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Karlsruhe 2G Regel im Wildparkstadion: KSC lässt 20.000 Zuschauer ohne Maske zum Paderborn-Heimspiel

Ab dem 31. Oktober, pünktlich zum Heimspiel gegen den SC Paderborn, darf der KSC wieder 20.000 Zuschauer ohne Maskenpflicht im BBBank Wildpark empfangen. Die Voraussetzung: Bei den Besuchern handelt es sich um vollständig geimpfte oder genesene Personen. Was diese Änderung noch mit sich bringen wird, darüber informierte der KSC in einer Pressemitteilung am Dienstagvormittag.

"Nach intensiven internen Abwägungen und dem Austausch mit Gesundheitsamt, Ordnungsamt, dem Fandachverband ‚Supporters Karlsruhe 1986‘ e.V. sowie Vertretern der aktiven Fanszene haben sich Beirat und Geschäftsführung des KSC für die Einführung der 2G-Regelung entschieden. Nur so ist die Rückkehr zur Maximalauslastung und damit der nächste Schritt in Richtung Normalität möglich. Zudem macht es uns die 2G-Regelung möglich, die viel diskutierte Maskenpflicht im Stadion komplett abzuschaffen“, so KSC-Geschäftsführer Michael Becker.

  • Welche Zutrittsvorrausetzungen gelten ab sofort im BBBank Wildpark?
    Geimpft: Dem Ordnungspersonal muss der digitale oder in Papierform vorhandene Impfnachweis als Bescheinigung über den vollständigen Impfschutz und ein gültiger Personalausweis oder Reisepass vorgelegt werden.
    Genesen
    : Dem Ordnungspersonal muss ein Genesenennachweis, welcher maximal sechs Monate und mindestens 28 Tage alt ist sowie ein gültiger Personalausweis oder Reisepass vorgelegt werden.
    Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre ist der Zutritt durch die durchgängigen regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs gestattet, sofern sie asymptomatisch sind. Die Glaubhaftmachung des Schülerstatus hat in der Regel durch ein entsprechendes Ausweisdokument zu erfolgen (z.B. Schülerausweis, Schulbescheinigung oder Schülerfahrkarte für den ÖPNV, Schuljahreszeugnis). Soweit aufgrund besonderer Umstände Schülerinnen und Schüler keinen entsprechenden Nachweis vorlegen können, kann der Nachweis auch mit Hilfe ihres nachgewiesenen Alters (z.B. durch ein amtliches Dokument oder einen amtlichen Ausweis) erbracht werden. Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen, müssen einen negativen Antigentest vorlegen.
  • Was ist mit Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können?
    Nicht impffähige Personen benötigen zusätzlich zum gültigen Personalausweis oder Reisepass ein ärztliches Attest, aus dem klar und eindeutig hervorgeht, dass eine Impfung aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist.
  • Muss im BBBank Wildpark eine Maske getragen werden?
    Nein, durch die Wahl des 2G-Optionsmodells entfällt die Maskenpflicht für alle Besucher auf dem gesamten Veranstaltungsgelände. Nur für Beschäftigte/Mitarbeitende gilt weiterhin auch bei 2G die Maskenpflicht, da eine Offenlegung des Impfstatus aus Datenschutzgründen nicht zulässig ist.
  • Sind die Tickets weiterhin personalisiert?
    Nein, eine Personalisierung von Eintrittskarten ist nicht mehr Voraussetzung zur Corona-Nachverfolgung. Stattdessen wird auf eine anonymisierte Nachverfolgung via Luca-App, Corona-Warnapp oder Kontaktverfolgungsformular zurückgegriffen, wie es bereits beispielsweise auch in Gaststätten der Fall ist.
  • Warum führt der KSC keine Zwischenlösung für eine höhere Auslastung, wie z.B. 2G/3G-Plus-Regelung ein?
    Die Möglichkeit von 2G-Plus (Eigener Block für Getestete) oder 3G-Plus (PCR-Test) sieht weder die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg noch die aktuelle bauliche Situation vor.
  • Kann ich meine Dauerkarte aufgrund der Änderungen zurückgeben?
    Ja, das ist möglich. Über den genauen Prozess der anteiligen Dauerkarten-Rückerstattung für die noch ausstehenden Heimspiele informiert der KSC zeitnah ausführlich. Es muss beachtet werden, dass bei einer Stornierung der Dauerkarte das Vorkaufsrecht für die Dauerkarte 2022/23 entfällt und dass sich die Verordnungen und damit auch die Zutrittsvoraussetzungen schon bald wieder kurzfristig ändern können.
  • Wie viele Zuschauer können die Heimspiele besuchen?
    Im laufenden Neubau des BBBank Wildparks stehen aktuell 20.000 Plätze zur Verfügung. 2.000 Karten werden für Gästefans im Gästeblock reserviert.
  • Wann beginnt der Vorverkauf für das Heimspiel gegen den SC Paderborn?
    Der Vorverkauf für die Partie soll noch in dieser Woche starten.
  • Wohin kann ich mich bei Fragen wenden?
    Der KSC ist unter der 0721/9643450 und per E-Mail via service@ksc.de erreichbar. Am Spieltag ist auch der i-Punkt auf dem Stadionboulevard hinter der Osttribüne besetzt. Für Fragen, Probleme oder andere Anliegen hat das Team dort ein offenes Ohr und kann in vielen Fällen weiterhelfen.
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Kommentare (44)
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  •   UngueltigDannZuLang
    (426 Beiträge)

