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Karlsruhe Nach Abgang von KSC-Profi Marvin Pourié: Ruhe in der Kabine und Unterstützung von der Familie

Es hatte sich ja schon lange angedeutet, dass Marvin Pourié nichts mehr im Karlsruher Wildpark beim KSC hält - außer der im Sommer verlängerte Vertrag. Nachdem der KFC Uerdingen Interesse am Karlsruher Torschützenkönig bekundet hatte und auch Magdeburg an dem 29-jährigen Stürmer dran war, hat nun Braunschweig den Zuschlag erhalten. Wenn auch nur auf Leihbasis bis zum Ende der Saison. Aufatmen in der Kabine - und wie geht es der Familie mit der Entscheidung?

Es ist nicht das erste Mal, dass bei Marvin Pourié die Pferde durchgegangen sind. 2009 wurde der Stürmer, damals 18 Jahre jung, von 1860 München gefeuert, weil er dem Trainer gegenüber beleidigend geworden ist und es zu einer handfesten Schlägerei kam. Elf Jahre später scheint sich das zu wiederholen. Während eines Trainings im neuen Jahr, so haben es Trainingskiebitze beobachtet, ist Marvin Pourié mit seinem Kollegen Marc Lorenz aneinandergeraten. Co-Trainer Christian Eichner musste wohl zwischen die beiden Streithähne gehen. 

Marc Lorenz
Mit Marc Lorenz ist Marvin Pourié auf dem Trainingsplatz aneinandergeraten. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Aus KSC-nahen Kreisen heißt es daher, dass die Teamkollegen recht froh seien, dass der 29-Jährige vorerst nicht mehr Teil des Teams sei. Auch, weil er es beispielsweise mit der Pünktlichkeit nicht immer so ernst genommen hat. Nun wäre wieder Ruhe in die Kabine eingekehrt.

Familie bleibt vorerst in Sinzheim

Doch trotz aller Differenzen auf und neben dem Platz: Wenn Marvin Pourié, so heißt es weiter, beim Training dabei war, hat er sich voll ins Zeug gelegt. 

Doch neben der sportlichen Seite gibt es dann auch noch die Familie, die der Neu-Braunschweiger nun erstmal im Badischen zurücklässt: Ehefrau Pia samt der beiden Kinder. Doch Pia Pourié sieht das ganz gelassen, wie sie gegenüber ka-news.de mitteilt: "Mir geht es gut mit der Entscheidung, dass er wechselt - solange mein Mann glücklich ist in seinem Job, sind wir es auch!"

"Was nach derAusleihe passiert, sehen wir im Sommer"

Sie betont, dass er außerdem nur ausgeliehen ist. "Was nach dieser Ausleihe passiert, sehen wir im Sommer und solang gehen hier alle Dinge ihren gewohnten Lauf in Sinzheim", so die Mutter zweier Kinder im Gespräch mit ka-news.de weiter. 

Auch die Entscheidung, den KSC vorerst zu verlassen, wurde im Hause Pourié gemeinsam getroffen. "Das machen wir immer zusammen. Und als Frau schaust du, dass alle Dinge im Hintergrund reibungslos laufen und organisierst deine Familie! Wir besuchen Marvin aber so oft wir können und unterstützen ihn mit Liebe und Rückhalt", so Pia Pourié abschließend.

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  •   nurdiewahrheit
    (281 Beiträge)

    23.01.2020 11:29 Uhr
    Egal wie...
    Aber ich finds super... DENN: Dann gibt es ja ab jetzt keine Ausreden mehr und der schnellen und souveränen Sicherung des Klassenerhalts steht nichts mehr im Weg. In der Kabine herrscht Harmonie, der Trainer hat ein Zeichen gesetzt...freue mich auf eine spektakuläre Rückrunde.
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  •   RainerBu
    (902 Beiträge)

    23.01.2020 09:57 Uhr
    Da müsst ihr
    schon Spieler und Trainer direkt fragen was der Marvin so gemacht oder gesagt hat.
    Vermutlich hat er den Trainer und seine Vorgaben kritisiert.
    Wiegesagt es kommt drauf an wie .Und das war wohl nicht ok.
    Grundsätzlich find ich Alois S gut ,würde mir aber auch mehr Emotion an der Linie wünschen und den jungen Spielern mehr Einsatzzeiten . Die die meist spielen waren jetzt ja auch nicht immer so der Brüller sonst hätte man nicht so selten gewonnen.
    Selbst ein Stroh-Engel ist in Haching unter den drei besten Torschützen .
    Hätte also auch mehr verdient gehabt wie die paar Minütchen .
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  •   sodbrenner59
    (469 Beiträge)

    23.01.2020 08:52 Uhr
    Joooooo.....
    ...was für nen Käse, KA-News! In jedem Training, egal ob bei den Amateuren, oder Profis " geraten " manchmal Spieler aneinander! Schickt mal eure Berichteschreiber Dienstags-Donnerstags über die Lande....da reicht schon mal ne Grätsche auf harten Untergrund, oder ein etwas überhartes Tackling, und schon gibts Zoff! Was daraus immer konstruiert wird....tztztztztztz grinsen
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  •   Badenstolz
    (1281 Beiträge)

    23.01.2020 09:37 Uhr
    So ist es !
    Hört auf diesen Sport zu verweichlichen ... und ganz sicher ist auch Pourie nicht der Alleinschuldige bei dieser ganzen Angelegenheit !
    Sicher hat Pourie auch ehemalige Teamkollegen beim KSC die hinter ihm stehen ... wehr glaubt mit diesem Wechsel sei auf einen Schlag alles vom Tisch - täuscht sich !
    Leihtragender ist der KSC selbst ... man kann momentan mit dieser sportlichen Leitung (Kreuzer Schwartz) nicht zufrieden sein ... grob fahrlässig das Alois noch im Amt ist .
    Jetzt braucht dieser dringend gute Ergebnisse sonst brennt der Baum .
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  •   Baden01
    (615 Beiträge)

    22.01.2020 19:05 Uhr
    aber jetzt,
    mal aneinander geraten reicht nicht. Ich denke Marvin ist nicht alleine schuld.
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  •   Gartenzwerg
    (23 Beiträge)

    22.01.2020 20:20 Uhr
    Nein...
    Definitiv nicht allein das wird wohl stimmen, dem Werdegang von Marvin ist aber durchaus zu entnehmen das er öfters schon Probleme hatte sich zu integrieren gerade dann wenn es mal nicht 100% lief . Aber ich will deswegen die Wechselfaulheit vom Trainer nicht vom Tisch nehmen. Da hätte sich wohl der ein oder andere Spieler mehr Einsatzzeit gewünscht und warscheinlich auch verdient.
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  •   Gartenzwerg
    (23 Beiträge)

    22.01.2020 15:14 Uhr
    Jetzt....
    Zeigt sich auch die Wahrheit warum Marvin von Alois oft nicht berücksichtigt wurde. Mehr nicht im Sinne der Mannchaft handelt hat in der Tat einen Startplatz nicht verdient.
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  •   sodbrenner59
    (469 Beiträge)

    23.01.2020 08:53 Uhr
    Alderle....
    ...welch ein Quark! grinsen
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