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Estepona KSC-Trainingslager: Tag 5 – Präsidium kommt, Maik Franz kommt nicht

Bis zum 15. Januar weilt der Karlsruher SC im Trainingslager im spanischen Estepona, wo sich der abstiegsbedrohte badische Zweitligist auf die Rückrunde vorbereitet. Das Ziel ist klar: Es geht um den Klassenverbleib in der zweiten Liga. Für ka-news ist Harald Linder vor Ort und berichtet täglich aus dem Trainingslager an der Costa del Sol.

"Wenn ich mir vorstelle, jetzt auf unseren Plätzen im Wildpark trainieren zu müssen, ist das hier einfach klasse", meinte David Kinsombi auf die Frage, wie er denn das Trainingslager in Estepona empfindet und ob es denn nicht langweilig sei, jeden Morgen und jeden Nachmittag immer wieder dieselben Übungen auf dem Platz neben dem Teamhotel zu absolvieren. "Auch wenn das Wetter nicht ganz so warm ist, um sich am Strand zu räkeln", fügte Torhüter René Vollath scherzhaft hinzu, der sich aber ebenfalls hochzufrieden zu den Bedingungen äußert, die der KSC in Spanien vorfindet.

Bislang keine schweren Verletzungen

Die Stimmung ist gut im KSC-Tross, auch wenn der eine oder andere Spieler der hohen Belastung ein bisschen Tribut zollen muss oder sich mit Erkältungen herumplagt. So können Gaetan Krebs und Enrico Valentini nach ihren langwierigen Verletzungen zwar nach wie vor nicht am Mannschaftstraining teilnehmen, "weil Zweikämpfe noch zu gefährlich sind", wie Mannschaftsarzt Marcus Schweizer sagt. Dennoch sei es richtig gewesen, beide mit nach Spanien zu nehmen, "auch um beim Team dabei zu sein", so Schweizer.

Der hat nicht sehr viel mit verletzten Spielern zu tun und ist mit dem Fitness- und Gesundheitszustand der Mannschaft im Grunde genommen sehr zufrieden. "Bislang sind wir von schweren Verletzungen verschont geblieben", sagt er und hofft, dass dies auch weiter so bleibt.

Ansonsten sind die Blessuren, die er zu behandeln hat, eher kleinerer Natur und oft sind es einfach Vorsichtsmaßnahmen, wenn der eine oder andere Spieler im Training mal kürzer tritt, weil man keine Verletzung riskieren will, was am Morgen auf Dimitris Diamantakos oder Dennis Kempe zutraf.

Allerdings musste kein Spieler im Hotel bleiben, sondern auch die angeschlagenen Martin Stoll (Hüfte), Manuel Torres (Oberschenkel), Marin Sverko (spürt mal immer wieder seine alte Oberschenkelverletzung) oder Ylli Sallahi (bekam nach dem gestrigen Training Probleme in der Gesäßmuskulatur) 'durften', angeführt von Physiotherapeut Steffen Wiemann, die Gegend um den Trainingsplatz läuferisch erkunden.

Da war dann auch Dirk Orlishausen wieder dabei, der seinen grippalen Infekt weitgehend auskuriert hat, aber heute Nachmittag im Spiele gegen den Drittligisten 1. FC Magdeburg, ebenso noch geschont wird wie die anderen Spieler, die leicht angeschlagen sind.

Spekulation über neue Spieler

Wieder voll im Training ist Erwin "Jimmy" Hoffer, der wohl eine Halbzeit lang gegen Magdeburg spielen wird. Der Club aus der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt hat sein Trainingslager in Novo Sancti Petri aufgeschlagen und dort seinen ersten Test gegen den spanischen Drittligisten Fernando C.D. mit 3:4 verloren.

Beim heutigen Spiel, das um 16 Uhr beginnt (ka-news wird berichten), werden auch KSC-Präsident Ingo Wellenreuther und Vize Günter Pilarsky unter den Zuschauern sein, die ab heute im Mannschafthotel logieren und dort auch Gespräche mit Sportdirektor Oliver Kreuzer und Cheftrainer Mirko Slomka über mögliche Verstärkungen führen werden.

Dass da der US-Amerikaner Terrence Boyd ein Name ist, über den gesprochen wird, wollte beim KSC bislang niemand bestätigen. Allerdings würde der 1,88m große Stürmer ins "Beuteschema" von Mirko Slomka passen, der auf der Suche nach einem groß gewachsenen, kopfballstarken Angreifer ist.

Allerdings hat der 25-jährige Stürmer, der bei RB Leipzig unter Vertrag ist, eine lange Krankengeschichte hinter sich und war nach einem Kreuzbandriss fast eineinhalb Jahre aus dem Geschäft. Erst in dieser Saison hat er wieder in der Regionalliga-Reserve von RB sein Comeback gegeben.

Keine Wiedersehen mit Maik Franz

Aus dem erhofften Wiedersehen mit Maik Franz wird übrigens nichts. Der 35-Jährige, der als "Iron Maik" aus seiner Zeit beim KSC Kultcharakter genießt , unterstützt seit Anfang 2016 den 1. FC Magdeburg als Assistent der Geschäftsführung schwerpunktmäßig im sportlichen Bereich. Die Reise nach Spanien machte er aber nicht mit, weil Lebensgefährtin Eva dieser Tage ihr zweites Kind erwartet.

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  •   Torflut
    (2209 Beiträge)

    12.01.2017 17:19 Uhr
    Da kann
    man nur abwarten, was noch an Spieler spekuliert wird. Zufriedene Fußballer werden nicht wechseln, also bleiben nur noch Reservespieler oder wo lange verletzt waren.
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