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Karlsruhe KSC-Mitgliederversammlung: Viele Fragen zu Schulden und Finanzen - neuer Präsident erst kommende Saison

Am Freitagabend versammelten sich knapp 2.000 Mitglieder erstmals online zur KSC-Mitgliederversammlung. Kurz zuvor verkündete der Karlsruher SC die Abwendung der Insolvenz seiner Kommanditgesellschaft KgaA - die Abstimmung über eine Planinsolvenz der Mitglieder wurde damit hinfällig. Am Abend wurde die erfolgreiche Sanierung durch die KSC-Spitze erläutert und Informationen zum weiteren Vorgehen gegeben.

"Es liegen intensive Woche und Tagen hinter uns", so KSC-Geschäftsführer Michael Becker bei der Mitgliederversammlung am Freitagabend, "bis vor zwei Stunden saßen wir noch am Verhandlungstisch, um alles final zu bekommen - es war eine Punktlandung." Über die gemeinsame Lösung mit den zwei Hauptgläubigern sei man "überüberglücklich", mit der Entschuldung von 20 Millionen Euro habe man einen "Quantensprung" geschafft.

Aufgrund ausbleibender Aktienverkäufe während der Corona-Krise und bestehender Verbindlichkeiten stand die KSC KgaA, welche zusammen mit der KSC Management GmbH den wirtschaftlichen Spielbetrieb des Fußballvereins aufrechterhält, vor einer Insolvenz.

Gläubiger erhalten Aktienpakete

Die größten Verbindlichkeiten bestanden bei den Hauptgläubigern Michael Kölmel und Günter Pilarsky: Mit beinahe 15 Millionen Euro stand man bei Kölmel in der Kreide, bei Pilarsky waren es knapp über 14 Millionen Euro. Bei Kölmel verbleiben nun noch 3,5 Millionen Euro, bei Pilarsky noch vier Millionen Euro.

 

 

Mit den beiden Hauptgläubigern wurden Vergleichs- und Abgeltungsvereinbarungen getroffen: Zirka 1,5 Prozent Aktien gibt es für Kölmel, zirka acht Prozent für Pilarsky - wenn man vom maximalen Gegenwert von fünf Millionen Euro für die Besserungsscheine ausgeht. Hier steht eine genaue Schätzung noch aus.

Beide Gläubiger erhalten Aktienpakete und damit Beteiligungen an der Kommanditgesellschaft - werden jedoch nicht über 25 Prozent Aktien an der KgaA erhalten. "Daher ist auch keine Zustimmung der Mitglieder notwendig", so Becker.

Besserungsscheine ebenfalls getilgt

Abgegolten wurden mit den aktuellen Einigungen auch die Besserungsscheine - bislang tauchten sie nicht als Verbindlichkeiten in den Bilanzen auf. Da sie jedoch als künftige Verbindlichkeiten gesehen werden können, wollte man diesen Schulden-Rucksack jetzt loswerden, so Becker.

Neben der Reduzierung der Schulden, konnte man auch das Stammkapital erhöhen. Durch die Umwandlung von Aktien konnte aus Fremdkapital zusätzliches Eigenkapital gewonnen werden, so Becker.  Hinzu kommen weitere Aktienverkäufe in Höhe von sechs Millionen Euro: Diese Summe hat das aus neun Investoren bestehende "Bündnis KSC" zur Verfügung gestellt, nachdem Ingo Wellenreuther als Präsident zurückgetreten war. Das Bündnis besteht aus sechs Unternehmen und drei Einzelunternehmer aus der Region.

Das Geld liegt laut Geschäftsführer Becker auf einem Treuhandkonto bereit. "Wir gehen davon aus, dass wir Anfang kommender Woche über das Geld verfügen können." Der Aktienanteil des Bündnisses wird sich vermutlich auf zirka zehn Prozent der KgaA belaufen - da auch dieser unter 25 Prozent liegt, ist keine Mitgliederabstimmung vorgesehen. 

Ob man sich künftig in Sachen Vereinspolitik auch weiteren Sponsoren beugen möchte, wenn diese nach Gutsherrenart ihre Vorstellungen durchsetzen wollten, lautete eine Mitgliederfrage in Anspielung auf die Annahme der sechs Millionen Euro durch das "Bündnis KSC". Man gehe nicht davon aus, dass man künftig nochmal in eine derartig prekäre Insolvenz-Situation komme - nachdem man die Schuldenlast jetzt erheblich reduzieren konnte, heißt es aus der KSC-Spitze.

