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Karlsruhe KSC-Trainer Christian Eichner: "Ich glaube an den direkten Klassenerhalt"

Die Relegationsteilnahme ist dem KSC - aufgrund der um zehn Tore besseren Differenz gegenüber Wehen Wiesbaden - so gut wie sicher. Bei einem Sieg in Fürth am Sonntag (Anpfiff 15.30 Uhr) könnte gar noch der direkte Klassenerhalt gelingen. KSC-Trainer Christian Eichner darüber, wie er sich und seine Mannschaft auf den Saison-Showdown vorbereitet.

Herr Eichner, es geht zum Showdown nach Fürth. Gibt es da eine besondere Vorbereitung?

Dafür gibt es keinen Grund, zudem ist viel festgelegt: Corona-Testung, Training, Abfahrt. Auch im Trainingsbetrieb gibt es keinen Grund, etwas zu verändern.

Glauben Sie an die direkte Rettung?

Klar, denn diese Möglichkeit gibt es. Aber: Bevor wir nach Kiel schauen, auf das Spiel des 1. FC Nürnberg dort, müssen wir uns auf uns konzentrieren. Denn: So viele Auswärtssiege konnten wir diese Saison noch nicht einfahren. Daher müssen zuerst wir gewinnen. Sonst bringt es nichts, irgendwohin zu schauen.

Christian Eichner (KSC Trainer) trägt ein kleines Tor zum Aufbau eines Trainingsfeldes.
Christian Eichner (KSC Trainer) trägt ein kleines Tor zum Aufbau eines Trainingsfeldes. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Haben Sie die Befürchtung, dass Ihre Mannschaft - wie gegen Bielefeld – aufgrund des enormen Drucks anfangs wie vor Angst gelähmt auftritt?

Nein, denn die Ausgangslage hat sich verändert. Zudem kamen im Spiel gegen Bielefeld viele Dinge zusammen: Drei Gegentore in 20 Minuten - so etwas gibt es im Fußball nicht jede Woche. Die Drucksituation war vergangene Woche eine besondere, da hat sich die Ausgangslage jetzt auch für die Köpfe enorm verbessert. Aber: Wir müssen auf der Hut sein.

Änis Ben-Hatira und Marco Djuricin sind angeschlagen, Marc Lorenz gesperrt. Wie sehen die Personalplanungen aus?

Grundsätzlich gilt es, dass wir immer schauen müssen, wie viel Risiko wir mit angeschlagenen Spielern eingehen - eine Option kann aber jeder sein.

Daniel Gordon (KSC 3) im Dialog mit Christian Eichner (KSC Trainer)
Daniel Gordon (KSC 3) im Dialog mit Christian Eichner (KSC Trainer) | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Um die Klasse zu halten ist ein Sieg Pflicht. Heißt das: All in? Totale Offensive? Wie werden Sie taktisch agieren?

Wir haben natürlich einen Plan. Der Mannschaft tut es gut, wenn sie ein Spiel aktiv angeht, versucht in Zweikämpfe zu kommen und so ins Spiel findet. So zu agieren ist unser primäres Ziel. Für jeden Fußballer ist es klar, dass er gewinnen will - und das wollen wir natürlich auch.

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Kommentare (26)
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  •   RainerBu
    (1084 Beiträge)

    25.06.2020 16:18 Uhr
    in Fürth
    gewinnt man normal nicht .Außer Kräuter äh Greuther Fürth macht mal so ordentlich wie der KSC ein paar Slapstick-Einlagen und haut sie sich quasi selber rein.
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  •   steely
    (149 Beiträge)

    25.06.2020 15:45 Uhr
    Man sollte das trainieren
    Wo's halt und wenn der wanitzek nicht mehr so gute Ecken und Flanken wie früher schießt dann muss er üben ..dafür und für's spielen wird er bezahlt. Und wenn die Herren Pisot und Gordon nichts mehr dazu lernen wollen,weil beratungsresistent, dann gibt's keinen neuen Vertrag. Heute morgen in den BNN gab ich schon einen gewaltigen Schreck gekriegt: Gordon will noch 2 Jahre zulegen....aber bitte nicht be KSC. Ich denke Eichner kann es schaffen die Burschen auf das letzte Spiel einzustimmen.alles andere als 3 Punkte wäre schlimm.
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  •   RainerBu
    (1084 Beiträge)

