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Karlsruhe KSC meldet sich zurück: Trainingsstart mit vielen neuen Gesichtern und einigen klaren Worten

Die freien Tage sind vorbei, ab jetzt schwitzen die Drittliga-Fußballer des Karlsruher SC wieder auf dem Trainingsplatz. Vor rund 250 Fans nahmen die Badener am Mittwoch die Saisonvorbereitung mit sechs der sieben Neuzugängen.

Während Torwart Sven Müller, Martin Röser, Kyoung-Rok Choi, Rückkehrer Marin Sverko, Saliou Sané und Damian Rossbach gemeinsam mit den neuen Mannschaftskollegen den ersten Trainingstag mit Laktattests und einem lockeren Auftakt auf dem Rasen absolvierten, wird Justin Möbius erst am Donnerstag einsteigen. Auch Malik Karaahmet, Severin Buchta und Nathaniel Amamoo fehlten. Ihnen wurde vom Verein ein Wechsel nahegelegt und sie für die Suche freigestellt. 

Kaderplanungen noch nicht abgeschlossen

Insgesamt möchte der KSC in die nächste Saison mit 22 Feldspielern und drei Torhüter gehen. Da der Kader derzeit 28 Akteure umfasst und noch Verstärkung für die Abwehr sowie möglicherweise ein zentraler Stürmer kommen soll, steht wohl noch der ein oder andere Abgang mehr ins Haus. Kein Thema ist ein Wechsel von Torwart Benjamin Uphoff. "Er hat noch ein Jahr vertrag und eine Option für ein weiteres", betont Sportdirektor Oliver Kreuzer. Dagegen würden die Badener gerne Valentio Vujinovic ausleihen, gerne zu einem ambitionierten Regionalligist.

Wohin die Reise für den KSC in dieser Saison geht, werden die nächsten Wochen zeigen. Ein Aufstieg dürfte aufgrund der Ausgeglichenheit und Stärke der Liga schwer werden. "Aber wir wollen oben mitspielen", betont Roßbach. Für ihn ist es beim KSC ein Neuanfang. In der vergangenen Saison fiel er rund 150 Tage aufgrund eines Schädelbruchs aus. 

Roßbach: "Wir wollen eine gute Rolle spielen und oben dabei sein"

"Ich bin hierher gekommen um Gas zu geben, Fußball zu spielen - das durfte ich letzte Saison leider nicht so oft aufgrund der Verletzung", meint der 25-Jährige. Noch trägt er deshalb auch einen auffälligen Schutzhelm. "Ich möchte die maximale Sicherheit während des Spiels, sonst ist man während des Spiels gehemmt", erklärt er. "Ich komme damit super zurecht." 

Es hätte auch anders enden können: Roßbach war bei vielen Ärzten, hat sich mehrfach untersuchen lassen. Auch das Thema Karriereende stand kurz im Raum. Doch das ist jetzt vergessen, der Verteidiger blickt nur noch nach vorne und auf die Aufgabe beim KSC: "Ich freue mich schon sehr auf den Wildpark und die Atmosphäre mit den Fans. Wir wollen eine gute Rolle spielen und oben dabei sein. Aber die Liga wird noch schwerer mit den ganzen Traditionsvereinen."  

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Kommentare (3)
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  •   schwarzvoraugen
    (3966 Beiträge)

    23.06.2018 10:00 Uhr
    Hat ausser dem Neuzugang
    sonst noch irgendein Relegationsverlierer Ambitionen?
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  •   andi-b7
    (3318 Beiträge)

    21.06.2018 18:16 Uhr
    Vom alten Stamm keinen mehr gehen lasseN und mit den 9 neuen sind wir dabei.
    Lautern und Braunschweig werden noch böse erwachen in dieser Liga.😝.1860 mit der Schlafwagenabwehr & Rentner Sturm würde ich auch nicht zu den Favoriten zählen ,da können Sie kaufen was sie wollen siehe KSC letztes Jahr.
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  •   Eckfaehnchen
    (2681 Beiträge)

    21.06.2018 07:57 Uhr
    Mit den ganzen Traditionsvereinen ??
    Männer, strengt euch an. Auch der KSC ist ein Traditionsverein. Auf gehts. Ihr müßt nur gut aus den Startlöchern kommen, dann läuft das unter Alois.
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