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Karlsruhe Knapp, aber gewonnen: Wellenreuther bleibt KSC-Präsident - Das war die Versammlung im Liveticker

Seit 2010 ist Ingo Wellenreuther Präsident des Karlsruher SC, zuletzt wurde er 2016 von den KSC-Mitgliedern ins Amt gewählt. Seither stehen neben dem Vereinspräsidenten noch Günter Pilarsky und Holger Siegmund-Schultze als Stellvertreter im Präsidium. Am morgigen Samstag sind die mehr als 8.400 Mitglieder zur jährlichen Mitgliederversammlung (MGV) eingeladen und zur Wahl des neuen Präsidenten aufgerufen. ka-news.de ist live in der Schwarzwaldhalle und berichtet über die MGV und die Wahl des neuen Präsidiums.

Jährlich grüßt die Mitgliederversammlung des KSC - und alle drei Jahre die Wahl eines neuen Vereinspräsidenten. Am morgigen Samstag ist es wieder so weit. Neben Amtsinhaber Ingo Wellenreuther, der seit nunmehr neun Jahren im Amt ist, steht sein Herausforderer Martin Müller zur Wahl des Präsidenten. Unter Tagesordnungspunkt 16 stehen die beiden Kandidaten zur Wahl, die immer für drei Jahre in das Ehrenamt gewählt werden. 

Mitgliederversammlung des KSC (Archivbild) | Bild: Thomas Riedel

Die Wahl in das höchste Amt des Vereins erfolgt schriftlich und geheim, das Präsidium wird dabei von der MGV direkt gewählt. Außerdem heißt es unter § 15, Absatz 4, wie das Trio, also Präsident und die beiden Vize-Präsidenten, gewählt werden. "Bei der Wahl der Mitglieder des Präsidiums wird jeweils einzeln über die Besetzung des Amtes als Präsident sowie als Vizepräsident geheim und schriftlich abgestimmt (Einzelwahl)", so steht es in der Satzung (siehe Download). 

Und weiter: "Gewählt ist derjenige Kandidat, der die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt. Erhält kein Kandidat die absolute Mehrheit, entscheidet in einem zweiten Wahlgang die einfache Mehrheit zwischen den beiden stimmhöchsten Kandidaten des ersten Wahlganges. Gewählt ist danach der Kandidat, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los." Heißt also: Sollten sich die Mitglieder zum Schluss weder auf Müller, noch auf Wellenreuther einigen können, ist es "purer Zufall", wer neuer Präsident des KSC wird. 

Dateiname : KSC-Satzung 2019
Dateigröße : 150.40 KBytes.
Datum : 09.10.2019 17:22
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15.43 Uhr 

Wir beenden den Live-Ticker. Was die beiden Präsidenten -Kandidaten zur Wahl sagen, lesen Sie in Kürze auf ka-news.de. 

15.42 Uhr

517 Stimmen entfielen im zweiten Wahlgang für Holger Siegmund-Schultze, damit bleibt auch er Vize-Präsident des Karlsruher SC.

15.30 Uhr

Auf die Wahl des Präsidenten folgt nun die Wahl seiner beiden Stellvertreter:  Günter Pilarsky und wurde im ersten Wahlgang wiedergewählt und bleibt für drei weitere Jahre im Amt. 928 Stimmen wurden abgegeben. Die anderen Kandidaten, Kai Gruber (310 Stimmen), Edgar Schmitt (311 Stimmen) und Holger Siegmund-Schultze (399 Stimmen) wurden nicht gewählt. Jetzt geht es in den zweiten Wahlgang. 

15 .04 Uhr

Die über 1.000 KSC-Mitglieder haben abgestimmt über ihren neuen Präsidenten: Ingo Wellenreuther ist und bleibt im Amt! Von den 1.040 stimmberechtigten Mitglieder haben 48,1 Prozent für Müller und 51,9 Prozent für Wellenreuther gestimmt. Mit gerade mal 40 Stimmen Vorsprung hat Wellenreuther die Abstimmung für sich entschieden. 

