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Karlsruhe KSC-Coach Eichner hadert mit deutlicher Pleite gegen Aue: "Unfassbar unnötig"

Die zweite Niederlage des Karlsruher SC in Serie setzte Trainer Christian Eichner noch lange nach dem Abpfiff zu. Auch am Freitagmorgen hatte der KSC-Coach das 1:4 (0:2) bei Erzgebirge Aue noch nicht weggesteckt.

"Ich bin ein extrem schlechter Verlierer. In solchen Spielen potenziert sich das noch einmal nach oben. Weil es sich für mich unfassbar unnötig anfühlt", sagte der Trainer des Zweitligisten der Deutschen Presse-Agentur.

Drei Tage vor dem letzten Spiel des Jahres gegen den Hamburger SV am Montag (20.30 Uhr) versuchte der 38-Jährige, sich wenigstens mit dem Kampfgeist seiner glücklosen Mannschaft zu trösten. "Ich habe eine Mannschaft gesehen, die 90 Minuten überlegen war und in ihrem Rahmen alles versucht hat", fand er.

Trotz dieser Sichtweise hatte der KSC vier Gegentore durch Florian Krüger (2. Minute), Pascal Testroet (19., 51.) und Philipp Zulechner (89.) kassiert. Benjamin Goller (58.) traf für den KSC.

Eichner: "Montag die Chance es geradezubiegen" 

Eichner will seinen Groll aber nicht mit in die Partie gegen den HSV nehmen. "Das sollen die Jungs tragen. Weil ich schon der Meinung bin, dass so eine Portion Wut und Enttäuschung leistungsstiftend sein können", sagte er. Schließlich gebe es schlimmere Szenarien, als das in einem Montagabendspiel zuhause unter Flutlicht gegen einen solchen Gegner wieder geradebiegen zu können.

"Die Jungs müssen wissen, dass sie am Montag eine Chance haben, wenn sie mutig sind. Wenn sie mit dem Glauben ins Spiel gehen, den HSV zu schlagen", betonte er. Sonst werde es auch da schiefgehen.

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Kommentare (14)
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  •   andi-b7
    (3301 Beiträge)

    20.12.2020 11:34 Uhr
    Eiche wie bisher einfach konzentriert weiterarbeiten,
    Der Lohn kommt dann von alleine.
    Nach den Niederlagen muss man nicht Zaudern sondern die richtigen Schlüsse ziehen und am Montag dem HSV eins aufs Fressbrett.
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  •   107
    (640 Beiträge)

    19.12.2020 17:33 Uhr
    bitte nicht nervös werden
    Montagabend werden die Burschen einen HSV zurechtstutzen.
    Freilich spielt der Mann mit der Pfeife eine herausragende Rolle.
    Ob Gräfe, Kempter, Petersen, Kampa oder wer auch immer pfeift, grad egal,
    es gilt immer mindesten einen Treffer mehr als der Gegner zu haben.
    Ach ! Achwas !!!
    Also immer wieder den HSV-Torwart beschäftigen und die HSV-Abwehr zu Fehlern zwingen.
    Außerdem steht Gersbeck im Tor.
    Das riecht nach einem 3:1.
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  •   steely
    (256 Beiträge)

    20.12.2020 19:53 Uhr
    Wünsche
    Ich mir auch...aber die Realität holt uns gleich wieder ein wenn es 0:1 steht....das Aue Spiel hat gezeigt wo es hapert...
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12094 Beiträge)

    20.12.2020 16:17 Uhr
    es wird ein knappes, dreckiges 1:0
    für den KSC werden. Das habe ich irgendwie heute Nacht geträumt.

    Gepfiffen hat bei mir der Jablonski und im Kölner Keller saß Bibi und hat dem HSV den Elfer zum Ausgleich verwehrt.

    grinsen
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  •   brosi13
    (542 Beiträge)

    19.12.2020 12:07 Uhr
    Eine Mannschaft wie der KSC...
    ...braucht in jedem Spiel auch ein wenig Matchglück, wie man das nennt, um zu Punkten zu kommen. Das hat gegen Aue in jedem Fall gefehlt und was noch erschwerend dazu kommt: Der VAR! Als ich hörte, dass das der Mainzer Kampa ist, war mir schon klar, dass da ein ganz besonderes Matchglück herhalten müßte.
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  •   schwarzvoraugen
    (3717 Beiträge)

    19.12.2020 00:31 Uhr
    Unfassbar ungemütlich, unglaublich mutig, unendlich eklig, undenkbar dreckig
    alles markige Worte aber eben ohne den erwünschten Erfolg.

