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Karlsruhe Mit deutlicher Mehrheit stimmen KSC-Mitglieder für Ausgliederung: "Ein historischer Tag" freut sich Präsident Ingo Wellenreuther

Die KSC-Mitglieder haben entschieden: Der Verein gliedert, rückwirkend zum 31. Dezember 2018, seine Profiabteilung aus. 88,2 Prozent der anwesenden Mitglieder stimmten dafür, damit wurde die nötige Dreiviertelmehrheit deutlich erreicht.

Großer Jubel brach am Samstagmittag im Wildparkstadion aus - und das obwohl der Karlsruher SC gerade in der Sommerpause weilt - als KSC-Präsident Ingo Wellenreuther das Abstimmungsergebnis verkündete. Eine deutliche Mehrheit von 88,2 Prozent stimmte für die Ausgliederung der Profiabteilung, welche die erste Mannschaft, die U19 und die U17 umfasst. Die Mitglieder haben wohl auch dafür gestimmt, weil das Mitspracherecht für sie weiterhin vorhanden bleiben soll.

"Ein historischer Tag", fasst Vereinspräsident Ingo Wellenreuther den 29. Juni 2019 zusammen. Jetzt können die Verträge unterschrieben werden, bis August hat der KSC dafür Zeit. 

KSC-Präsident Ingo Wellenreuther mit den Details im ka-news.de-Videointerview:

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Kommentare (16)
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  •   Robert1959
    (1927 Beiträge)

    02.07.2019 12:21 Uhr
    Kaiserslautern kam zur richtigen Zeit!
    Man hat Korrekturen gemacht. Ich sehe alle Ausgliederungen als Betrug am Steuerzahler an und da wäre die Politik am Zug! Aber zurück zum KSC! Unter den jetzigen Bedingungen hat man das beste daraus gemacht, allein schon für die 500000 Euro für 2018. Ich glaube auch nicht, dass uns derzeit die Investoren nachrennen, derzeit keine gute Mannschaft auf Zweitliganiveau und eine Baustelle als Arbeitsplatz! Aber das wird sich ändern mit dem neuen Stadion, wenn wir bis dahin eine Mannschaft haben, die um den Aufstieg spielt. Diese Saison ist der Klassenerhalt das Ziel und vermutlich wird man zur Winterpause nachbessern müssen. Schwartz macht einen guten Job, den er noch besser machen könnte, wenn er mehr Qualität in der Mannschaft hätte. Wenn es uns gelingt, die besten Spieler zu halten und nicht mehr verkaufen, dann habe ich keine Angst vor der Zukunft mehr. Da hat Kreuzer noch ein hartes Jahr vor sich, aber dann wird es auch für ihn wieder besser, wenn wir wieder eine gute Adresse werden!
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  •   Karlsruh1976
    (306 Beiträge)

    01.07.2019 17:07 Uhr
    Richtig, Ingo!
    Ein historischer Tag für den Karlsruher SC!! .... ein historisch schwarzer Tag...
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  •   jojo
    (636 Beiträge)

    01.07.2019 17:17 Uhr
    Bitte erklären
    Ich verstehe nicht, warum das ein schwarzer Tag sein soll? Bitte erklären. Waren Sie im Stadion und haben dagegen gestimmt? Großsponsoren waren in letzter Zeit keine zu finden. Und im Profifußball regiert nun mal das Geld. Und wenn sich durch die Ausgliederung neue Möglichkeiten für den Verein ergeben, kann das nicht schlecht sein.
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  •   Karlsruh1976
    (306 Beiträge)

    01.07.2019 18:16 Uhr
    Richtig.
    Ich war im Stadion und habe dagegen gestimmmt!
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  •   jojo
    (636 Beiträge)

    01.07.2019 20:28 Uhr
    Frage nicht beantwortet.
    Ich würde gerne verstehen, warum es ein schwarzer Tag sein soll und warum ich mich irre. Nochmals ich glaube,es ist gut für den ksc.aber ich lasse mich auch vom Gegenteil überzeugen. Ich möchte den ksc wieder sehen, wo er mal war. Und das geht eben nur mit frischem Geld. Tradition hilft da nicht weiter.
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  •   Karlsruh1976
    (306 Beiträge)

    01.07.2019 20:42 Uhr
    Ich möchte...
    ... den KSC auch wieder da sehen, wo er einmal war. Aber doch bitte durch ehrliche Arbeit und nicht einfach deshalb, weil ein Investor Millionen in den Verein (sein persönliches Spielzeug) pumpt. Die Türen sind für diese jetzt ja geöffnet.
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  •   melotronix
    (2835 Beiträge)

    02.07.2019 07:34 Uhr
    dies ist unqualifiziert kommentiert ...
    ..wenn sie mal die Information über die Auslagerung richtig gelesen hätten...könnten sie feststellen, das die Mitglieder immer noch die Majorität haben. Es kann also gar kein Spielzeug eines Investors geben!
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  •   jojo
    (636 Beiträge)

    01.07.2019 20:50 Uhr
    Verstehe ich,
    ist aber eben keine Realität. Nenen Sie mir einen Verein, bei dem nicht die Sponsoren die sind, die den Spitzenfussball sicher stellen. Wollen wir auf Dauer zweite Liga und in ferner Zukunft viellecht auch mal mehr, wird es ohne zahlungskräftige Unternehmen nicht gehen. Der alte Vereinsfußball hat ausgedient und funktioniert, wenn überhaupt, in unteren Ligen. Also welche Alternative hätte denn der KSC?
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  •   olho
    (57 Beiträge)

    01.07.2019 19:23 Uhr
    ....
    Aber eine Erklärung, warum das ein schwarzer Tag war, steht noch immer aus.
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  •   teflon
    (2665 Beiträge)

    01.07.2019 19:39 Uhr
    Da IW zur CDU gehört, ist bei dem jeder Tag
    ein Schwarzer. Die Ausgliederung war IMO die letzte Chance des KSC , nochmals an frische Kapital zu kommen . Jetzt werden sicher die durch Besserungsscheine aufgelaufenen Schulden zu Anteilen gewandelt und noch weiter versucht, noch mehr Investoren zu finden. Für einen Privatmann ist das pure Liebhaberei ohne wirkliche Gewinnabsicht (siehe BVB und andere Clubs)- was der KSC daraus gestrickt bekommt, steht auf einem anderen Blatt. in 2 Jahren wird man das deutlich sehen, was erreicht wird oder auch nicht - hopp oder topp - dazwischen wird es nichts mehr geben können. Für die zurückbleibenden KSC Sozialromatiker gibts die 2te Mannschaft in der Kreisklasse - dort gehts pro Spiel um ne Wurst , ein Bier und die Ehre.
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