Bild: ka-news.de

 

14.55 Uhr

Keine weiteren Fragen mehr aus der MGV, die Wahl beginnt!

14.43 Uhr

Weitere Fragen gehen an beide Kandidaten: Es geht um Lagardère, Sponsoring und die Zusammenarbeit mit den Gremien oder dem Freundeskreis des KSC. Auch die emotionale Verbundenheit Müllers zu Vereinen die von der CG Gruppe gesponsert werden, wird abgefragt. 

14.31 Uhr 

Nun stellen sich die Kandidaten den Fragen der Mitglieder, die erste geht an Ingo Wellenreuther. "Wie kannst du von Erfolg sprechen, wenn man auch die zweite Mannschaft, die A2 abmeldet und andere Mannschaften abgestiegen sind und in er Jugend kein Nationalspieler steht - wie setzen wir also an, dass wir die Jugend da hin bringen, wo sie vor fünf oder zehn Jahren war?", möchte er wissen. 

"Es besteht kein Anlasse, Alois Schwartz und sein Team zu kritisieren!", sagt Wellenreuther, der Trainer stelle die Mannschaft auf, da halte sich das Präsidium auf. Zu den Amateuren: "Die habe pro Jahr 800.000 Euro gekostet, und schweren Herzens haben wir uns dazu entschieden, die zweite Mannschaft abzumelden. Ich habe noch einen hilflosen Versuch gewagt, aber das war nicht möglich die Mannschaft zu halten. Heute würden wir das nicht nochmal machen!" Er hofft daher, dass in einigen Jahren dieser Schritt wieder rückgängig gemacht werden könne. 

"Die Jugendarbeit ist unsere DNA, das ist unsere Zukunft, und die kann sich sehen lassen - auch wenn sie viel Geld kostet", sagt er abschließend. 

14.22 Uhr

Ingo Wellenreuther ergreift das Wort. "Ich will sie nicht mit meinem Lebenslauf langweilen, die meisten kennen mich in Karlsruhe", fängt er seine Vorstellungsrede an. "Als ich 2010 das Amt übernahm, waren es noch andere Zeiten als heute. Der KSC war wegen der Rücktritte führungs- und handlungslos, keiner wollte Präsident werden. Sehr gerne habe ich mich für meinen Verein in die Pflicht nehmen lassen und ab November 2010 haben wir im Präsidium Vertrauen bei Sponsoren und Banken zurückgewonnen!" 

Er blickt auf die Erfolge aber auch Niederlagen des Vereins zurück, "ein Fan von Relegationsspielen werde ich nicht mehr!" Dass der KSC unter seiner Amtszeit mehrmals abgestiegen ist, "tut auch mir weh, das hat mir das Herz gebrochen". Man habe aber den Verein am Leben halten können. 

In den letzten Jahren wurden Fehler gemacht, gesteht Wellenreuther. "Wir haben Fehler gemacht und mit wir meine ich mich!" Er hofft auf das Vertrauen der Fans, falls sie ihn für eine weitere Amtszeit wählen. Das Publikum, die Mitglieder, applaudieren. 

KSC MGV I
Bild: Paul Needham

Lauter Applaus brandet auf, als er das Thema Wildpark anspricht. "Jeder weiß, dass in den letzten Jahren viel Herzblut geflossen ist!" Auch das Thema Ausgliederung kommt auf den Tisch und die gestiegenen Mitgliederzahlen: "Das wir nun der mitgliederstärkste Verein sind, das ist ein gutes Zeichen!" 

"Ich werde alles dafür tun, dass wir die Klasse halten und ein stabiler Zweitligist werden. Kontinuität muss sich auszahlen und die Vision Wildpark mit dem NLZ weiter ausbauen!" Wellenreuther spricht weiter über die Zukunft des KSC, in finanzieller und sportlicher Hinsicht, etwa die Zahlungen an Kölmel (TV-Gelder) aber auch den Ausbau der Infrastruktur. 

