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Karlsruhe KSC-Trainer Alois Schwartz über die Vorbereitung für neue Saison: "Wir sind ein gefestigtes Team, wollten nicht allzu viele Wechsel machen"

Aufstiegstrainer Alois Schwartz ist zufrieden und zuversichtlich, sieht den KSC gut gerüstet für die bevorstehende Zweitligasaison. Allerdings sei man noch auf der Suche nach einem "schnellen Außenbahnspieler". Mit Schwartz sprach Peter Putzing.

Herr Schwartz, in Karlsruhe war es sehr heiß, auch im Trainingslager in Waidring klettern die Temperaturen. Kann man da überhaupt intensiv trainieren?

Man muss das mit einplanen, man kann nicht an die Leistungsgrenze gehen, sonst macht man sich kaputt. Dosierung ist angesagt.

KSC-Trainer Alois Schwartz.
KSC-Trainer Alois Schwartz. | Bild: Uli Deck/Archivbild

Sind Sie mit dem Kader, der Ihnen im Moment zur Verfügung steht, zufrieden?

Ja, wir sind zufrieden. Wir wollten uns in der Offensive etwas breiter aufstellen, das konnten wir umsetzen. Wir haben mit Lukas Fröde einen guten Sechser bekommen. Dirk Carlson kann Damian Roßbach auf der linken Seite Druck machen. Mit Marius Gersbeck haben wir einen guten Torwart geholt. Wir arbeiten daran, noch einen schnellen Außenbahnspieler zu holen.

Reicht die vorhandene Qualität, um den Klassenerhalt zu schaffen?

Ich muss noch mit der Mannschaft arbeiten - und dann muss erst der Feinschliff kommen, dann kann ich diese Frage beantworten. Jetzt ist es zu früh. Aber: Ich bin guter Dinge! Wichtig ist: Die Mannschaft blieb im Kern zusammen. Es war eine Mannschaft, eine Einheit über zwei Jahre. Es wird mit diesen Charakteren, die da sind, wieder eine Mannschaft sein. Zudem haben wir bei den Neuen auch darauf geschaut, dass das auch in dieser Richtung passt.

Oliver Kreuzer (Sportdirektor des KSC) im Gespräch mit Alois Schwartz (KSC Trainer)
Oliver Kreuzer (Sportdirektor des KSC) im Gespräch mit Alois Schwartz. | Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

Beim KSC steht kein völliger Umbau an. Es müssen nicht viele Neue integriert werden, wie das bei vielen anderen Teams der Fall ist. Das könnte sich zum Saisonanfang in überraschenden Punktgewinnen auszahlen.

Ob es sich in Punkten auszahlt, wird man sehen. Aber: Wir sind auf jeden Fall gefestigt. Wir wollten nicht zu viele Wechsel vollziehen. Wir wissen, was wir können, wir wissen aber auch: In der neuen Liga müssen wir uns alle steigern. Das Trainerteam, der Spielerkader - alle, um ein Jahr später wieder in dieser Liga auflaufen zu können.

Mit Marco Djuricin und Philipp Hofmann verpflichtete der KSC gleich zwei Mittelstürmer, obwohl man Marvin Pourié hat. Warum?

Weil wir vorne viel laufen müssen, weil wir Alternativen brauchen und weil wir mit diesen Spielern variabler aufgestellt wird, vielleicht sogar ein 4-3-3 spielen können. Djuricin hat gutes Tempo und kann um den Stoßstürmer herumspielen, Hofmann bringt ein anderes Element rein. Er bringt viel Robustheit mit, ihn kann man auch anders anspielen.

Alois Schwartz (KSC Trainer) in der Pressekonferenz.
Alois Schwartz in einer Pressekonferenz. | Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

Sie erwähnten das System. Es wird immer wieder über die Systemfrage diskutiert. Nervt es Sie, dass man das so in den Mittelpunkt stellt?

Ich habe nicht das Gefühl, dass das im Mittelpunkt steht. Es ist uns klar, dass wir uns entwickeln müssen, dass wir etwas anders agieren müssen als zuletzt. Aber: Man muss in jedem System seine Zweikämpfe führen und gewinnen, man muss in jedem System Laufbereitschaft zeigen. Mit drei Spitzen ändert sich das Anlaufen, aber letztendlich ist es nicht allein entscheidend.

