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Karlsruhe In Corona-Krise: KSC spricht "offen" mit OB Mentrup

Der Karlsruher SC hat Oberbürgermeister Frank Mentrup die derzeitige Lage des Vereins "offen" erläutert. Das bestätigte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther am Mittwoch nach dem Termin. Die Vereins-Verantwortlichen hätten darüber hinaus auch Einblick in mögliche Szenarien beim KSC im Umgang mit der Corona-Krise gegeben. "Wir haben dargelegt, welche Optionen wir prüfen", sagte der KSC-Präsident.

Zuvor hatte der badische Fußball-Zweitligist bereits Medienberichte dementiert, nach denen der Club vor der Insolvenz stehen soll. Stadt und Verein betreiben derzeit den mehr als 123 Millionen Euro teuren Neubau des Wildparkstadions. Der Club muss rund 80 Millionen Euro im Rahmen einer Pacht über die nächsten 35 Jahre zurückzahlen.

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  •   sauerbraten
    (1980 Beiträge)

    04.04.2020 10:36 Uhr
    Habe den Eindruck, dass da gerade
    versucht wird, jahrelange Inkompetenz und Misswirtschaft auf Corona zu schieben und jetzt doch noch irgendwie einigermassen glimpflich aus der Nummer heraus zu kommen. Da wird doch schon das Porto fuer die Mitgliedereinladungs Schreiben wieder in den Sand gesetzt, oder glaubt tatsaechlich jemand im Ernst daran, dass die aktuellen Ausgangsbeschraenkungen in den naechsten 4 Wochen aufgehoben werden, um dem KSC eine MV zu ermoeglichen? Klar, dem "offenen" Ingo wuerde es sicher gefallen, schuldenfrei mit -3 Punkten in die naechste Profisaison zu gehen und dann mit seinem Pannen-Olli genauso weiter zu wurschteln, wie bisher, aber ob da auch die Glaeubiger mitmachen? Es ist zum Kotzen.
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  •   Falscheneun
    (36 Beiträge)

    04.04.2020 09:28 Uhr
    verantwortungslos
    Wie kann man nach 10 Jahren Misswirtschaft die Verantwortung auf die Mitglieder übertragen die darüber entscheiden sollen ob der Verein in die Planinsolvenz gehen soll. Das ist ein Skandal sich so aus der Verantwortung zu stehlen. Der Verein war zu Beginn von IW auch nicht auf Rosen gebettet, die wirtschaftliche Situation von damals würde man jedoch mit Handkuss nehmen. Die drohende Insolvenz hat mal wenig bis nichts mit Corona zu tun sondern ist das Ergebnis, wenn man konzeptlos patriarchisch jahrelang ein Unternehmen führt. In der Politik kennt man es nicht anders Schulden zu machen und mit dem Finger auf andere zu zeigen. In der Wirtschaft geht das schief. In solch einer Situation als Notanker Aktien zu verkaufen grenzt an Betrug an allen KSC Fans. Sofort Verantwortung übernehmen und zurücktreten IW! Profis aus der Wirtschaft deren Herz am KSC hängt den Verein neu ausrichten lassen und wieder ein verlässlicher Partner werden. Ein weiter so darf es nicht geben, unsere letzte Chance!!
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  •   Falscheneun
    (36 Beiträge)

    04.04.2020 09:12 Uhr
    Verantwortungslos
    Nach 10 Jahren Missmanagement und katastrophaler Führung möchte unser Präsident die Verantwortung auf die Mitglieder übertragen darüber zu entscheiden was er angerichtet hat. Ein Skandal! Wie kann man sich so aus der Verantwortung stehlen. Planinsolvenz sofort! Ein Neuanfang ohne Wellenreuther ist unabdingbar! Ein weiter so darf es nicht geben. Die Krise ist seit Jahren hausgemacht und hat mit Corona am wenigsten zu tun. Der versuchte Aktienverkauf zum jetzigen Zeitpunkt war die Bankrotterklärung und Betrug an allen KSC Fans und Mitgliedern. Der KSC ist nicht nur ein Verein sondern auch ein Wirtschaftsuntern. und muss auch so geführt werden. Wellenreuther hat jetzt ein Jahrzehnt lang nachhaltig bewiesen, dass er es nicht kann. 2010 waren wir auch nicht auf Rosen gebettet, aber die finanz. Situation auch vor Corona mit Schulden, Darlehen, Besserungsscheinen usw ist ein Vielfaches schlechter. Nicht zu vergessen der Streit mit Lagardère. Verantwortung übernehmen u. sofort zurücktreten!!
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  •   todi01
    (1138 Beiträge)

