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Karlsruhe Am Sonntag gilt's für den KSC: Direkter Klassenerhalt oder Relegation?

Der Karlsruher SC reist am letzten Spieltag am Sonntag zur Spielvereinigung Greuther Fürth (Anpfiff 15.30 Uhr). Mit 34 Punkten steht die Eichner-Elf auf dem Relegationsplatz - zwei Punkte hinter dem 1. FC Nürnberg, der auf Platz 15 - dem rettenden Ufer - rangiert. Um doch noch den direkten Klassenerhalt feiern zu können, muss der KSC sowohl seine eigenen Hausaufgaben machen, als auch auf einen Patzer des FCN hoffen.

Sollten die Nürnberger, die im hohen Norden bei Holstein Kiel antreten, nur unentschieden spielen und der KSC sein Auswärtsspiel bei den Kleeblättern gewinnen, klettern die Blau-Weißen dank des leicht besseren Torverhältnisses auf Platz 15. Auch bei KSC-Sieg und Nürnberger Niederlage dürften die Karlsruher - mit einem Punkt Vorsprung - noch den direkten Klassenerhalt bejubeln. 

Zweikampf zwischen Änis Ben-Hatira (KSC 32) im Zweikampf gegen Nikola Dovedan (1. FC Nürnberg 8).
Zweikampf zwischen Änis Ben-Hatira (KSC 32) im Zweikampf gegen Nikola Dovedan (1. FC Nürnberg 8). | Bild: Tim Carmele

Bei einem Unentschieden oder gar einer Niederlage des KSC bleiben die Badener hingegen auf dem Relegationsplatz und müssen in zwei Spielen gegen den Viertplatzierten der dritten Liga - aktuell Ingolstadt - um den letzten verbliebenen Platz in Liga zwei kämpfen.

Direkter Abstieg theoretisch noch möglich

Theoretisch könnte der KSC auch noch direkt absteigen. Bei allerdings drei Punkten und zehn Toren Vorsprung auf den 17. Wehen Wiesbaden bräuchten die Hessen einen hohen Sieg gegen St. Pauli - zeitgleich müsste der Karlsruher SC in Fürth unter die Räder kommen. Möglich, aber sehr unwahrscheinlich. 

Max Dittgen (Wehen Wiesbaden 7) schießt den Ball nach dem Zweikampf mit Burak Camoglu (KSC 2), links lauert Marco Thiede (KSC 21)
Max Dittgen (Wehen Wiesbaden 7) schießt den Ball nach dem Zweikampf mit Burak Camoglu (KSC 2), links lauert Marco Thiede (KSC 21) | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Die wahrscheinlichste Variante ist die, dass die Blau-Weißen in die Relegationsspiele müssen. Auf wen die Eichner-Elf dort trifft, steht noch nicht fest. Aktuell befinden sich noch zahlreiche Vereine im Aufstiegskampf in Liga drei. Unter anderem Hansa Rostock, Waldhof Mannheim oder der FC Ingolstadt stehen in der engeren Auswahl. 

In bisherigen Relegationsspielen - 2018 gegen Aue, 2015 gegen den HSV und 2012 gegen Regensburg - zog der KSC jeweils den Kürzeren. Um nicht nach einer Saison in Liga zwei schon wieder abzusteigen, täten die Blau-Weißen also gut daran, im letzten Spiel gegen Greuther Fürth noch einmal alles zu geben.

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  •   andi-b7
    (3202 Beiträge)

    26.06.2020 13:04 Uhr
    Jungs noch einmal Arschbacken zusammen und AUSWÄRTSSIEG !!!
    blau weiß für immer solange die Sterne noch stehen....
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  •   4everksc
    (1158 Beiträge)

    26.06.2020 12:45 Uhr
    .....und wenn
    wir in Fürth 6:0 verlieren haben wir den Abstieg auch nicht anders verdient !! Aber auch in Fürth kann man verlieren - und Nürnberg einen Punkt in Kiel holen - so abwegig ist das nicht....also ich für meinen Teil habe mich bereits auf die Relegation eingestellt !
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  •   zahlenbeutler
    (1572 Beiträge)

    26.06.2020 12:03 Uhr
    wer in Fürth
    zur Halbzeit nicht führt, verlührt, gegen Greuther hilft nur größter Kampfgeist weuter
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  •   RainerBu
    (1083 Beiträge)

