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Karlsruhe Die Leiden des jungen Trainers: Wie löst Eichner sein Luxusproblem im Mittelfeld?

Christian Eichner hat nach einer kurzen Trainingswoche die Qual der Wahl, wen er auf den Platz stellt. Kyoung-Rok Choi glänzte gegen Sandhausen, doch Co-Kapitän Marvin Wanitzek ist wieder fit.

Eine kurze Trainingswoche ist zu Ende. Heute Abend um 18.30 Uhr treffen die Blau-Weißen auf den 1.FC Nürnberg. Vor Geisterkulisse geht es dann auf fränkischen Rasen, um drei Punkte. Die Bedingungen sind gut, um auch an diesem Wochenende den Platz als Sieger zu verlassen. 

Mittlerweile kann Christian Eichner auf praktisch alle seine Spieler zurückgreifen. Auch auf Marvin Wanitzek. Doch das führt nach dem Sieg gegen Sandhausen vor allem auf einer Position zu "Problemen".

Der KSC feierte einen souveränen Heimsieg gegen Sandhausen.
Der KSC feierte einen souveränen Heimsieg gegen Sandhausen. | Bild: Uli Deck/dpa

Eichner hat Luxusprobleme

Durch die Verletzungspause von Wanitzek bekam Kyoung-Rok Choi die Chance sich von Anfang an zu präsentieren und glänzte in seiner Rolle als Zehner. "Er hat das ordentlich gemacht und sich das verdient", erklärt der Cheftrainer.

Der Karlsruher Kyoung-rok Choi und der Sandhausener Anas Quahim (l-r.) in Aktion.
Der Karlsruher Kyoung-rok Choi und der Sandhausener Anas Quahim (l-r.) in Aktion. | Bild: Uli Deck/dpa

Nun muss Christian Eichner eine Entscheidung treffen. Wanitzek oder Choi? "Beide gefallen mir außerordentlich gut, denn sie wollen die Kugel haben und davon kann man nie genug haben“, erklärt Eichner.

Wer hat das Nachsehen? 

Ob der Cheftrainer getreu dem Motto: "Never change a winning team" aufstellt oder etwas an seiner Startelf verändert, weiß er noch nicht: "Da muss ich mir noch Gedanken machen, es kommt auch darauf an was Nürnberg mir anbietet", so der 37-Jährige.

Kopfzerbrechen bereitet das Eichner nicht: „Ich bin ganz entspannt, beide sind wichtige Spieler für die Art und Weise wie wir Fußball spielen wollen. Wir hatten auch ordentliche Auftritte mit Marvin“, meint Eichner der auch in Wanitzek eine gute Besetzung sehen würde.

Handshake vor dem Spiel zwischen Kyoung-Rok Choi (KSC 11) und Marco Djuricin (KSC 17).
Handshake vor dem Spiel zwischen Kyoung-Rok Choi (KSC 11) und Marco Djuricin (KSC 17). | Bild: Tim Carmele/tmc-fotografie.de

Optional könnte Choi auf den rechten Flügel rücken, doch dort wusste Marco Djuricin gegen Sandhausen zu glänzen. Auf dem linken Flügel müsste Choi an Dominik Kother vorbei, welcher sich  ebenfalls in guter Form präsentiert.

Der junge Wilde auf dem linken Flügel

Kother ist der junge Wilde im Kader des Karlsruher SC. Der U-21-Natioalspieler wird von Eichner gleichermaßen gefordert und gefördert. "Ich erwarte sehr viel von ihm", erklärt Eichner. Beide kennen sich bestens, denn der junge Stürmer wurde bereits in der U-17 von Eichner trainiert.

"Es wird mal auf und mal ab gehen, aber da werden wir ihn begleiten und ihn stark machen", erklärt der Cheftrainer. "Sein Auftritt am Samstag war nicht übermäßig gut". Getroffen hat er dennoch.

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Kommentare (4)
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  •   FCKSUV
    (529 Beiträge)

    23.10.2020 17:41 Uhr
    Zwei ewige Talente.
    Würden sie ihr Potential ausschöpfen, wären sie nicht beim KSC.
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  •   ka76199
    (61 Beiträge)

    23.10.2020 14:52 Uhr
    Leicht wird's nicht,
    schaun mer mal👍 ob sie "ihr Spiel" durchbringen...
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  •   Schuhmi_86
    (53 Beiträge)

    23.10.2020 14:23 Uhr
    Große Klasse
    ... wenn das unsere "Luxusprobleme" sind na dann Hallo!!!
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  •   schwarzvoraugen
    (3610 Beiträge)

    23.10.2020 13:18 Uhr
    Luxusproblem?
    über den Verlauf einer Saison gesehen hat wohl keiner der beiden restolos überzeugt. Bei Choi müsste man mit den Therapeuten sprechen, Wanitzek hat zu viele Durchhänger. Am besten mit Choi beginnen, wenn das nichts wird in der HZ wechseln.

    Endlich mal mit Selbstvertrauen rangehen, früh draufgehen, aggressiv in allen Mannschaftsteilen.
    Dann wird das was.
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