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Karlsruhe Rechtsstreit beendet: KSC und Vermarkter Sportfive wollen erneut zusammenarbeiten

Nach einem langwierigen Rechtsstreit haben der Karlsruher SC und die Sportmarketingagentur Sportfive (ehemals Lagardère Sports) ihren Zwist beigelegt und wollen vorerst bis 2025 weiter zusammenarbeiten - selbst vermarkten will sich der Verein dennoch auch weiterhin.

Gleichzeitig sei die Partnerschaft mit Sportfive neu gestaltet worden, das gibt der Verein in einer Pressemeldung bekannt. "Wir sind froh, dass wir mit Sportfive in vielen angenehmen und konstruktiven Gesprächen einen gemeinsamen Nenner gefunden haben", so KSC-Geschäftsführer Michael Becker.

KSC-Geschäftsführer Michael Becker.
KSC-Geschäftsführer Michael Becker. | Bild: Carsten Kitter

"Wichtig war es uns, dieses Thema abschließend auf operativer Ebene, anstatt vor Gericht zu klären. Mit der gemeinsam erarbeiteten Lösung bleiben wir bei der für uns strategisch wichtigen Eigenvermarktung und können dennoch ergänzend auf die große Vermarktungskompetenz von Sportfive zurückgreifen. Wir schauen gemeinsam positiv in die Zukunft und freuen uns auf die Zusammenarbeit."

So sieht die neue Zusammenarbeit mit Sportfive aus

Für die neu gestaltete Ausrichtung hatte der KSC seit Mitte 2019 sukzessive ein eigenes Team aufgebaut. Gleichzeitig wolle man nun mit Sportfive "vertrieblich im Bereich der nationalen Vermarktung sowie bei Sonderprojekten intensiv zusammenarbeiten" und dabei auf das große Vertriebsnetzwerk des Vermarkters zurückgreifen. "Hierzu wird das fünfköpfige Vermarktungsteam des KSC in Zukunft durch einen festen Sportfive-Mitarbeiter vor Ort ergänzt."

Bild: Karlsruher SC

Darüber hinaus habe man eine Zusammenarbeit im Bereich Dienstleistungen vereinbart, beispielsweise zu der Gestellung von LED-Banden im BBBank Wildpark, Business Intelligence-Projekte sowie die Organisation von Servicepersonal. 

"Es ist an der Zeit gemeinsam nach vorne zu schauen! Entsprechend sind wir froh, dass nach dem Prozess wieder konstruktive Gespräche mit der Geschäftsführung des KSC aufgenommen wurden. Im intensiven Dialog mit dem KSC wurde sowohl inhaltlich wie auch finanziell eine faire Lösung entwickelt, sodass wir auch künftig enge Partner bleiben und gemeinsam die Vermarktung des neuen BBBank Wildpark vorantreiben", so Hendrik Schiphorst, Geschäftsführer der Sportfive Germany GmbH.

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  •   melotronix
    (3475 Beiträge)

    20.07.2021 07:26 Uhr
    jetzt mal bitte Klartext
    mich würde interessieren was für den KSC unterm Strich rauskommt, ausser der Gestellung von LED-Bändern! Ausser markigen Worten nur Wortblasen.
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  •   schwarzvoraugen
    (4112 Beiträge)

    19.07.2021 23:57 Uhr
    Rückzahlung auf Raten
    eine gesichtsbewahrende Lösung für alle Beteiligten.

    Mit den vereinbarten Aktionen erfolgt eine Rückzahlung auf Raten zum Vorteil beider Parteien. Win-Win.

    Schlage vor Becker kümmert sich auch direkt um die Fälle Pourie und Hofmann. Vielleicht ergeben sich dann dauerhaft brauchbare Lösungen.
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  •   Schmarow
    (1038 Beiträge)

    20.07.2021 00:01 Uhr
    Welcher Teil der Lösung
    ist bei diesem Statement der gesichtswahrende?
    "Hierzu wird das fünfköpfige Vermarktungsteam des KSC in Zukunft durch einen festen Sportfive-Mitarbeiter vor Ort ergänzt."
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  •   schwarzvoraugen
    (4112 Beiträge)

    20.07.2021 07:57 Uhr
    Das gesichtswahrende ist die Tatsache
    dass die beiden Parteien eine Lösung gefunden haben um wieder miteinander zu reden. Dass wir dann einen übermässigen Preis für den Sportfive Mitarbeiter bezahlen ist damit zweitwichtig.

    Man hat sich auf eine ausstehende Summe geeinigt und die Art und Weise der Rückzahlung definiert. Ich erachte dies besser als weitere Prozesse und eine weitere Hängepartie. Für beide Seiten.

    Würde mir wünschen, ähnliche Kreativität in Sachen Pourie zu finden, wo scheinbar nur über Anwälte kommuniziert wird…
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  •   IchKA
    (1172 Beiträge)

    19.07.2021 20:07 Uhr
    Entschuldigung
    das klingt wie Laschets Allgemeinplätze zum ökologischen Umbau:

    "vertrieblich im Bereich der nationalen Vermarktung sowie bei Sonderprojekten intensiv zusammenarbeiten"

    Blablablubb? Was auch immer das heißt. Zumindest so intensiv, dass Sportfive vor Ort ständig einen Mitarbeiter platziert, der im Zweifelsfall dafür sorgen wird, dass dem KSC die vertraglichen Hosen ausgezogen werden können, wenn die nicht spuren.

    Das Theater von Jurist Wellenreuter (Klage) war von Anfang an chancenlos und nur dazu da seine aktionistischen Wellen zu machen und auf Zeit zu spielen. Dumm gelaufen ...
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  •   likeka
    (621 Beiträge)

    19.07.2021 18:38 Uhr
    Aha.
    Man wundert sich schon wie viel Harmonie und Aufbruch beim KSC zu spüren ist, seit eine gewisse Person nicht mehr in Amt und Würden ist.
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  •   brosi13
    (581 Beiträge)

    20.07.2021 11:12 Uhr
    Das wundert mich...
    ...nun überhaupt nicht! Aber es waren eben 10 verlorene Jahre, die jetzt mühsam wieder nachgeholt werden müssen. In dieser Zeit wurde eben ein Unmenge "Geld verbrannt" nach dem Motto: Es ist ja nicht meines!
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  •   Winzer
    (50 Beiträge)

    19.07.2021 23:10 Uhr
    Wellenreuther
    Fairerweise sollte man erwähnen, dass IW mit seinem nicht gerade selbst geplanten Rücktritt den Weg frei gemacht hat, um ein Insolvenzverfahren abzuwenden. Ebenfalls steht das Stadion bald nach über zwei Jahrzehnten. Aber klar, wenn es so bleibt und nun wirklich ein ziemlich verbessertes Klima beim KSC herrscht, dann kann das nur gut sein. Man sieht an den kleinen Vereinen, die in der 1. BL bestehen und an großen, die seit Jahren zu kämpfen haben, wie wichtig das ist.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12537 Beiträge)

    19.07.2021 18:00 Uhr
    jetzt
    echt???
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