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Karlsruhe/Estepona KSC-Trainingslager: Tag 1 - erste Einheit und schlechte Nachrichten aus Karlsruhe

Bis zum 15. Januar weilt der Karlsruher SC im Trainingslager im spanischen Estepona, wo sich der abstiegsbedrohte badische Zweitligist auf die Rückrunde vorbereitet. Das Ziel ist klar: Es geht um den Klassenverbleib in der zweiten Liga. Für ka-news ist Harald Linder vor Ort und berichtet täglich aus dem Trainingslager an der Costa del Sol.

Oliver Kreuzer ist kein Unbekannter im Hotel "Elba" in Estepona, wo der KSC seit Samstag logiert, um an der Costa del Sol nicht nur Sonne zu tanken, sondern vor allem Fitness und Spielformen für die kommende Rückrunde zu trainieren, in der es um nicht weniger als um den Klassenverbleib in der zweiten Liga geht.

Angenehme 17 Grad

Schon im Vorjahr war der KSC-Sportdirektor im "Elba" zu Gast, damals allerdings noch in seiner Funktion als Sportdirektor von 1860 München. Entsprechend freudig wurde er bei der Ankunft des KSC-Trosses begrüßt, der nach dem Flug vom bitterkalten Frankfurt nach Malaga, wo Busfahrer Thomas Laschuk die KSC-Reisegruppe in Empfang nahm, bei Sonne und angenehmen 17 Grad im Trainingsquartier ankam.

Dort bat Cheftrainer Mirko Slomka nach dem gemeinsamen Mittagessen, um 16.15 Uhr direkt zur ersten Übungseinheit auf dem Platz unweit gegenüber der Hotelanlage, wo sich die Spieler im "Complejo Deportive Aproyo Enimedio" umziehen können. Daran nahmen bis auf die Rekonvaleszenten Gaétan Krebs und Enrico Valentini, die nach langer Verletzungspause zunächst in Einzeleinheiten an ihrem Comeback arbeiten, alle weiteren 28 Spieler teil.

Kamberi muss operiert werden

Am Sonntagmorgen machten dann auch Krebs und Valentini bei wiederum sehr guten äußeren Bedingungen zumindest das Aufwärmprogramm zusammen mit der Mannschaft mit, blieben aber bei den Trainingseinheiten noch außen vor.

Weniger gute Meldungen gab es aus der Heimat. Florian Kamberi muss wegen eines Knorpelschadens im Knie operiert werden und fällt damit voraussichtlich für die restliche Saison aus. Der junge Stürmer, den der KSC für diese Spielzeit von den Grasshoppers Zürich ausgeliehen hat, kommt um eine Operation nicht herum. Bei einem Belastungstest nach der Winterpause reagierte das verletzte Knie so, dass Kamberi auch die Reise ins Trainingslager nach Spanien nicht antreten konnte.

Am Montag Test gegen Werder Bremen

Für den 21-Jährigen, der in seiner bisherigen Laufbahn noch nie verletzt war, eine ganz bittere Angelegenheit, denn ob der KSC die Kaufoption für den Stürmer nach der Saison wahrnehmen wird, ist angesichts dieser Verletzung äußerst fraglich. Kamberi soll – so die Berufsgenossenschaft grünes Licht gibt – auf eigenen Wunsch in Basel operiert werden, wo ihn der Vereinsarzt des FC Basel, der dies mit KSC-Doktor Marcus Schweizer abgesprochen hat, behandeln wird.

Am Montagnachmittag bestreit der KSC sein erstes von drei Testspielen im Trainingslager. Gegner im etwa 70 Kilometer entfernten Alhaurin El Grande ist Erstligist Werder Bremen, der dort sein Trainingscamp aufgeschlagen hat. Darüber dann mehr im nächsten Gruß von der Sonnenküste.

Weitere Eindrücke aus Estepona

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  •   santana
    (1326 Beiträge)

    09.01.2017 18:11 Uhr
    Ist das eigentlich normal
    dass der Mannschaftsbus immerhin rund 4.500 km (hin und zurück) fahren muss, obwohl die Mannschaft geflogen ist? Bei großen und finanzstärkeren Clubs mag das ja so sein, aber beim (klammen) KSC?
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  •   calamar
    (90 Beiträge)

    09.01.2017 14:31 Uhr
    was gibt es da täglich zu berichten
    Frage ich mich...? Die sollen fleißig trainieren und gut isch. Oder versucht man aus einem Floh einen Elefanten zu machen?
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  •   roland
    (91 Beiträge)

    09.01.2017 13:16 Uhr
    linder...
    ...macht mal wieder rentnerurlaub im warmen süden. blablabla wie seit 100 jahren. alles unheimlich wichtig für die welt!
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  •   Torflut
    (2209 Beiträge)

    08.01.2017 19:12 Uhr
    Hatten wir
    vorher nicht einen anderen Busfahrer?
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  •   arbeitstier
    (1635 Beiträge)

    08.01.2017 20:58 Uhr
    Ne...
    ...der Laschuk ist bestimmt schon 5-6 Jahre da. Seine Vorgängerin "Jessi" hat damals leider das berufliche Umfeld gewechselt...
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  •   Torflut
    (2209 Beiträge)

    08.01.2017 21:12 Uhr
    Danke
    war dieser nicht, vorher Taxiunternehmer?
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  •   arbeitstier
    (1635 Beiträge)

    08.01.2017 21:42 Uhr
    Gern geschehen...
    ...und genau das ist er immer noch.
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