    25.06.2020 16:15 Uhr
    wenn man
    so wie er die Dinger oft viel zu flach bringt , dann fehlt die Technik. Du musst unter den Ball und den reinschaufeln. Und das auch mit Schnitt und Geschwindigkeit . Zu hoch und zu langsam darfs auch nicht sein.Klar. Der ist wohl nicht locker genug im gesamten Körper. So wie Thomas Häßler Freistöße konnte , so kann das kaum einer .Aber Wanitzek hat ja öfter Tore durch Freistöße erzielt. In der zweiten Liga ist davon allerdings nix mehr zu sehen.
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  •   steely
    (149 Beiträge)

    25.06.2020 15:46 Uhr
    Wo's halt klemmt
    Soll das im ersten Satz heissen.
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  •   Gelbfüßler
    (6 Beiträge)

    25.06.2020 15:03 Uhr
    Das Rufen im Walde
    Damit sich der KSC direkt retten kann, braucht es viele Hofmanns-Tropfen und einmal eine Abwehr, die ihrer Aufgabe gerecht wird. Man wird sehen! Warum nur, habe ich ein flaues Gefühl im magen?!
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  •   RainerBu
    (1084 Beiträge)

    25.06.2020 13:55 Uhr
    Möbius
    kann der gar nix weil der nie ran darf ? Soviel wie Ben-Hatira und Djuricin schafft der allemal denn beide haben bisher komplett enttäuscht .
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  •   KSC1894
    (440 Beiträge)

    25.06.2020 10:48 Uhr
    Was wollt ihr?
    Mehr als ein Jahrzehnt lang hatten wir Trainer die den Gegner stark redeten. Das spiegelte sich in der defensiven Spielweise wieder. Teils destruktiv. Für diese Spielweise wurde der Kader zusammengestellt. Fast alle hier motzten darüber. Auch ich. Ohne eine Wertung, ob CE jetzt die beste Lösung ist kann, ich nur sagen er lässt viel mutiger und offensiver Spielen. Das mit Spielern die das nicht können. Zu langsam und spielerisch zu schwach. Er setzt die Jungen ein. Die haben Tempo. Supercoach und AS haben alle Jungen vom Hof gejagt. Seit Jahren haben wir einen viel zu großen Kader. Fast immer 5 Spieler zu viel. Quantität statt Qualität. Lasst CE die Saison jetzt mal abschließen. Dann muss aufgeräumt werden im Kader. Vor allem eins Kreuzer raus oder er muss sich um 180 Grad drehen.
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  •   Markymark
    (422 Beiträge)

    25.06.2020 11:58 Uhr
    augenblickliche Situation
    in dieser Situation war er der beste Trainer. Er kannte die Spieler und auch das Potential der jüngeren Spieler, hatte so gleich ein Gefühl für eine besseren Mischung. Einer von außen ohne Vorbereitungszeit hätte nur den Mist von AS weiterspielen können...oder es wäre noch schlimmer gekommen. wenn er um sich vom Vorgänger abzusetzen irgendwie experimentiert hätte.
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  •   FinnMcCool
    (287 Beiträge)

    25.06.2020 10:36 Uhr
    direkter Klassenerhalt
    Das Problem daran ist, dass der KSC den direkten Klassenerhalt nicht selbst in der Hand hat. Sie sind auf die Mithilfe anderer angewiesen. Und weder Fürth noch Kiel können in der Saison noch etwas reissen. Dann spielen sowohl Nürnberg wie auch der KSC auswärts. Und wenn man sich die "Auswärtstabelle" ansieht, dann liegt der Vorteil bei Nürnberg, denn auswärts stehe sie auf Platz 4 (mit 5 Siegen) und der KSC auf Platz 16 (2 Siege). Aber das nächste Wochenende wird es uns zeigen.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11881 Beiträge)

    25.06.2020 12:31 Uhr
    Stossgebet für
    Kiel!
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