"Mein Herz ist und schlägt blau-weiß, deswegen unterstütze ich nur diesen Fußballclub und nach neun Jahren im Amt kennen Sie mich mit meinen Stärken aber auch Schwächen und ich habe in all den Jahren jede freie Minute in den KSC investiert - und das werde ich auch in Zukunft tun!"

14.20 Uhr

Laute Pfiffe in der Schwarzwaldhalle, als Wahlleiter Lorenz darauf hinweist, das Müller 11 Minuten Redezeit hatte. 

14.07 Uhr

Martin Müller macht den Anfang, stellt sich und seinen Lebenslauf vor. "Vor meiner Rede möchte ich einige Dinge klarstellen, die über mich verbreitet wurden, etwa die Übernahme des KSC durch die CG-Gruppe", fängt er an. "Die Aussagen sind Verleumdungen, das etwa Euro-Eddy Geld bekommen hat", so Müller. "Das finde ich anmaßend und nicht würdevoll!" Der Saal applaudiert. 

Müller führt die Verstrickungen des Präsidiums und des Verwaltungsrates miteinander aus. "Aber wir müssen zusammenhalten, egal wer später gewählt wird!" Und ergänzt: "Leider muss ich Stellung nehmen und das geht von meiner Zeit ab." 

Er sei nicht der fehlerfreie Unternehmer, jeder würde Fehler machen, sagt er. "Ich bin mit mir im Reinen!" Wie in Zukunft mit dem KSC gearbeitet werden? "Mit Kontrolle, der gesamte Verwaltungsrat soll involviert werden." Er sehe weitere Beteiligungen der anderen Gremien vor, und bei bestimmten Themen sollte man auch den Freundeskreis und die Supporters gefragt werden. "Das kann nicht schaden!" 

KSC MGV I
Bild: Paul Needham

Fabian Hermann und Michael Becker nennt er "Topmanager für den Verein". "Der KSC ist keine Rechtsstreitagentur, und ich bin kein Weichspüler - aber so sparsam wie möglich vor Gericht auftreten", sagt Müller mit einem Seitenhieb auf die letzten Rechtsstreitigkeiten des KSC. Lauter Applaus brandet durch die Schwarzwaldhalle. 

Er spricht von Heimatgefühl, die Basis dafür sei auch die Loyalität und Ehrlichkeit und Transparenz. "Bei mir wird nicht in den Hinterzimmern gemauschelt, das hasse ich wie der Teufel das Weihwasser!" 

Er lobt aber auch die Arbeit von Präsident Ingo Wellenreuther, "das mit dem Stadion oder der Ausgliederung hat er gut gemacht", sagt Müller. 

"Wir alle sind der KSC!", sagt Müller, "heute haben wir die Wahl zwischen zwei völlig verschiedenen Kandidaten!"

14.06 Uhr

Top 16, die Wahl des Präsidenten beginnt jetzt, der Leiter des Wahlausschusses, Sathia Lorenz, holt Martin Müller und Ingo Wellenreuther auf die Bühne, jeder darf sich nochmal den Mitgliedern vorstellen. Zehn Minuten hat jeder nochmal Zeit, sich vorzustellen und den Fragen der Mitglieder zu stellen. 

14 Uhr

Es kommt nun zu einer Probeabstimmung, damit sich die Mitglieder mit den neuen Wahlgeräten vertraut machen können. "Welche Eissorte mögen Sie gern", lautet die Testfrage. 

13.51 Uhr

Zunächst erläutert der Leiter des Wahlausschusses, worum es in der Prüfung der Kandidatur von Martin Müller ging und warum man die DFL und den DFB angerufen hat. "Der Verband hat keine Wahlempfehlung ausgesprochen , die Mitglieder müssen nun die Entscheidung treffen und wir wollten Sie nicht einengen", sagt Sathia Lorenz. 

