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Karlsruhe Nach Vertragskündigung des KSC: Vermarkter Lagardère reicht Klage beim Landgericht Karlsruhe ein

Der KSC hat den Vertrag mit seinem Vermarktungspartner, der Lagardère Sports Germany GmbH, zum Ablauf des 31. März gekündigt, woraufhin es zu Unstimmigkeiten zwischen den Vertragspartnern kam. Lagardère Sports hat daraufhin vor dem Karlsruher Landgericht Klage eingereicht. Ziel soll es sein, die Unwirksamkeit der Kündigung des Karlsruher SC gerichtlich feststellen zu lassen.

Die Kündigung des Vertrags am 10. Dezember 2018 war Ende vergangener Woche bekannt geworden, als der KSC sich in einer Mitteilung über die Hintergründe der Vertragsauflösung geäußert hatte. Darin gab der Verein an, von seinem gesetzlichen Kündigungsrecht Gebrauch zu machen. Das stehe dem KSC nach Aussage des Vermarkters allerdings nicht zu.

"Den KSC anderweitig zu einer Kündigung berechtigende Gründe liegen nicht vor und wurden seitens des KSC auch nicht vorgetragen. Die klageweise Feststellung der Unwirksamkeit der Kündigung ist notwendig, um die Rechtsposition von Lagardère Sports gerichtlich zu bestätigen und durchzusetzen", erklärt Christian Jäger, Executive Director Region Süd bei Lagardère Sports am Dienstag in einer Stellungnahme.

Lagardère Sports weiter für einvernehmliche Einigung offen

Ungeachtet dessen sei der Vermarkter sei aber weiterhin bereit, eine einvernehmliche Lösung des Konfliktes zu finden. "Soweit diese nach Aussagen des KSC nur die koordinierte Abwicklung des einseitig gekündigten Vertragsverhältnisses zum Gegenstand haben können, stellt dies jedoch keine Basis dar, da Lagardère Sports die Zusammenarbeit mit dem KSC und seinen Partnern fortführen möchte", äußert sich Jäger in der Meldung weiter. 

Der Vertragsstreit wird nun gerichtlich fortgeführt werden. Lagardère Sports hat nach eigenen Angaben am 29. Januar Klage beim Landgericht Karlsruhe eingereicht, einen Tag später wurde dem Anwalt des KSC die Klageschrift übermittelt. Die Klage werde dem KSC durch das Gericht voraussichtlich in Kürze zugestellt. Lagardère Sports gibt zudem an, sich bis auf weiteres zu diesem Vorgang nicht mehr öffentlich äußern zu wollen, "um die Sponsoren und Partner des KSC hiermit nicht weiter zu behelligen und zu verunsichern", so Christian Jäger abschließend.

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Kommentare (6)
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (3017 Beiträge)

    27.02.2019 16:43 Uhr
    Da die Leute von Legadere IMO keine
    weltfremden Spinner sind und sicher genug ausgeschlafene Juristen am Start haben, wird an der Kündigung des KSC irgendwo ein Haken sein. Das wird dem KSC sicher wieder ungeplant mehr Geld kosten, als es denen lieb sein wird. Aber warten wirs einfach mal ab
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  •   Hartz4Bomber
    (619 Beiträge)

    26.02.2019 21:54 Uhr
    Notfalls muss Opa
    Pilarsky halt wieder die Brieftasche öffnen. grinsen
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  •   beutelratte
    (78 Beiträge)

    26.02.2019 22:52 Uhr
    Auch dich
    schützt nur der frühe Tod vor dem Alter! Such dir es aus.
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  •   Lipa
    (813 Beiträge)

    26.02.2019 15:32 Uhr
    die KSC Führung
    wird schon Gründe haben, das Vertragsverhältns zu kündigen, die die Öffentlichkeit nur nicht kennt. Vielleicht war Lagarde im Vorfeld vertragsbrüchig, sodass nur noch eine Kündigung der einzige Weg war. Um wieviel Geld geht es da?? NIX wie raus die Lagarde, hat keinen Wert mit denen an einem Tisch sitzen zu wollen. Högschde Konzendradion ufm PLatz. sonscht nix.
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  •   Mitsch
    (301 Beiträge)

    26.02.2019 14:27 Uhr
    Es war wieder einmal
    ...ein Rechtsstreit, der mit einem Vergleich endet. Aber Hauptsache gestritten. Es gibt wichtigeres als das!
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12191 Beiträge)

    26.02.2019 13:25 Uhr
    wat nu?
    Ägypten???
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