Wieso wurden Schulden erst jetzt reduziert?

Wieso hat man die Schuldenreduzierung nicht schon früher in Angriff genommen? "Einfach zu beantworten", sagt Becker, "weil wir vorher noch gar nicht die Möglichkeit hatten, Aktien an den Markt zu geben. Die Möglichkeit bestand faktisch mit der Ausgliederung im November, organisatorisch waren wir Anfang März dann soweit. Dann kam die Corona-Krise, der Aktienverkauf klappte nicht. Das war nicht absehbar. Daher wurde auch die Insolvenz-Problematik von meiner Seite im Oktober bei der Mitgliederversammlung noch nicht angesprochen", sagt Becker. Mit der abgewendeten Insolvenz und Sanierung hofft man im Verein auf weitere Investoren. 

Geschäftsführer Michael Becker
Geschäftsführer Michael Becker | Bild: ps/Screenshot

Wie konnten sich die Schulden in zehn Jahren so deutlich vermehren, lautet eine weitere Mitgliederfrage. Bei Antritt von Ingo Wellenreuther beliefen sich die Schulden auf zirka 3,6 Millionen Euro - allerdings ohne "Kömel-Effekt".  Würde man die beiden Jahresabschlüsse 2009 und 2019 mit Besserungsscheinen und Darlehen vergleichen, käme man auf 15 Millionen Euro. Zum Schuldenstand bei möglicher Insolvenz von 30 Millionen Euro immer noch eine Verdopplung. "Wie das passieren konnte, kann ich schwer bewerten und möchte ich an dieser Stelle auch nicht tun", so Becker.

 


Die reduzierten Schulden seien eine Basis, um die Insolvenz abzuwenden, machen die KSC-Verantwortlichen deutlich, jetzt müsse man weiter an der Sanierung des Vereins arbeiten. Rund zwölf Millionen Euro Schulden bleiben noch übrig. Laut Becker hat gibt es nach einem ersten erfolgreichen Sanierungsschritt weitere Interessenten, diese Sponsoren wird man nun erneut angehen.

Weitere Sanierungen geplant

Viel Mitspracherecht werden die Mitglieder beim künftigen Sanierungsplan nicht haben: Die Entscheidungen zum Spielbetrieb werden in der Kommanditgesellschaft getroffen - "ich gehe nicht davon aus, dass die Zustimmung der Mitglieder notwendig ist", so Rechtsanwalt Dirk Adam.

Dirk Adam von der Kanzlei Wellensiek.
Dirk Adam von der Kanzlei Wellensiek. | Bild: ps/Screenshot

Teil der künftigen Einsparungen werden auch Gehaltsreduzierungen bei Spielern sein. Beim Spieleretat will man in der 2. Bundesliga bis zu 1,5 Millionen Euro, in Liga 3 bis zu 800.000 Euro einsparen. Das entspräche zirka 20 Prozent der bestehenden Gehälter.

KSC setzt sich strategische Leitsätze

"Wir können jetzt alle positiv in die Zukunft schauen", so Becker, "wir haben uns alle zusammen Gedanken gemacht, was uns wichtig ist." Für einzelne Bereiche hat sich die KSC-Führung strategische Leitplanken gesetzt und in Sätzen formuliert. Michael Becker stellte sie am Freitagabend vor:

  • Organisation: Mit einer modernen Führungskultur und Transparenz die Bereitschaft zum Mitmachen fördern!
  • Infrastruktur: Durch zeitgemäße Infrastruktur die Voraussetzung für ein erfolgreiches Geschäftsmodell schaffen!
  • Partnerschaften: Den KSC wieder zurück in die Mitte der Karlsruher Gesellschaft führen.
  • Geschäftsmodell: Durch nachhaltiges Wirtschaften einen Mehrwert für die Zukunft ermöglichen!
  • Sport: Mit einer durchgängigen Strategie für Profis und aKAdemie die Grundlage für dauerhaften sportlichen Erfolg wahren!

"Es ist zurecht Kritik an Transparenz und Kommunikation geübt worden", so der KSC-Chef, "wir haben uns in den letzten Wochen nicht mit Ruhm bekleckert - das wissen wir. Da haben wir alle Fehler gemacht." Man beteuert: Künftig wolle man wieder in ruhigere Fahrwasser kommen.