    20.10.2021 14:52 Uhr
    Wo bin ich hier gelandet?
    Ein bisschen Bildung wuerde manchem gut tun. Genveraenderender Impfstoff?

    An alle, die sich nicht impfen lassen wollen: Es gibt auch Impfstoffe 'ohne Gene'.

    Ja, ich habe die Schnautze voll, von den Besserwissern, Impfverweigeren*innen, die uns unsere Freiheit rauben.
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  •   Waterman
    (6773 Beiträge)

    20.10.2021 15:07 Uhr
    Hier geht es um den KSC
    Der KSC braucht jeden Mann, der ihn anfeuert und ins Stadion geht.

    Dazu sollte er geimpft sein oder, wenn's nucht zu vermeiden war, genesen.

    Vielleicht hilft da auch mal eine andere ka-news-Diskussion.
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  •   RainerBu
    (1475 Beiträge)

    20.10.2021 12:48 Uhr
    Selbstschutz
    ist die Impfung eher. Darum finde ich indirekten Impfzwang und Kinder impfen Blödsinn .
    Da man ja auch als Geimpfter Überträger sein kann und Kinder sehr selten schwer erkranken.
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  •   Waterman
    (6773 Beiträge)

    20.10.2021 13:54 Uhr
    Und
    wenn sie eine Krankheit haben und der Arzt hat nur ein Medikament mit 80% Genesungswahrscheinlichkeit, nehmen sie das oder sagen sie, da kann ich es ja gleich sein lassen?

    Daten in den USA ergaben, dass mit einer Impfung, die Wahrscheinlichkeit auf Covid-19 positiv getestet zu werden 6 mal geringer ist für Geimpfte als für Ungeimpfte. 6 mal, das ist enorm und rechtfertigt allemal die Anstrengung sich impfen zu lassen. (Einfach mal vorstellen, das Gehalt wird um 600% erhöht.)
    Sozusagen als Bonus haben sie auch noch eine 11 mal geringere Wahrscheinlichkeit dann an Covid zu versterben.

    Das bedeutet aber auch, Geimpfte tragen weit weniger zur Verbreitung bei als Ungeimpfte.

    Eine Impfung ist also Selbstschutz und trägt aber gleichzeitig enorm dazu bei, andere auch zu schützen.
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  •   haenger
    (538 Beiträge)

    20.10.2021 09:25 Uhr
    Selbst lesen?
    Schauen sie sich einfach den letzten Bericht des RKI an. Die Hospitalisierungsquote der vollständig geimpften Personen Ü60 liegt bei fast 40 Prozent. Im aktuellen Bericht auf Seite 23 einzusehen.
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  •   haenger
    (538 Beiträge)

    20.10.2021 09:26 Uhr
    Das war
    @Wateman gedacht.
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  •   Waterman
    (6773 Beiträge)

    20.10.2021 11:18 Uhr
    Danke
    Jede Impfung hilft den Krankheitsverlauf zu verhindern oder zu lindern. Hundertprozentige Sicherheit ist natürlich nicht gegeben. Niergends; bei keiner Krankheit, keiner Impfung und keinem Medikament.
    Es bleibt auch immer noch die Tatsache, dass steigendes Alter und bestehende Vorerkrankungen einen schwierigen Krankheitsverlauf fördern. Allerdings steigt auch die Wahrscheinlichkeit stark, dass eine Impfung diesen Verlauf mindert oder verhindert.

