Karlsruhe Nach der Mitglieder-Entscheidung im Juni: KSC vollzieht Ausgliederung der Profimannschaft

Fußball-Zweitligist Karlsruher SC hat die Ende Juni von den Mitgliedern beschlossene Ausgliederung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs aus dem e.V. vollzogen. Die neue GmbH & Co. KGaA wurde am Freitag vom Amtsgericht Mannheim eingetragen und ist ab sofort rückwirkend zum 1. Januar 2019 aktiv, teilten die Nordbadener am Samstag mit.

Die Ausgliederung der Profiabteilung wurde am 29. Juni im Rahmen einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung mit 88 Prozent Ja-Stimmen entschieden. "Wir haben den Profibetrieb nun in ein modernes und zukunftsfähiges Unternehmen überführt", sagte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther. Zuvor hatte die Deutsche Fußball Liga aufgrund der nachgewiesenen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit die Lizenz für die laufende Saison erteilt. Als Geschäftsführer der vollhaftenden Komplementär-Gesellschaft fungieren Michael Becker (Finanzen) und Oliver Kreuzer (Sport).

Weiter vorantreiben will der KSC in den kommenden Wochen das Thema Aktienverkauf, der im ersten Quartal 2020 starten soll. Mit den Einnahmen will der Aufsteiger in einem ersten Schritt bestehende Verpflichtungen aus der Vergangenheit und deren hohe laufende Kosten ablösen.

Damit soll der Club finanziell weiter stabilisiert und die Wettbewerbsfähigkeit in der 2. Liga verbessert werden. Darüber hinaus soll nachhaltig in die Infrastruktur investiert sowie Rücklagen gebildet werden.

 

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