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Karlsruhe KSC vor Neustart in Liga drei: Die ersten Weichen sind gestellt

Der Karlsruher SC ist schon bald Drittligist. Diese Sicherheit hat der Verein nun nach diesem Wochenende. Die Planungen dafür sind ohnehin schon seit längerer Zeit angelaufen, die ersten Weichen wurden gestellt.

Klar ist, dass Marc-Patrick Meister auch in der Saison 2017/18 als Cheftrainer fungiert. Mit dem Vertrag bis 2019 setzte der Verein hier ein klares Zeichen. Manager Oliver Kreuzer hier deutlich: "Ich kann ihn und seine Leistung nicht am aktuellen Kader messen. Er ist eingesprungen und hat versucht zu retten, was noch zu retten ist. Der Trainer hat keine Schuld. Er ist der vierte Übungsleiter und wir gewinnen noch immer keine Spiele."

Die Rückendeckung ist also da für Meister. Seine Bewährungsprobe folgt im Sommer und dabei will er auch auf das bekannte Trainerteam um die beiden Assistenten Christian Eichner und Zlatan Bajramovic setzen. Kreuzer weiß, was auf den KSC zukommt: "Das wird kein Selbstläufer. Die dritte Liga ist stärker geworden in den letzten Jahren durch die ganzen Ostklubs. Das wird kein Honigschlecken. Es braucht daher eine stabile Mannschaft."

Im Vergleich zum letzten Abstieg, als der KSC in der Relegation an Regensburg scheiterte, gibt es für Kreuzer dieses Mal einen klaren Vorteil: Man weiß frühzeitig, wohin die Reise geht und kann sich darauf einstellen. Dazu haben zahlreiche Spieler einen Vertrag auch für die tiefere Spielklasse. Dabei handelt es sich überwiegend um Nachwuchstalente, aber auch einige "alte Hasen".

Gimber, Krebs und Hoffer sollen gehalten werden

Gültige Arbeitspapiere für die dritte Liga haben: Dirk Orlishausen, René Vollath, Dennis Kempe, Martin Stoll, Marvin Mehlem, Vadim Manzon, Manuel Torres, Matthias Bader, Boubacar Barry, Oskar Zawada, Ylli Sallahi, Niklas Hoffmann, Valentino Vujinovic und Tim Fahrenholz. Einige von ihnen werden dennoch keine Zukunft im Wildpark haben. Sallahi wurde bereits in die zweite Mannschaft abgeschoben, auch Vollath wurde ein Wechsel nahegelegt. Bader dagegen zog nach Medien-Informationen seine Ausstiegsklausel und verlässt den Wildpark.

Ob noch weitere Spieler aus dieser Liste folgen, ist offen. Kreuzer möchte nicht über einzelne Namen reden, betont aber: "Wir wollen mit einem schlanken Kader in die Saison gehen - mehr Qualität statt Quantität. Da sind wir drauf und dran, dies zu erarbeiten." Die ersten Neuzugänge wurden unter der Woche mit Torwart Benjamin Uphoff und Andreas Hofmann aus Fürth bestätigt. Dazu sicherte sich der KSC bereits im Winter die Dienste der Nachwuchstalente Malik Kaarahmet (Eintracht Frankfurt) und Nathaniel Amamoo (SC Freiburg).

Marcel Mehlem soll einen Profivertrag bekommen, dazu möchte der Verein gerne mit Gaetan Krebs, Erwin Hoffer und Benedikt Gimber neue Verträge abschließen. Letzterer erklärte, dass er sich sehr wohl fühle in Karlsruhe. Auch Meister sieht gute Chancen, den Verteidiger zu halten, wie er in der vergangenen Woche gegenüber ka-news erklärte. Ebenfalls den Gang in die dritte Liga kann sich Hoffer vorstellen. 

TV-Gelder nächste Saison "kein siebenstelliger Betrag"

Bleibt die Frage, mit welchem Geld der KSC die neue Mannschaft zusammenbastelt. Fakt ist, dass es in der dritten Liga deutlich weniger Fernsehgeld geben wird. Hätte der KSC die Klasse gehalten, wären 11,9 Millionen Euro in die Kassen gespielt worden, wie Kreuzer am Freitag bestätigte. In der nächsten Saison sei es "kein siebenstelliger Betrag". Rund 800.000 Euro stehen im Raum.

Auch eine Abmeldung des U23-Teams in der Oberliga stand im Raum. Dies ist inzwischen aber vom Tisch. Dennoch wird es auch hier deutliche Einbußen geben. Trainer Stefan Sartori, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, wird gehen. Sein Nachfolger ist offen. Kreuzer verriet, dass es eine vereinsinterne Lösung werde. Möglich wäre hier Lukas Kwasniok einzubinden, der in der kommenden Saison ja seinen Fußballehrer-Schein macht.