    85% der Ü60 sind doppelt geimpft. Stellen sie fast 40% der Krankenhausfälle bleiben 60% durch Ungeimpfte, die aber nur noch 15% dieses Alters stellen.

    Je mehr Menschen geimpft werden, desto mehr werden sie auch prozentual bei den Krankheitsfällen stellen. Sind schlussendlich 100% geimpft, werden sie auch 100% der Hospitalisierten stellen.

    Gestern war die 28-Tage-Hospitalisierungsinzidenz pro 100 000 EW in B-W.:
    4,8 bei vollständig Geimpften und 28,6 bei anderen oder eben ca 7 mal niedriger bei Geimpften als bei Ungeimpften.
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  •   andi-b7
    (3399 Beiträge)

    20.10.2021 18:54 Uhr
    Impfdurchbrüche: Trotz Corona-Impfung ins Krankenhaus - warum?
    Auf den Intensivstationen liegen immer mehr Corona-Patienten, obwohl sie vollständig geimpft sind. Das bedeutet allerdings keineswegs, dass die Impfstoffe nicht mehr schützen. Der Regensburger Infektiologe Bernd Salzberger erklärt die Zusammenhänge.

    Der Anteil der vollständig geimpften Corona-Patienten auf den Intensivstationen steigt immer mehr. Rund zehn Prozent der Intensivpatienten, die zwischen Mitte August und Anfang September vom Robert Koch-Institut registriert wurden, waren geimpft. Seither ist dieser Anteil noch einmal gestiegen, die aktuellen Zahlen des RKI stammen aus der Zeit vom 13. September bis zum 10. Oktober. In diesem Zeitraum lag die Quote bei 20,3 Prozent. In absoluten Zahlen: 181 von 891. Zwischen Anfang Februar und Anfang September war der Anteil der Geimpften noch deutlich niedriger: 210 von 11.419 laut RKI - das entspricht 1,84 Prozent. Woher kommt dieser Anstieg?
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  •   andi-b7
    (3399 Beiträge)

    20.10.2021 18:55 Uhr
    Covid-Impfung: Kein Schutz zu 100 Prozent
    Bernd Salzberger, Professor am Uni-Klinikum Regensburg und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie im Gespräch mit BR24: "Die steigenden Zahlen sind nicht verwunderlich. je mehr Leute wir geimpft haben, desto mehr müssen ja unter den Auftretenden Infektionen dann auch Durchbruchinfektionen sein. Denn wir wissen leider, dass die Impfung eben auch nicht hundert Prozent schützt."

    Ein grundsätzlicher Anstieg des Anteils der Geimpften an den Patienten wird deshalb seit Monaten von den Experten vorhergesagt. Der Grund ist simpel: Der Corona-Impfstoff wirkt, wie Salzberger bemerkt, nicht zu 100 Prozent, sondern mittlerweile, grob vereinfacht, zu 80 bis 90 Prozent.
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  •   andi-b7
    (3399 Beiträge)

    20.10.2021 18:56 Uhr
    Teil 3
    Steigt nun der Anteil der Geimpften in der Bevölkerung an, werden zwar insgesamt weniger Menschen krank – das ist auch deutlich zu beobachten. Allerdings wird der Anteil der Geimpften an den Erkrankten nach und nach immer höher. Weil es eben immer weniger Nicht-Geimpfte gibt. Das Robert Koch-Institut(RKI) verdeutlicht das mit einem Rechenbeispiel: "Wenn alle Personen einer Population geimpft sind (Impfquote 100 Prozent), beträgt der Anteil der Impfdurchbrüche an den Erkrankten 100 Prozent." (Quelle: Homepage RKI)
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