Die Abstimmung erfolgt mit elektronischen Abstimmungsgeräten. Das soll den Ablauf verschnellern und keine ungültigen Stimmen mehr ergeben. 

Bild: ka-news.de

13.50 Uhr

TOP 16 beginnt, die Wahl zum neuen Präsidenten beginnt. Mittlerweile sind 1.085 Mitglieder anwesend, 1.040 dürfen wählen. 

13.40 Uhr

Nun wird das Präsidium und der Verwaltungsrat entlastet. Beides wird mit deutlicher Mehrheit der Mitglieder angenommen. 

13.35 Uhr

Eines der Mitglieder möchte wissen, wie es um die Namensrechte im neuen Stadion steht. "Das Namensrecht liegt bei der Stadt Karlsruhe, wir sind aber in Kontakt mit Werner Merkel vom Eigenbetrieb", sagt Michael Becker. Der Teil an Loge und Werbung gehe an den KSC, Gelder die fließen sollten, wenn ein Logo auf dem Stadion prangt, würden an die Stadt gehen. 

13.30 Uhr

Vor allem das Thema Lagardère scheint die Mitglieder zu beschäftigen. "Wir erwarten im November ein Urteil", erklärt Ingo Wellenreuther. Man könnte schlussendlich zu einer weiteren Zusammenarbeit mit dem Vermarkter gezwungen werden, "ob das von beiden Seiten dann noch so gewollt ist, muss man sehen!" 

13.20 Uhr

Einer der Fans möchte Neuigkeiten über das Parkhaus im neuen Wildpark wissen: "Das Parkhaus soll Mitte 2022 fertiggestellt werden", so Fabian Hermann von der Betriebsgesellschaft Stadion mbH. "Wir befinden uns derzeit mit Kreditgebern im Austausch und Herstellen von solchen Parkhäusern. Da sind wir mit einem Anbieter in engeren Gesprächen!" 

13.15 Uhr

Nun sind die Mitglieder an der Reihe und dürfen sich zu den Bilanzen zu Wort melden. Mit Stand 13 Uhr sind 1.061 Mitglieder anwesend, davon sind 1.016 stimmberechtigt. 

13.10 Uhr

Nach dem Bericht der Revisoren, bei denen es "keine Beanstandungen in den Büchern gibt", trägt nun der Verwaltungsrat seine Jahresbilanz vor. Damit ist nun TOP 10 von insgesamt 25 Punkten an der Reihe. 

13 Uhr

Nach den sportlichen Erfolgen ist nun Michael Becker, Geschäftsführer des KSC, an der Reihe. Er berichtet den Mitgliedern über den Geschäftsbericht des Vereins. "Der KSC weist als Ergebnis des Geschäftsjahres 2018/19 einen Verlust im operativen Geschäft von 3,57 Millionen Euro aus", so Becker. 

Bild: ka-news.de

12.30 Uhr 

Nun zieht Sportdirektor Oliver Kreuzer seine Jahresbilanz. "Wir hatten viele Tiefen aber noch mehr Höhen. Der Aufstieg war extrem wichtig, gar alternativlos, vor allem in Hinblick auf die TV-Gelder. So kann der KSC konkurrenzfähig bleiben!" 

Er blickt außerdem zurück auf die Zu- und Abgänge, die aktuelle Tabellensituation -"Als Aufsteiger können wir zufrieden sein" - und blickt auf die Zukunft: Klassenerhalt!

12.22 Uhr

"Ich möchte mich nun zum Abschluss der Bilanz bei den Mitarbeiten und Fans und Ehrenamtlichen bedanken, ohne die vieles nicht so gut gelaufen wäre!" Hier hebt er besonders die acht Abteilungen des Vereins hervor, geht unter Applaus der anwesenden Mitglieder vor allem auf die Dart-Abteilung ein. "Manchmal rücken deren Leistung in den Hintergrund, sie sind aber für den Verein von wichtiger Bedeutung!"

