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Karlsruhe "Es ist ja eigentlich nahezu nichts passiert": Innenminister Strobl verteidigt Polizei nach Stuttgart-Derby - KSC-Sportdirektor hält dagegen

Sportdirektor Oliver Kreuzer vom Karlsruher SC hat mit Unverständnis darauf reagiert, dass Innenminister Thomas Strobl (CDU) den Polizeieinsatz im Derby beim VfB Stuttgart verteidigt. Es sei "eine total überzogene Aktion von der Polizei" gewesen, bekräftigte Kreuzer am Donnerstag.

Vor dem 3:0 des VfB am 24. November in Stuttgart hatte die Polizei knapp 600 KSC-Fans festgesetzt. Grund für die Platzverweise war nach Polizeiangaben das Abbrennen von Pyrotechnik auf dem Weg vom Bahnhof in Untertürkheim zur Arena. Zudem seien Einsatzkräfte mit Pyrotechnik und Absperrmaterial beworfen worden.

Das Verhalten der Polizei sei "entgegen der Absprachen" gewesen, sagte Kreuzer. "Das klingt fast so, als ob aus Willkür gesagt wurde, diese Gruppe aus Karlsruhe, die packen wir jetzt in einen Käfig und dort sollen sie ausharren und das Spiel nicht sehen", sagte der 54-Jährige: Er könne mit den Aussagen von Strobl "wenig anfangen", sie seien "befremdlich".

Alois Schwartz und Oliver Kreuzer
KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer. | Bild: David Inderlied/dpa/Archivbild

Der Gewalt aus dem Weg gehen

Strobl hatte zuvor am Rande einer Sitzung des Innenausschusses am Donnerstag im Landtag das Vorgehen der Beamten energisch verteidigt. In der betroffenen Gruppe seien zwar auch Personen gewesen, die nicht beteiligt waren an unmittelbaren Gewalt- und Straftaten, hatte Strobl gesagt. "Aber klar ist auch: Wenn du in so einer Gruppe bist, hast du ja locker die Möglichkeit, sich da davon auch zu entfernen."

Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl
Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl. | Bild: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Strobl sprach von einer polizeilich sehr exakten Arbeit. Auf Videos sei klar zu erkennen, wie "chirurgisch scharf" die Polizei die Trennlinie gezogen habe zwischen den normalen Fans und der Gruppe, aus der die Gewalt gekommen sei. Es sei im Vergleich zum Hochrisikospiel 2017 gelungen, ein sehr viel friedlicheres Fußballspiel hinzukriegen.

"Es ist ja im Grunde genommen nahezu nichts passiert." Vor zwei Jahren hatte das Derby in Stuttgart kurz vor dem Abbruch gestanden. Unter anderem Leuchtraketen waren auf den Rasen geflogen.

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  •   sodbrenner59
    (344 Beiträge)

    13.12.2019 18:29 Uhr
    Joooooo.....
    ...und wen soll das interessieren? Die paar KSC-Fans.....die machen bei der nächsten Landtagswahl gerade mal ein paar Promille aus! Obwohl...mancher hat wohl oft genug zuviel Promille! grinsen
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  •   Micha
    (35 Beiträge)

    13.12.2019 12:47 Uhr
    Einige Kommentatoren hier...
    und ein Typ namens Strobl haben von der ganzen Thematik keine Ahnung, aber die größte Klappe! Sollen die Anti-KSC Hetzer nur so weitermachen - ich find euch nur lächerlich! Mehr habe ich dazu nicht zu sagen!
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  •   Solare
    (303 Beiträge)

    14.12.2019 06:48 Uhr
    Micha
    Was will man den von Strobl erwarten, der mit dem Trollinger-Gesicht.
    Ist doch alles ein Schwaben-Filz.
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  •   schmidmi
    (2152 Beiträge)

    13.12.2019 16:53 Uhr
    Es hetzt niemand gegen den KSC
    sondern nur gegen kriminelle Deppen in seinem Umfeld!
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  •   hajmo
    (4194 Beiträge)

    13.12.2019 12:06 Uhr
    Die Ultras sind das Problem
    Würde die KSC-Führung diese Gruppe in den Griff kriegen und aus dem Stadion verbannen, gäbe es diese ganzen Folgeproblem nicht.

    Ist aber offensichtlich von der Vereinsführung nicht gewünscht, deshalb müssen die anderen Fans darunter leiden.
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  •   kscgrufti
    (3711 Beiträge)

    13.12.2019 16:21 Uhr
    Aha
    demokratische Grundsätze aushebeln ist also ein Folgeproblem, na ja Bananen Republik Deutschland.
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  •   kscgrufti
    (3711 Beiträge)

    13.12.2019 10:54 Uhr
    Dümmster Satz
    von Strobl: Jeder kann sich aus dem Marsch entfernen, der dies will. Oha, und ruck zuck hasch dann den Knüppel aufm Kopf, weil du dich einer Polizeilichen Maßnahme wiedersetzt. Also größere Unkenntnis von so nem Einsatz gabs noch nie, weg mit dem aus seinem Amt.
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  •   StefanSch
    (2 Beiträge)

    13.12.2019 10:37 Uhr
    Unzutreffende Aussage von Herrn Strobl
    Die Aussage von Herrn Strobl ist zwar - leider - nicht überraschend, zeigt jedoch, dass er entweder von interessierten Polizeikreisen schlecht informiert wurde oder er bewusst die Unwahrheit sagt. Ein Entfernen war schlicht und einfach nicht möglich. Vielmehr wurden sogar jedwede Versuche, sich aus dem von der Polizeiführung angeordneten "Zwangsmarsch" der bunt zusammengewürfelten Menschengruppe zu entfernen, von der Polizei rigoros und unter Androhung körperlicher Gewalt unterbunden. Auch wurde die Trennlinie bzw. der Kessel nicht etwa "chirurgisch scharf" (O-Ton Strobl) gezogen, sondern rein zufällig, weshalb sogar der größte Teil der sich im Kessel befindlichen Personen völlig unbeteiligt war. Zudem wurde von der Polizeiführung trotz ausdrücklicher Hinweise die Kompetenz der anwesenden Karlsruher Szenekundigen Beamten nicht genutzt, um Beteiligte von Unbeteiligten zu separieren.
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  •   lynx1984
    (3240 Beiträge)

    13.12.2019 08:46 Uhr
    Chirurgisch scharf
    sicherlich wenn der Operateur ein einäugiger Neandertaler ist...
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  •   kscgrufti
    (3711 Beiträge)

    13.12.2019 11:58 Uhr
    Der kennt
    halt den Unterschied zwischen Keule und Skalpell net.
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