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Karlsruhe KSC entlässt Trainer Alois Schwartz: "Wir müssen neue Impulse setzen"

Der Karlsruher SC trennt sich von Cheftrainer Alois Schwartz und Co-Trainer Dimitrios Moutas. Bis auf Weiteres übernimmt Co-Trainer Christian Eichner als Cheftrainer. Das gibt der Verein in einer Pressemeldung bekannt.

Der KSC reagiere damit "auf seine aktuelle sportliche Situation", schreibt der Verein in der Meldung. "Wir bedanken uns bei Alois Schwartz für seine geleistete Arbeit in den letzten zweieinhalb Jahren. Besonders die Rückkehr in die 2. Bundesliga war immens wichtig für den kompletten Verein", so Geschäftsführer Sport Oliver Kreuzer.

"Allen Beteiligten ist die Entscheidung sehr schwergefallen"

"Dennoch sind wir in der Geschäftsführung nach intensiver Analyse zu dem Schluss gekommen, in der aktuellen sportlichen Situation einen neuen Impuls setzen zu müssen, um unser großes Ziel, den Klassenerhalt, erreichen zu können. Dem entsprechenden Vorschlag hat der Beirat einstimmig zugestimmt. Allen Beteiligten ist die Entscheidung sehr schwergefallen."

Ernste Miene bei Oliver Kreuzer beim Einmarsch in das Stadion zum Heimspiel.
Ernste Miene bei Oliver Kreuzer beim Einmarsch in das Stadion zum Heimspiel. | Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

Schwartz übernahm die Wildpark-Mannschaft Ende August 2017 und lenkte insgesamt 103 Spiele die Geschicke an der KSC-Seitenlinie. "Ich habe in der Vergangenheit immer betont, dass es nicht um einzelne Namen, sondern um den KSC geht. Das schließt natürlich auch meine Person mit ein. Deshalb haben wir nach dem Samstag offene und ehrliche Gespräche über die aktuelle Situation geführt - und sind zu dem gemeinschaftlichen Entschluss gekommen, dass die Mannschaft eventuell einen neuen Impuls benötigt", so Alois Schwartz am Montag.

"Ich bin zwar nicht mehr Trainer, aber ich bleibe Fan"

Und weiter: "Ich denke, wir können stolz sein auf das, was wir in den vergangenen zweieinhalb Jahren zusammen erreicht haben. Wir sind von einem Abstiegsplatz in der Dritten Liga noch in die Relegation gekommen und im Jahr danach aufgestiegen. Wir haben den Grundstein dafür gelegt, dass der KSC positiv in die Zukunft blicken kann. Aber dazu ist es wichtig, dass der Club in der 2. Bundesliga bleibt."

Enttäuschte Miene bei Alois Schwartz (KSC Trainer) und Dimitrios Moutas (KSC Co-Trainer)
Enttäuschte Miene bei Alois Schwartz (KSC Trainer) und Dimitrios Moutas (KSC Co-Trainer) | Bild: Carmele | TMC-Fotografie

Dieses Ziel stehe laut Schwartz über allem. Dafür wünsche er der Mannschaft und dem ganzen Verein nur das Beste. "Denn ich bin zwar nicht mehr Trainer, aber ich bleibe Fan. Vielen Dank für zweieinhalb tolle Jahre", so der nun ehemalige KSC-Trainer.

Christian Eichner übernimmt interimsweise 

Co-Trainer und Ex-Spieler Christian Eichner wird die Mannschaft bis auf Weiteres übernehmen. "Christian hat unser vollstes Vertrauen und genießt innerhalb der Mannschaft hohe Akzeptanz", erklärt Oliver Kreuzer. Schon am Mittwoch muss Eichner sich als Trainer beweisen: Dann steht in Völklingen um 20.45 Uhr das DFB-Pokalachtelfinale gegen den 1. FC Saarbrücken auf dem Programm.

Co-Trainer Christian Eichner
Co-Trainer Christian Eichner | Bild: Reisenauer
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  •   Schneekoenig
    (570 Beiträge)

    03.02.2020 21:31 Uhr
    Danke AS
    Er war der richtige zum richtigen Zeitpunkt und jetzt ist Platz für Erneuerungen. Ich drücke OK die Daumen für die richtige Entscheidung und hoffe, daß Plan A aufgeht.
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  •   stev777
    (392 Beiträge)

    03.02.2020 21:30 Uhr
    Sportdirektor
    Zu viele Fehlgriffe bei Trainern und Spielern. AS war lange Zeit der Richtige, hat aber nicht verstanden, die Mannschaft zu entwickeln.
    Trotzdem sind es mir bei OK zu viele Fehlverpflichtungen, sowohl bei Spielern als auch bei Trainern, daher hätte ich ihn gleich mitentlassen.
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  •   andi-b7
    (3402 Beiträge)

    03.02.2020 21:13 Uhr
    Danke AS für den Aufstieg und die letzten Jahre .
    Allerdings muss man sich manchmal trennen wenn es um das überleben des Vereines geht.
    Viel Glück auf dem weiteren Weg.
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  •   107
    (767 Beiträge)

    03.02.2020 19:34 Uhr
    Der Erfolg hat viele Väter, jedoch der Mißerfolg ist ein Waisenkind
    Alles andere als ein Sieg gegen den 1.FC Saarbrücken wäre eine Blamage für die Übriggebliebenen.
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  •   citizentm
    (1417 Beiträge)

    03.02.2020 17:52 Uhr
    Dem Photo-Redakteur...
    ... gebührt heute mal ein echtes Lob. Perfektes Bild vom Loisl.

    Niemand kann aber seine Augen davor verschliessen, dass Oliver Kreutzer genausoviel Anteil an der Misere des Clubs hat wie Alois Schwartz. Und dass natürlich auch der Berliner Hinterbänkler IW für den Zustand des Vereins verantwortlich ist.
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  •   Maverick
    (209 Beiträge)

    03.02.2020 17:34 Uhr
    Wer hatte damals eigentlich Oral,
    Slomka und das Meisterlein aus dem Hut gezaubert? Waren das nicht auch OKs Fehleinkäufe?
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  •   citizentm
    (1417 Beiträge)

    03.02.2020 17:54 Uhr
    OK ...
    ... wird für diese vereinschädigenden Gefälligkeiten schon seinen Preis verlangt haben. Ruhestand muss ja wohl temperiert genossen werden können.
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  •   Garrincha
    (845 Beiträge)

    03.02.2020 17:39 Uhr
    und wer hat den Vertrag von A. Schwartz
    ohne Not bis 2022 verlängert?
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  •   Neuni
    (78 Beiträge)

    03.02.2020 18:17 Uhr
    Vertrag
    Was, der muss nun vom KSC noch mal 2,5 Jahre weiter bezahlt werden?
    Dann haben Schwartz‘ Abschiedsworte keine Glaubwürdigkeit!
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  •   Schneekoenig
    (570 Beiträge)

    03.02.2020 20:56 Uhr
    Ich glaube an seine Worte...
    und das zu unterstellen ist Unterste Schublade. Wo ist der Respekt für das erreichte. Wir haben es immer noch in der Hand.
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