12.20 Uhr

Nachdem Präsident Wellenreuther über den Rechtsstreit mit Vermarkter Lagardère berichtet ("Das war notwendig.") spricht er nun in der KSC-Jahresbilanz über das Urteil in Sachen Pyroshow. "Es geht zwar nur um 3.000 Euro Strafe, aber wir werden uns dagegen zur Wehr setzen. Das machen wir nicht, weil wir Prozesshanselen sind, sondern wir sind davon überzeugt, dass diese Strafe ungerecht ist!"

12.15 Uhr

"Wir sind in guten Gesprächen, dass wir da noch zu einer Lösung kommen", sagt Wellenreuther. Er weiß aber auch, dass sich das Präsidium harscher Kritik von den Fans stellen mussten "Viele haben gefragt 'hat das denn sein müssen, dass ihr die Stadt verklagt', aber wir hatten Zeitdruck und wollten das auch nicht, die Stadt verklagen", so Wellenreuther. "Wir bereuen aber das Versäumnis, dass wir nicht den Verwaltungsrat vorher informiert hatten!"

Ingo Wellenreuther führt nun noch die Entscheidung des Gerichts weiter aus, verliest die Worte des Urteils. "Wir haben das nicht aus Jux und Dollerei gemacht, das war notwenig, Notweh sozusagen, und es ist unsere Aufgabe, die Interessen des KSC zu schützen und durchzusetzen. Aber der Streit ist nun beigelegt aus meiner Sicht und die ersten Gespräche nach dem Urteil warne sehr positiv. Wir warten nun auf die Unterlagen und sind zuversichtlich, dass wir nun gemeinsam mit der Stadt ein neues Stadion hinbekommen!" Der Applaus nach diesen Worten ist groß, die Mitglieder freue sich auf den neuen Wildpark. 

12.10 Uhr

Die Sprache kommt nun auf den Streit mit der Stadt in Sachen Stadion. "Das ist für uns ein Jahrhundertprojekt und leider leider waren wir dazu gezwungen, das Gericht um Hilfe zu bitten, da wir keine Einsicht in die Unterlagen bekommen haben", so Wellenreuther. Er bemängelt, dass keine Unterlagen herausgegeben wurden, man aber den Einblick gebraucht hätte - und das sei nun entschieden. 

12.07 Uhr

Großen Applaus gibt es für den Rückblick auf die 125 Jahr-Feier Ende September. "Es war an der Zeit, den Welttorhüter und ehemaligen Spieler zum Ehrenmitgleid zu machen", so Wellenreuther weiter. 

12.05 Uhr

"Mit dem Geld aus den Aktieneinnahmen wolle wir investieren und Verbindlichkeiten loswerden, daher spricht nach der Ausgliederung nichts gegen eventuelle Aktienverkäufe", so Wellenreuther. Damit könnten also die Besserungsscheine ausgelöst werden und weiterhin in den Nachwuchs investiert und gefördert werden. 

Weiterhin berichtet Ingo Wellenreuther über das neue Motto des KSC: "KSC meine Heimat", das ist das Ergebnis einer Marketingstudie, die der Verein in Auftrag gegeben hatte. Es sieht so aus, als könnten sich noch mehr Menschen für den Karlsruher SC begeistern: Über 9.000 Mitglieder zählt der KSC mittlerweile. "Mal schauen, was wir uns einfallen lassen, für das 10.0000ste Mitglied!"

12 Uhr

Im Jahresbericht "rennt" Wellenreuther von Thema zu Thema. Neben dem Stadionneubau und den Neuerungen bei der Jugendarbeit - im April bekam das NLZ einen neuen Namen, geht es nun auch um die Ausgliederung, die Ende Juni beschlossen wurde. "Das war ein großer Cut, den wir damals gemacht haben", so der KSC-Präsident. 