    04.04.2020 01:23 Uhr
    Die Katze ist aus dem Sack
    Die KSC-Mitglieder sollen über eine Insolvenz abstimmen. Auf einer außerordentlichen Versammlung Ende April.
    Dürfen die Schafe also selbst entscheiden, wie und wann sie geschlachtet werden. Geschlachtet wird auf jeden Fall, aber so kann sich wenigstens kein Schaf beschweren, nicht die Wahl gehabt zu haben.
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  •   teflon
    (2906 Beiträge)

    04.04.2020 12:08 Uhr
    Seht interessanter Artikel in
    der BNN
    Zitat daraus:Wellenreuther und Co sehen das Insolvenz-Szenario offenbar mittlerweile als einzig sinnvollen Weg aus der Krise an, erst recht nachdem sich der Aktienverkauf, von dem man sich eigentlich Erlöse von mindestens 15 Millionen Euro erhofft hatte, bislang als Rohrkrepierer erweist. Nun ist es wahrscheinlich, dass die Ausgabe an Kleinanleger bis 25.000 Euro, die eigentlich ab Mitte April zum Zuge kommen sollten, deutlich nach hinten verschoben wird.

    Somit ist die Messe bereits gelesen und die Frage ist nur noch, wie die Insolvenz ab Mai abläuft und in welcher Liga man wieder antritt .
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  •   Freigeist1
    (1038 Beiträge)

    04.04.2020 00:53 Uhr
    Die Herren hätten schon
    vor Monaten und Jahren öfters mal "offen" miteinander sprechen sollen, statt viel Energie sowie die Knete der Vereinmitglieder bzw. Steuerzahler in Anwälte und Prozesse zu stecken. Miteinander geht anders. Fairer Umgang auch. Dass ka-news offenbar auch Zweifel hat und "offen" in Anführungszeichen stetzt, zeugt von Stil und Klasse.
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  •   Kopfschüttler
    (200 Beiträge)

    03.04.2020 22:40 Uhr
    LÜGEREI
    STIMME ZU 100% zu. Was für eine lügerei
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  •   franklin
    (266 Beiträge)

    03.04.2020 21:10 Uhr
    Ich glaub'
    gar nichts mehr ! Was ist denn das alles für eine Lügerei ?
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  •   Kopfschüttler
    (200 Beiträge)

    03.04.2020 20:40 Uhr
    60. MIO VEREINSVERMÖGEN
    vor wenigen Tagen noch für den Aktienverkauf so bewertet. Was jammert man da wegen 2 MIO EUR aufgeschobenen Fernsehgelder.
    Es sei den es stehen 45 Mio Verbindlichkeiten gegenüber.
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  •   todi01
    (1138 Beiträge)

    04.04.2020 00:41 Uhr
    Von Vermögen war nie die Rede
    "Der Unternehmenswert der KSC GmbH & Co. KGaA wurde laut Verein von der Geschäftsführung, dem Beirat und dem Aufsichtsrat auf 60 Millionen Euro festgelegt."
    Man hat also auf Basis eines Gutachtens den Unternehmenswert selbst so definiert.

    Für die Berechnung gibts, wie bei Immobilien auch, verschiedene Verfahren. Ein Vielfaches des Gewinns (wohl eher nicht...), ein Vielfaches des Umsatzes oder das Lesen aus Eingeweiden (Finanzmagie mit nebulösen Zahlen wie Vermarkungsrechten für den Namen "KSC" und das Logo, möglichen Fernsehgeldern etc.).

    Mit einem dieser Verfahren ist man auf 60 Mio. gekommen, aber man müsste das Gutachten lesen, um Genaueres zu wissen. Ein schlauer Mensch würde bestimmt keine Aktie kaufen, ohne einen Blick in das Gutachten geworfen zu haben - aber hey, es gibt ja stattdessen ein schönes Schmuckblatt!

    Niemand hat jedoch behauptet, dass das Unternehmen 60 Mio. Aktiva hat. Es kann trotz leerer Kasse 60 Mio. wert sein - oder halt auch nicht.
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