    Ich hatte vor dem Spiel gegen Aue recht deutlich angesprochen was er mit wortreichen Ausführungen nicht an den Mann bekommt.

    Besonders im Defensivbereich den Gegner bei der Ballannahme bereits stören, vor der Flanke. Den Ballführenden vor Eindringen in den Strafraum angehen, vor dem Schuss. Untern Einhaltung der Grundtugenden eines Verteidigers sind drei der vier Tore locker zu verhindern. Grundtugenden muss man einfach in Liga 2 voraussetzen.

    Und unser Wortkünstler sollte sich jetzt mal ein wenig mehr mit den Stärken und Schwächen des Gegners beschäftigen. Von Schuster lernen und nicht in die Fehler von AS und Super Coach fallen und immer die gleiche Aufstellung/Taktik aufwenden. Weg mit den Lieblingen, strikt nach Leistung aufstellen, dann darf ein Lorenz nicht mehr in der Startaufstellung sein.

    Variieren, überraschen, verwundern: CE nehmen Sie diese Verben in Ihren Wortschatz mit auf.

    Dann wird das was.
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  •   rollbond
    (107 Beiträge)

    20.12.2020 12:33 Uhr
    Lieber SVA
    ich lese gerne Ihre Kommentare, denn meist handelt es sich meiner Meinung nach um konstruktive Kritik.
    Aber manchmal schlagen Sie über die Stränge. Wenn Sie CE als "Wortkünstler" schimpfen, wie schimpfen Sie sich selbst? CE steht täglich auf dem Platz und "macht" und gibt 1-2x Interviews. Was "machen" Sie für unseren KSC außer ein "Wortkünstler" im Forum zu sein?
    Kann es sein, dass
    ... CE kein "Wortkünstler" ist, sondern der Trainer unseres KSC?
    ... der Trainer durch Regularien der DFL "gezwungen" ist, Interviews zu geben?
    ... er lieber auf dem Trainingsplatz stehen würde als vor dem Mikro?
    ... die Medien Interviews zu Ernst nehmen, denn davon leben sie nun einmal?
    ... es nicht auf das Wort ankommt, sondern auf die Leistung auf dem (Trainings-)Platz?
    Man könnte jetzt so ewig weitermachen, aber ich lass es mal gut sein.
    Bitte verurteilen Sie nicht Personen, nur weil Ihnen deren Nase nicht passt.
    So weit, so gut. Frohes Fest allen und auf ein erfolgreiches 2021!
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  •   schwarzvoraugen
    (3717 Beiträge)

    20.12.2020 21:10 Uhr
    Wortkünstler ist kein Schimpfwort, eher eine Auszeichnung für einen Lehrer
    leider bin ich kein Lehrer, nehme aber die Auszeichnung dennoch gerne von Ihnen an.

    Ich schmunzle bei jedem Interview über die Dramaturgie der Wortwahl immer aber auch die nie verbindliche, wachsweiche "tu mir nicht weh" Wortwahl. Hätte er nur einmal meinen Kommentar nach dem Düsseldorf Spiel gelesen, so hätte er drei Tore gegen Aue vermeiden können. Und ich sitze faul vor der Glotze mit dem Bier in der Hand, während er auf dem Platz steht und "macht".

    Das gibt zu bedenken...

    Besten Dank für die Weihnachtsgrüsse, ich werde aber sicher nach/während dem Spiel morgen noch einen Kommentar schreiben. Oder auch zwei zwinkern
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  •   schwarzvoraugen
    (3717 Beiträge)

    20.12.2020 21:13 Uhr
    Und...
    ich bin mir da gar nicht so sicher, ob er denn tatsächlich lieber auf dem Platz steht und "macht" oder doch besser seine lauwarmen Floskeln und Lebensweisheiten ins Mikrofon trällert.

    Denke das macht ihm mindestens genau so viel Spass...
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  •   brosi13
    (542 Beiträge)

    19.12.2020 21:58 Uhr
    CHristian Eichner macht einen...
    ..sehr guten Job! Ohne "Wenn und Aber"...
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