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Karlsruhe Die Wahl des KSC-Präsidenten bleibt spannend: Kandidatur von Herausforderer Martin Müller ist zulässig

Der Wahlausschuss des Karlsruher SC hat am Dienstagmittag entschieden: Die Kandidatur von Martin Müller für das Amt des Präsidenten wird zugelassen. Ebenso die von Ulrich Metz für das Amt eines Verwaltungsrates. Das gibt der KSC in einer Pressemitteilung bekannt.

Zwei Kandidaten haben sich für das Amt des KSC-Präsidenten aufstellen lassen. Zum einen der langjährige Präsident Ingo Wellenreuther, zum anderen sein Herausforderer Martin Müller. Erst gestern Abend stellten sie sich bei der "Elefanten"-Runde, die von den Supporters Karlsruhe organisiert wurde, den Mitgliedern vor. Doch: Zu dem Zeitpunkt stand noch nicht fest ob Müller zur Wahl überhaupt zugelassen wird. Er ist Prokurist bei der CG Gruppe, die bei den beiden Bundesligavereinen Hertha BSC und RB Leipzig engagiert ist. 

Martin Müller
Martin Müller steht als Gegenkandidat für das Amt des KSC-Präsidenten zur Wahl. | Bild: SPD Karlsruhe

Laut Statuten der Deutschen Fußball Liga (DFL) dürfen Mitglieder des Verwaltungsrates oder des Präsidiums in keinem wirtschaftlich erheblichem Umfang an der Vermarktung eines anderen Vereins beteiligt sein. "Das Engagement der CG Gruppe liegt bei unter einem Prozent des Jahresumsatzes der jeweiligen Vereine. Das ist aus meiner Sicht kein erheblicher Umfang", so Martin Müller im Rahmen der Kandidatenvorstellung. 

Über 9.000 stimmberechtigte Mitglieder

Das sah nun auch der Wahlausschuss des KSC so und entschied Müller für die Wahlen zuzulassen. Diese werden am kommenden Samstag, 12. Oktober, in der Schwarzwaldhalle bei der Mitgliederversammlung des Vereins durchgeführt. Über 9.000 Vereinsmitglieder sind stimmberechtigt.

Marco Fuchs, Vorsitzender der Supporters Karlsruhe, über die anstehende Wahl:

 

Anstehende Wahl bei mehreren Gremien

Doch nicht nur im Präsidium stehen die Wahlen an, sondern auch bei anderen Gremien. Der Karlsruher SC gab zudem die Kandidatenliste für die Wahl der Vizepräsidenten, des Verwaltungsrates, der Vereinsräte und die des Aufsichtsrates der Karlsruher Sport-Club Mühlburg Phönix GmbH & Co. KGaA bekannt: 

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Kommentare (43)
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  •   Chen_Law
    (7 Beiträge)

    10.10.2019 08:34 Uhr
    Welle for Präsi
    Ingo hat das Ding 2010 übernommen als wirklich keine andere Sau dafür zur Verfügung stand... und hat es über Jahre hinweg geschafft, den KSC nun zu einem potentiellen stabilen Zweitligisten zu machen... mehr ist momentan halt auch einfach nicht drin (so ehrlich sollte man schon sein).

    Und nun, nachdem die Situation so komfortabel wie lange nicht mehr ist, kommen erste andere die gerne den Platz an der Sonne einnehmen würden.

    Da kann ich nur sagen, nicht mit mir

    Und ich hoffe der harte Kern weiß zu schätzen, was die letzten Jahre aufgebaut wurde
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  •   Oculus67
    (28 Beiträge)

    10.10.2019 12:01 Uhr
    Genau
    Vielen Dank - und: adieu!!
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  •   Oculus67
    (28 Beiträge)

    10.10.2019 12:03 Uhr
    Also
    Adieu Herr W. ...
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  •   vielfahrer
    (418 Beiträge)

    10.10.2019 10:39 Uhr
    Vielleicht
    gäbe es den KSC nicht mehr, zumindest nicht in der aktuellen Liga, wenn nicht auch Müller in seine Privatschatulle gegriffen und über eine Mio zur Lizenzsicherung beigetragen hätte.