Details zur Präsidentenwahl in der kommenden Woche

Zu den Gerüchten um die Rückkehr Winfried Schäfers will man sich am Freitag nicht äußern: Bislang habe es keinen Anruf in der Geschäftsstelle gegeben. Sobald dieser käme, würde man sich damit beschäftigten. 

Wie es mit der Nachwahl des Präsidenten weitergehen soll, dazu will der Verein in der kommenden Woche weitere Details bekannt geben. Vize-Präsident Holger Siegmund-Schultze geht nicht davon aus, dass die Wahl noch in der aktuellen Spielzeit stattfinden wird. Laut Satzung ist das Präsidium mit zwei Vize-Präsidenten weiterhin stimmberechtigt.

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  •   haku
    (4169 Beiträge)

    16.05.2020 11:09 Uhr
    Kaum sind Pilarskys Besserungsscheine vom Tisch...
    ...werden sie überall als Schulden bezeichnet. Bisher sprang einem immer sofort jemand ins Kreuz, wenn man sowas wagte...
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  • unbekannt
    (3017 Beiträge)

    16.05.2020 09:01 Uhr
    Jetzt hat man wieder eine Basis, auf der
    man aufsetzen kann.Allerdings muss der Sanierungsplan wirklich durchgezogen werden, weil man sonst auch die 2te Chance verprasst. Grösser 30Mio waren es - mit dem Effekt, dass die Hauptschuldner jetzt erst einmal die Eigentümer mit nicht unerheblichen Anteilen sind - den Tausch Schulden gegen Aktien hatte ich ja vermutet- war auch die einzige Möglichkeit. Und zum Gehältereinsparen- ein Becker ist IMO ein brauchbarer 2ter Mann , aber kein GF, der Erfahrung & Wissen mitbringt. Zu Kreuzer ist alles gesagt und man tut gut daran, diese Personalie so schnell als möglich loszuwerden. Eichner ist auch zu unerfahren - also muss man den kompletten sportlichen Bereich inkl dem Spielerkader auf 3te Liga neu aufsetzen - da können von den aktuellen Personen gut 75% weg. Corona sollte im Sommer zudem für ein Überangebot an Spielern /Trainern am Markt sorgen - damit fällt der Preis- aber bitte nicht den Kreuzer den nächster Kader auch wieder verpfuschen lassen
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  •   Karlsruher
    (253 Beiträge)

    16.05.2020 10:12 Uhr
    das sehe
    ich komplett anders. Warum Becker nur ein zweiter Mann? Wie kommst du darauf? Und wenn Eichner liefert warum den nicht. Bei Kreutzer bin ich schon eher bei dir. Außerdem wenn man jetzt alle austauscht geht's Geld verbrennen ja schon wieder los. Ergibt keinen Sinn und es gibt auch keinen Grund.
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  • unbekannt
    (3017 Beiträge)

    16.05.2020 10:30 Uhr
    Lass es mich so erklären:
    Becker braucht einen starken Mentor, der ihn in der immer noch kniffligen Situation an die Hand nimmt - ist der da, dann kann das durchaus gut gehen. War ja jetzt genauso - vor 4 Wochen hat er nur noch Insolvenz sagen können und auf einmal gehts auch anders. Wenn das nicht abzubilden geht , ist IMO Becker der Falsche, weil zu unerfahren. Eichner mag ein guter Co sein -aber das, was die letzten Monate nach dem Rauswurf von Alois von ihm als Chef kam, war absolut nicht erzeugend.Wenn sich eh der Kader stark verändern wird, dann ist ein Co Eichner ok, wenn er einen gescheiten Chef bekommt- genau wie bei Becker- einer, der ihn an die Hand nimmt und führt /weiter ausbildet.Dafür würde ich den Bajramovic (der ist eh nur da) wegrationalisieren und mir zudem überlegen, ob Sportdirektor /Trainer für 1-2 Spielzeiten in Personalunion abbildbar ist.
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  • unbekannt
    (3017 Beiträge)