    26.06.2020 11:32 Uhr
    dieser KSC
    spielt mal so und dann wieder so .Egal ob Druck oder nicht . Und sie sind nicht besser wie Waldhof,Rostock usw. Also entscheidet in einer Relegation die Tagesform,Hofmann und unsere (manchmal) Slapstick-Abwehr
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  •   citizentm
    (1394 Beiträge)

    26.06.2020 13:45 Uhr
    Englische Wochen
    In der Relegation wird auch entscheidend sein, dass die 3. Liga quasi non-stop englische Wochen spielt. Konditionell eher schlecht für den 3. Liga Dritten, aber vielleicht von der Spielpraxis sogar ein Vorteil für die.
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  •   brosi13
    (456 Beiträge)

    26.06.2020 11:21 Uhr
    Hier reden schon alle über den direkten Klassenerhalt.
    Aber dass der direkte Abstieg auch noch ein Szenario sein könnte, davon lese ich nichts...
    Man bedenke: Der KSC verlor sein Heimspiel gegen Fürth 1:5. Da könnte es durchaus auch eine deutliche Niederlage in Fürth geben (z.B. 0:6). Und wenn dann Wehen-Wiesbaden den FC St.Pauli mit 4:0 schlägt könnte alles in die andere Richtung laufen und der KSC stände betröppelt mit leeren Händen da.
    Und über Nürnberg würde kein Mensch mehr sprechen...
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  •   sauerbraten
    (2077 Beiträge)

    26.06.2020 12:00 Uhr
    Das Szenario, das Du da beschreibst,
    hat in etwa den Wahrscheinlichkeitsgrad eines Millionengewinns im Lotto und wenn man sich die Ergebnisse anschaut, mit denen der KSC in dieser Runde verloren hat, dann ist auch das 1:5 vom Hinspiel, nicht wirklich repraesentativ. Klar, uns wird auch ein hoher Auswaertssieg am Sonntag nix nuetzen, wenn Nuernberg in Kiel gewinnt, aber wenn man die KSC-Historie bei Relegationsspielen kennt, sollte der Ansatz schon der sein, mit allen Mitteln die Ausscheidungsspiele zu vermeiden und das, was man selbst noch beeinflussen kann, mit voller Wucht umzusetzen zu versuchen, wenn sich schon am letzten Spieltag noch die Gelegenheit dazu bietet. Denke nicht, dass ich der Einzige hier bin, der am Sonntag abend stinksauer iwaere, wenn Nuernberg nicht gewinnt und wir trotzdem in die Relegation muessen, nur weil wieder zu lange zu wenig fuers Gewinnen getan wurde.
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  •   brosi13
    (456 Beiträge)

    26.06.2020 14:27 Uhr
    Das ist nicht viel unwahrscheinlicher...
    ....als dass der KSC in Fürth gewinnt und Nürnberg in Kiel verliert...
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  •   sauerbraten
    (2077 Beiträge)

    26.06.2020 14:58 Uhr
    Das sehe ich anders
    und halte einen knappen Auswaertssieg fuer deutlich naheliegender als ein 6:0 - und in Kiel gewinnt normalerweise auch nicht jeder. Aber Scheiss drauf, wenn Fuerth klar besser ist und gewinnt, dann ist's eben so - mir geht es vielmehr darum, dass der KSC von Anfang an alles reinschmeisst, um das Ding zu gewinnen. Ich faends auf alle Faelle unertraeglich, wenn wir wieder 70 Minuten lang nur rumeiern, es dann hinten raus auf die Schnelle nicht mehr gebacken bekommen und Nuernberg womoeglich nur wegen unserer Passivitaet, unbeschadet aus der Nummer rauskommt.
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  •   teflon
    (2980 Beiträge)

    27.06.2020 08:18 Uhr
    Das wahrscheinlichste Ergebnis wird der Relegationsplatz
    sein -was der aber final wirklich wert ist, zeigt sich erst in den entsprechenden Spielen am 7 und 11.7. Ein heißgelaufener , top motivierter Drittligist wird den KSC bei einem seiner bräsig-unmotivierten und technisch limitierten Auftritten so abwatschen , dass hier noch so Einige staunen werden, wie schlecht diese aktuelle "Mannschaft" wirklich ist. Der KSC muss deshalb 2 Sahnetage erwischen, dass er nicht doch noch in Liga 3 abkippt - bei dem bisherig geringen Erfolg des Trainerlehrlinges und seinen leistingsunfähigen und -unwilligen Spielern würde ich daher mein Geld eher auf den Drittligisten setzen als auf den KSC
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