom1966
    (542 Beiträge)

    15.09.2020 15:19 Uhr
    Eskalation - Deeskalation
    Wäre ihnen lieber, die Beamten hätten das Kommando "Schlagstock frei!" erhalten und wären losgezogen?
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  •   HerrNilson
    (1700 Beiträge)

    09.09.2020 21:08 Uhr
    Du hoschd
    jo so Recht Alter 😉
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  •   FinnMcCool
    (357 Beiträge)

    09.09.2020 20:35 Uhr
    Fingerspitzengefühl?
    Stimmt, hier hätte man mit dem Gefühl agieren können. Genauso wie man bei wichtigen Siegen auch gerne gewisse Verkehrsverstösse dulden sollte - Attukorso, Hupen, oder gerne mal zu schnell fahren. Und wenn dann bei solchen Aktionen mal was passiert - ja und Hauptsache istm das Gefühl war da. Vorschriften sind da um befolgt zu werden. Denn wann muss man Fingerspitzengefühl haben und wann nicht. Darf ich z.B. wenn ich gerade Vater geworden bin und mit Kollegen etwas getrunken habe dann noch Auto fahren?
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  •   andi-b7
    (3279 Beiträge)

    09.09.2020 21:53 Uhr
    Immer schön Apfel mit Birnen vergleichen
    Das das eine mit dem anderen nichts zu tun hat kann selbst ein 3 järiger erkennen.
    Mehr sag ich dazu nicht......... ... ... ........ !
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  •   FinnMcCool
    (357 Beiträge)

    10.09.2020 13:52 Uhr
    Entschuldigung
    Ich wusste nicht, dass Sie die einzige Autorität sind, die hier bestimmen darf, was richtig und was falsch ist. Asche über mein Haupt. Das nächste Mal schreibe ich meinen Kommentar zunächst persönlich an sich und warte auf die Freigabe. Aber sehen wir es doch mal so. Es gibt Vorschriften, und wenn man sich nicht daran hält muss man mit Konsequenzen rechnen. Was bitte soll daran falsch sein?
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  •   andi-b7
    (3279 Beiträge)

    10.09.2020 18:15 Uhr
    Weist du was im Badischen ein Idipfel Scheisser ist ?
    Dann verstehst was ich meine ansonsten lass es und laber blöde an wenn du willst.
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  •   steely
    (240 Beiträge)

    10.09.2020 19:51 Uhr
    Also von der Seite
    Andi-b7 kann nix gescheites kommen nur immer beschimpfungen Beleidigungen oder dummes Gerede...Herr lass diesem Herrn endlich Hirn wachsen
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  •   andi-b7
    (3279 Beiträge)

    11.09.2020 17:55 Uhr
    Wen und wo habe ich beleidigt?
    🤔
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  •   steely
    (240 Beiträge)

    12.09.2020 08:29 Uhr
    Du solltest
    Deine alten Posts Mal lesen...und jemanden blödes Gelaber zu unterstellen gehört zumindest nicht zum guten Ton.
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  •   FinnMcCool
    (357 Beiträge)

    10.09.2020 19:23 Uhr
    Erklärung bitte
    Was genau war denn an meinem Vergleich falsch? Der Verstoss gegen die Hygiene-Verordnung war mit einer Strafe angedroht. Die Beispiele von mir, sind auch mit einer Strafe vorgesehen. Wo also genau liegt der falsche Vergleich?
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