    16.05.2020 10:49 Uhr
    Zum Kader
    - in Summe max 23 Spieler als Zielvorgabe . Dazu muss man mit 3ter Liga planen und dafür kann man teure Leute wie Gondorf, Hoffmann etc alleine schon vom Geld her nicht weiter im Kader halten. Dann muss die hüftsteife & lahme Ansammlung der Ü30 AH entsorgt werden und man muss speziell in der Slapsticktruppe "Abwehr" einen Neuaufbau machen. Natürlich werden etliche der Spieler einem Gehaltsverzicht zustimmen, weil wegen Corona der Markt im Sommer zusammengebrochen sein wird und sie schlicht nur zwischen Job und keinen Job entscheiden können. Da muss man gut hinsehen, wen man aus dem aktuellen Kader wirklich noch nehmen kann und wer nur eine mitzuschleppende Last ohne Leistungsvermögen ist . Wenn sowas aber eine Person mit Sachverstand macht, die nicht wie der Restposteneinkäufer Kreuzer agiert, dann wird das schon klappen
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  •   Robert1959
    (2044 Beiträge)

    16.05.2020 08:56 Uhr
    Spieleretat
    Ich sehe das Einsparungspotentential nur in der Quantität! Statt 30 Spieler nur 20 Spieler, und den Rest dann für einen guten Spieler einsetzen, denn Qualität ist überall notwendig!
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  •   KSC1894
    (456 Beiträge)

    16.05.2020 08:47 Uhr
    Kurz durchatmen und dann mit Vollgas weiter
    @Schwarzvoraugen als Geschäftsführer muß MB eine Insolvenz in Betracht ziehen falls Zahlungen nicht mehr geleistet werden können.
    Jetzt allgemein: IW wollte die Insolvenz mit allen Mitteln verhindern. Vielleicht war es seine beste Tat die Kanzlei zu wechseln. Die Kanzlei Wellensiek gehört zu den Top 3 in Deutschland. Klasse Arbeit. Dirk Adam sollte man versuchen für den KSC zu gewinnen.
    Ich bin auf die nächsten Schritte gespannt vor Allem wurden nur allgemeine Phrasen rausgehauen. Klar man will erst Ruhe reinbringen aber der Sportdirektor hat mit seinen Altstars und Fehleinkäufen erheblich zu dem Schulden- und Tabellenstand beigetragen.
    Winni lässt in Erinnerungen schwelgen aber diesen Rucksack, die Erinnerungen in Tatsache umzusetzen bleiben Träume. Der Rucksack belastet uns schon zu lange. Mir wäre am liebsten eine Mannschaft mit jungen Spielern aus der Region. Schnell, gierig, bissig. Auch wenn es nur 3. Liga ist. Ob Winni da in irgendeiner Weise helfen kann?
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  •   Shmuel_K
    (518 Beiträge)

    15.05.2020 23:27 Uhr
    Nicht hochnäsig bleiben, wie unter Welle!
    "Bislang habe es keinen Anruf in der Geschäftsstelle gegeben. Sobald dieser käme, würde man sich damit beschäftigten."

    Ruft ihn bitte einfach mal an. Schaut euch vorher ein paar alte Spiele unter Winnie an ( Valencia , Bayern etc.)
    Der Mann pumpt Energie in die lahmste Socke. So etwas brauchen wir.
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  •   Tyr
    (595 Beiträge)

    15.05.2020 23:21 Uhr
    "Den KSC wieder zurück in die Mitte der Karlsruher Gesellschaft führen"
    ja das ist für mich ein sehr wichtiger Punkt, mein KSC muss ein erfolgreicher Fußballverein sein und nicht eine CDU-Zweigstelle Wildpark wie unter Wellenreuther!
    Diese schlimmen Zeiten müssen für alle Zeiten vorbei sein.
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  •   schwarzvoraugen
    (3587 Beiträge)

    15.05.2020 22:54 Uhr
    Zauberlehrling wird jetzt zum Top Sanierer
    schwer zu sagen wie gross sein Anteil an diesem Zwischenschritt ist, er geht aber als klarer Gewinner des Chaos hervor, steht für den Neuanfang. Nur bitte bedenken, er hat - wohl von aussen beeinflusst - an Insolvenz gearbeitet und eben gerade nicht an einer Sanierung wie sie jetzt verkauft wird. Bitte unbedingt beachten.

    Was das Engagement von Schäfer angeht auch hier bitte bei aller Euphorie beachten, seine Strahlkraft hat nachgelassen, auf altem Ruhm lässt sich nur bedingt aufbauen. Er hat in den letzten Jahren ohne grosse strategische Ausrichtung abgesahnt wo gerade immer lukrative Positionen zu besetzen waren. Seine sportlichen Erfolge in deutschen Ligen waren ebenfalls sehr bescheiden. Deshalb hier ein ja, aber. Kurzfristig ein Hoffnungsschimmer, langfristig eher nicht die Lösung.
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