Wo liegen denn die Schwerpunkte der Übungseinheiten im Trainingslager?

Wir werden an den Grundlagen arbeiten. Aber natürlich ist die taktische Schulung auch ein Schwerpunkt.

Der KSC ist derzeit im Trainingslager in Österreich. Schon am Tag der Ankunft gab es das erste Training. | Bild: ka-Reporter

Die Trainingsphase ist zwar noch nicht sehr lang, aber können Sie dennoch einen Spieler hervorheben?

Dazu war es wirklich zu kurz. Zudem haben wir viel im läuferischen Bereich gearbeitet. Da muss man übrigens die Spieler loben, die mit guten Laktatwerten aus der Pause kamen.

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Kommentare (32)
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  •   kommentar4711
    (3179 Beiträge)

    03.07.2019 19:51 Uhr
    Abwehr
    Was mir Sorge bereitet ist die Tatsache, dass es keine Verstärkung für die Innenverteidigung gibt. Gordon traue ich die zweite Liga nicht mehr zu.
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  •   brosi13
    (583 Beiträge)

    04.07.2019 12:25 Uhr
    Was die Innenverteidigung angeht...
    ...werden unsere Leute in der kommenden Saison nicht überlaufen, sondern "überrannt"...f...leide.ürchte ich leider: Aber immer hoffend, dass alles anders kommt!;-)))
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (342 Beiträge)

    04.07.2019 15:23 Uhr
    Warum?
    Pisot wird auch in der zweiten Liga seine Leistungen bringen und mit Kobald haben wir noch einen jungen, schnellen Innenverteidiger.
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  •   kommentar4711
    (3179 Beiträge)

    04.07.2019 15:25 Uhr
    ANTWORT AUF "WARUM?"
    Bei Pisot bin ich auch dabei. Kobald muss seine Leistung noch zeigen. Und selbst wenn: Sobald einer von denen dann mal ausfällt wird es eng. Und irgendwann wird es mal eine Gelbsperre oder Verletzung geben.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (342 Beiträge)

    04.07.2019 15:31 Uhr
    Gut,...
    zur Not könnte dort auch Fröde einspringen. Aber ein weiterer Innenverteidiger wäre nicht verkehrt.
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  •   brosi13
    (583 Beiträge)

    04.07.2019 12:28 Uhr
    ..fürchte ich...leider..
    soll das heißen!
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  •   jojo
    (856 Beiträge)

    03.07.2019 18:34 Uhr
    Letztlich ist der sportliche Erfolg entscheidend.
    Wird die Klasse gehalten, haben die Verantwortlichen alles richtig gemacht. Und dafür drücke ich alle Daumen.
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  •   Mozzer
    (2070 Beiträge)

    03.07.2019 17:10 Uhr
    AS kann die Frage.....
    .....noch nicht beantworten, ob die Qualität in der Mannschaft reicht, um die Klasse zu halten.....mhhhm.....O.K., er muß ja auch nicht euphorisch antworten, aber so eine Antwort versprüht ganz wenig Optimismus
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (906 Beiträge)

    03.07.2019 18:49 Uhr
    Passt doch zu seiner gesamten Körpersprache....
    und wenn man die Frage: "Reicht die vorhandene Qualität, um den Klassenerhalt zu schaffen?" so beantwortet: "Ich muss noch mit der Mannschaft arbeiten - und dann muss erst der Feinschliff kommen, dann kann ich diese Frage beantworten", bin ich ehrlich gesagt sprachlos. Es ist wahrscheinlich einmalig, dass ein Trainer vor Saisonbeginn so wenig Optimismus im Zusammenhang mit seiner Mannschaft und den Zielen verbreitet.
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  •   kommentar4711
    (3179 Beiträge)

    04.07.2019 15:24 Uhr
    ANTWORT AUF "PASST DOCH ZU SEINER GESAMTEN KÖRPERSPRACHE...."
    Besser so einer der dann einmal den Relegationsplatz und einmal den Aufstieg schafft als ein Schwätzer der viel verspricht und nichts hin bekommt.
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