11.54 Uhr

Das neue Stadion ist eine Existenzgrundlage, so Wellenreuther in seinem Bericht, nachdem er bereits einen Rückblick auf die vergangene Spielzeit geworfen hat. "Vor fast genau einem Jahr haben wir den Vertrag unterschrieben, und im Dezember geht es endlich weiter, der Umbau beginnt!" Die Mitglieder geben dafür großen Applaus, die Freude über das neue Stadion ist groß. 

11.50 Uhr

Der KSC-Präsident berichtet nun unter Tagesordnungspunkt 8 über das Geschäftsjahr, bedankt sich bei Trainer Alois Schwartz für die vergangene Saison. "Der Aufstieg war überlebenswichtig", sagt Wellenreuther. "Die TV-Gelder sind in der 3. Liga massiv nach unten gegangen und das waren schwere Einschnitte!"

KSC MGV I
Bild: Paul Needham

11.45 Uhr

Ingo Wellenreuther hat den Vorsitz der MGV abgegeben mit den Worten, dass er heute selbst zur Wahl steht und damit übernimmt Sathia Lorenz, Vorsitzender des Wahlausschusses, den Weg durch die Tagesordnung. 

11.40 Uhr

Die Schwarzwaldhalle ist gut gefüllt, hunderte Mitglieder haben ihren Weg zur heutigen MGV gefunden: 860 Mitglieder die stimmberechtigt sind sind anwesend, insgesamt sind über 900 Mitglieder anwesend. 

KSC MGV I
Bild: Paul Needham

11.36 Uhr

Präsident Ingo Wellenreuther eröffnet mit wenigen Minuten Verspätung die Mitgliederversammlung (MGV). Zuerst wird der verstorbenen Mitglieder gedacht, die versammelten Mitglieder stehen dafür auf. 

 


 

Stimmberechtigt sind alle Mitglieder des Karlsruher SC, wenn sie seit mindestens vier Monaten Mitglied sind - also seit 12. Juni 2019, und sie das 18. Lebensjahr vollendet haben. Außerdem müssen sie persönlich anwesend sein, eine "Briefwahl" wie bei der Kommunalwahl gibt es bei der MGV nicht.

Dazu heißt es in der KSC-Satzung: "Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden, eine Vertretung ist ausgeschlossen." Um 11.30 Uhr geht die MGV los, Einlass ist ab 10 Uhr in die Schwarzwaldhalle am Festplatz. 

Trotz der Ausgliederung der Fußballprofis, ein neues Präsidium braucht der Verein in jedem Fall. Die Aufgaben des Präsidenten und seiner beiden Stellvertreter ist klar definiert: "Das Präsidium leitet den Verein eigenverantwortlich und erfüllt alle Vereinsaufgaben, deren Erledigung satzungsgemäß nicht anderen Vereinsorganen vorbehalten ist. Es ist dabei berechtigt und verpflichtet, alle Maßnahmen zu treffen, die im Rahmen einer ordnungsgemäßen Vereinsführung unter Beachtung wirtschaftlicher Gesichtspunkte erforderlich sind." Außerdem muss das Präsidium jährlich einen Haushalts- und Finanzplan erstellen, die dem Verwaltungsrat zur Genehmigung vorzulegen sind. 