    Zu behaupten, er komme erst jetzt, wo es dem Verein gut geht (tut es das?), ist ziemlich armselig.
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  •   andi-b7
    (2964 Beiträge)

    10.10.2019 12:10 Uhr
    für 6 % Zinsen
    grinsen
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  •   teflon
    (2708 Beiträge)

    10.10.2019 12:19 Uhr
    Meinst du, dass die Ausgliederung mit der Umwandlung
    der Besserungsscheine eine völlig freiwillige Sache des KSC war? Ich denke eher, dass die aufgelaufenen Summen so gross geworden sind, dass die Geldgeber im Insolvenzfalle kaum Handhabe auf ihre Darlehen gehabt hätten - das sieht jetzt schon deutlich besser für die Jungs aus. Zinsen sind für mich völlig ok - aber warum macht ihr Hardcorefans nicht ein Fundraising und jeder von euch gibt >10000€ als zinsfreies Darlehen mit unbestimmte Rückzahlfrist an den KSC? Wenn ein Müller aus dem Privatvermögen Geld einlegt und trotz der Zinsen nie sicher sein kann, ob er jemals was davon zurück bekommt, dann ist das aller Ehren wert. Wieviel privater Cash von Welli steckt denn aktuell im Verein? Das wäre eine interessante Frage, die ich gerne beantwortet gesehen hätte.
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  •   andi-b7
    (2964 Beiträge)

    10.10.2019 18:27 Uhr
    Da irrst du dich zu 100%
    Dem Müller seine Million ist so abgesichert das sie nicht weg ist im Notfall hat er Anteile und die sind dann wieder wegen Pille gesichert also nur keine falsche Bescheidenheit mit Vertragsrecht kennt er sich aus und die Mille war zur Show und für die kurze Laufzeit ist sie mit 6% auch gut verzinst.
    Im übrigen bin ich froh das von Welle kein Geld drin steckt somit kann er immer im Zweifel für den Verein das beste tun. Für mich sollte ein Präse oder Vize Präse die im operativen Geschäft tätig sind nie Geld in und aus dem Verein leihen da dies nur zu Abhänigkeiten in der Beurteilung führt. Das gilt auch für Pille.
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  •   vielfahrer
    (418 Beiträge)

    10.10.2019 20:30 Uhr
    Lustig
    Hat nicht Wellenreuther bisher immer damit geworben, dass es Pille nur mit ihm im Doppelpack gibt. Kein eigenes Geld rein stecken und trotzdem war der Verein abhängig davon, dass er weiter macht.

    Das wiederum ist richtig clever - und völlig risikofrei.

    Was würde denn aus Müllers "abgesicherter" Million, wenn Pille plötzlich stirbt. Der Mensch wird demnächst 82. Ich wünsche ihm mit Sicherheit nichts Böses, aber in dem Alter weiß man nun mal nie.
    Wird Dir im Zweifel auch jede Versicherung bestätigen.

    Und so weit ich weiß, werden die mit den Hufen scharrenden Erben sich ziemlich schnell vom KSC-Acker machen.
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  •   andi-b7
    (2964 Beiträge)

    10.10.2019 20:38 Uhr
    Die Mille ist schon deswegen da , weil der KSC noch keine Anteile verkauft hat.
    Durch den Dahrlens Vertrag müssten sie den erstrangig bedienen.
    Pille Geld steckt im Moment in Besserungsscheinen da wäre bei deinem Zenario nichts fällig.
    Also geht Pille ein deutliches Risiko gegenüber Müller der sich es auch noch verzinsen lässt.
    Desweiteren war Pille mit Welle in der größten Not beim KSC und nicht erst dann wenn auch plötzlich Geld da ist und man sich ins gemachte Nest setzt......
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  •   korrekt
    (96 Beiträge)

    09.10.2019 22:56 Uhr
    RB Leipzig
    Engagement bei RB Leipzig als Referenz für die Kandidatur beim Traditionsverein das kommt sicher gut an bei den KSC-Fans
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