Karlsruhe Mannschaft nach Corona wieder gemeinsam auf dem Platz: Erstes Teamtraining des Karlsruher SC

Der abstiegsbedrohte Karlsruher SC hat am Freitag erstmals seit der Einführung der Corona-Beschränkungen im März wieder mit der kompletten Mannschaft trainiert. "Es war eine superlange Pause, jeder konnte darüber nachdenken, was am Anfang des Jahres passiert ist. Für uns waren das vor allem viele negative Sachen, das hatten wir uns alles anders vorgestellt", sagte Stürmer Philipp Hofmann. Der KSC war auf den vorletzten Tabellenrang der 2. Fußball-Bundesliga abgerutscht.

Über die kurze Vorbereitungszeit bis zum ersten Heimspiel gegen Darmstadt 98 am 16. Mai (13.00 Uhr) macht sich der 27-Jährige keine Sorgen. "Für mich persönlich ist das kein Problem, ich habe mich darauf eingestellt, dass es schnell wieder losgehen wird. Wir haben jetzt noch eine volle Woche uns im Kleintrainingslager darauf vorzubereiten", sagte der Angreifer, der in dieser Saison mit bisher elf Treffern bester KSC-Torschütze ist.

Die Corona-Problematik hat Hofmann in vielen Gesprächen mit dem Mannschaftsarzt und den Teamkollegen aufgearbeitet. "Richtig Sorgen zu spielen haben wir uns nicht gemacht. Es wird ja jetzt auch alles gelockert. Und für uns war es wichtig, dass wir endlich wieder mit der ganzen Mannschaft trainieren können", sagte er.

Erste Wahl für das Quarantäne-Quartier ist ab Samstag laut Trainer Christian Eichner die Sportschule Schöneck in Karlsruhe. Sportgeschäftsführer Oliver Kreuzer hoffte, noch am Freitag die Genehmigung dafür zu bekommen.

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