 

 

 
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Kommentare (32)
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  •   Robert1959
    (1952 Beiträge)

    12.10.2019 22:26 Uhr
    Die Wahl ist entschieden!
    Jetzt kommt der OB dran! Als es dem KSC schlecht ging, stellte er sich zur Verfügung. Nachdem er den KSC in Fahrwasser gebracht hat, kommen die Bewerber aus den Löchern gekrochen! Als KSC Präsident nahm Wellenreuther die Interessen des KSC gegenüber der Stadt wahr, obwohl die Stadt die gleiche Interesse haben sollte. Es würde mich schon interessieren wer der Übeltäter beim Bauamt ist!
    Von KA-news hätte ich mir eine bessere Vorstellung des Gegenkandidaten gewünscht, als eine gebührenpflichtige Seite!
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  •   Weichei
    (417 Beiträge)

    12.10.2019 22:03 Uhr
    Glueckwunsch an KA-News, dass es den KSC gibt
    Ohne den KSC haettet ihr 95% weniger Kommentare und Klicks.
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  •   ALFPFIN
    (6843 Beiträge)

    12.10.2019 22:16 Uhr
    Stimmt,
    an vielen Tagen lesen wir nur KSC-News. Früher wurden auch politische Themen behandelt, es soll ja außerhalb von Karlsruhe auch noch ein Leben geben. Da kamen wir schon einmal auf 200-300 Kommentare je nach Thema unter Beteiligung von mindestens 30-40 User. Heute sind wir nur noch eine Handvoll Kommentatoren. Leider.
    Aber trotzdem, ich wünsche dem KSC, dass er noch ein bissle in der 2. Liga bleibt. grinsen
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  •   Badenstolz
    (1191 Beiträge)

    13.10.2019 12:03 Uhr
    Hallo die Dame ,
    Ob ihr Wunsch ganz so ehrlich gemeint ist wage ich zu bezweifeln ... uups , eine Mutmaßung meinerseits (ob das wieder für ne Sperre reicht ??)
    In diesem Sinne wünsch ich ihnen einen schönen Sonntag und viele weitere Kommentare hier zu Themen die sie Bewegen ... wie zB. mich der KSC.
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  •   Oculus67
    (32 Beiträge)

    12.10.2019 20:50 Uhr
    🙄🙄🙄
    🙄🙄🙄🙄🙄🙄
    S.schade
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   jojo
    (662 Beiträge)

    12.10.2019 18:03 Uhr
    Glückwunsch
    Man kann über den bisherigen Vorstand sicherlich geteilter Meinung sein. Ob es mit einem anderen Vorstand besser geworden wäre, kann man bezweifeln. Es geht auch nicht um Personen, es geht um den Verein. Die wichtigste Aufgabe des Vorstands wird sein, zusammen mit der Stadt endlich den Stadionumbau voranzutreiben. Und genau daran wird der Vorstand gemessen und beurteilt werden. Es ist existenziell für den Verein, dass der Umbau so schnell wie möglich fertig gestellt wird. Störfeuer, egal von welcher Seite, schaden da nur und nutzen niemanden.
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  •   Ökovisor
    (15 Beiträge)

    12.10.2019 17:56 Uhr
    Hinterbänkler
    IW ist eigentlich in erster Linie Bundestagsabgeordneter der CDU. Im Parlament hört und sieht man aber nichts von ihm, bezieht aber dennoch als Hinterbänkler seine Diäten. Für was eigentlich? Offensichtlich braucht er unbedingt weitere Ämter, um keine Langeweile aufkommen zu lassen.
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  •   Mitsch
    (138 Beiträge)

    12.10.2019 18:07 Uhr
    Was sollen solche Kommentare
    ... Neid kann man sich erarbeiten! Also nichts wie ran an die Arbeit und bei der nächsten Bundestagswahl aufstellen lassen. Und Arbeit muss nicht immer an der Front sein. Auch Hinterbänkler machen ihren Job - ganz gewiss!!
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  •   Suedweschter
    (387 Beiträge)

    13.10.2019 01:39 Uhr
    Wer's glaubt wird selig
    So wie der IW im Bundestag leider 80% der andern ebenfalls. Wenn ich dran denk geht mir's Messer im Sack auf, her!
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  •   Solare
    (299 Beiträge)

    12.10.2019 18:05 Uhr
    Ökovisor
    Du hättest ja Mitglied werden können, dann wärst du auch Wahlberechtigt gewesen.
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