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Kommentare (48)
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  •   kscfan
    (102 Beiträge)

    02.05.2017 22:31 Uhr
    Reese
    Und Fabian Reese soll jetzt auch noch gehalten werden....
    hmm
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  •   vinoscampi
    (119 Beiträge)

    02.05.2017 15:27 Uhr
    langsam.....
    wird es mir hier zu blöd. Meckern, meckern meckern, dass ist alles was ihr könnt
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  •   RainerBu
    (1244 Beiträge)

    02.05.2017 15:06 Uhr
    also...
    mal konkret : 1) Köpke ausleihen war ok.Verkaufen nicht . Wer hat es entschieden ? Ich denke Todt. 2) Gordon wurde mehr Geld geboten .Wollte trotzdem weg. Vielleicht wegen Oral , den er schon mal hatte (?) , Klingmann ,Mauersberger abgeben war falsch . Da sagt I.Wellenreuther : Kauczinski habe nicht mehr mit den Spielern geplant. Hier kann man Präsidium höchstens vorwerfen dass man sich da nicht eingemischt hat. Denn Kauczinski hatte ja auch nicht verlängert, mit Ingoldstadt sicher schon zu dem Zeitpunkt eine Abmachung . Diamant und Hoffer für Yabo,Hennings war sehr gewagt. Zu wenig. Konnte jeder sehen. Wer ist zuständig ? J.Todt. Präsidium sollte sich auch nicht einmischen . Wenn ein Coach aber gute Leute aussortiert obwohl man weiß , der ist selbst auf dem Absprung dann sollte man sich einmischen. Alle haben ihren Anteil. Präsidium aber wohl weniger. Die setzen die Rahmenbedingungen . Verpflichten aber keine Spieler.
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  •   vinoscampi
    (119 Beiträge)

    02.05.2017 15:26 Uhr
    richtig
    genau soist es
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  •   max
    (247 Beiträge)

    02.05.2017 14:53 Uhr
    Das, was man heute im Radio
    von dem KSC Präsidenten sich anhören musste oder konnte, ist in meinen Augen eine Frechheit. An der Spitze steht Ingo Wellenreuther, welcher auch mal die Fehler, die er begangen hat, öffentlich zugeben soll und nicht die Schuld Jens TODT zuschieben, der konnte nichts dafür, dass solch eine Gurkengruppe zusammengestellt wurde, natürlich mit dem ersten Trainer Oral. Aber das ist typisch von I.W. immer dann die Schuld anderen anzuheften. Wer so viele Posten/Pöstchen hat, der sollte sich entweder als Bundestagsabgeordneter energisch einsetzen, oder einfach die anderen Posten aufgeben; erst dann leistet man gute Arbeit. Meine Stimme bekommt er im September 2017 nicht; so werden noch viele denken. So macht er auch Politik, man sieht nichts und hört nichts. Tschüss I.W.
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  •   RainerBu
    (1244 Beiträge)

    02.05.2017 15:09 Uhr
    falls es Dir
    noch nicht klar sein sollte : Ein Sportdirektor wird dafür bezahlt eine Mannschaft zusammenzustellen.
    Nicht der Präsident.
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  •   Chartist
    (331 Beiträge)

    02.05.2017 12:28 Uhr
    das gibt doch nichts
    Sallahi wird abgeschoben und dafür tut man alles um Krebs zu halten? Meister wird ohne Leistungsnachweis vorzeitig der Vertrag verlängert? Orlishausen ist gesetzt und Vollath muss gehen?

    Langsam fange ich an zu denken, dass nicht bei der Mannschaft, sondern ganz woanders ausgemistet werden müsste.
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  •   Salaud
    (245 Beiträge)

    02.05.2017 12:15 Uhr
    Zumachen!
    Man sollte den Verein komplett auflösen - das wird eh nix mehr. Dann bliebe einem endlich auch die mediale Tortur durch die Erwähnung des Namens Wellenreuther erspart.
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  •   brosi13
    (524 Beiträge)

    02.05.2017 12:59 Uhr
    Was glaubst du, wenn ....
    ...Wellenreuther erst Bürgermeister geworden wäre....!! Dann hieße es nicht nur: "Oh weh, oh weh KSC.."
    Dann wäre Karlsruhe um 300 Jahre zurückversetzt!!!!!
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12042 Beiträge)

    02.05.2017 16:13 Uhr
    träum
    weiter!

    das ewige Präsi-Gebashe geht m ir sowas von auf den Senkel.

    Mach's doch besser: geh auf die Geschäftsstelle und biete Deine Mitarbeit an!
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