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Karlsruhe KSC-Interimscoach Bajramovic: "Wiedergutmachung" ist angesagt!

Vom Assistenzcoach zum Cheftrainer: Zlatan Bajramovic leitet aktuell gemeinsam mit Christian Eichner das Profiteam des Karlsruher SC. Er erhofft sich eine Kehrtwende. Mit Bajramovic sprach Peter Putzing.

Schon als Spieler war ihm kein Weg zu weit, keine Arbeit zu viel: Zlatan Bajramovic. Daher: Rund 300 Einsätze absolvierte der Mittelfeldspieler in der ersten und zweiten Bundesliga, dazu 29 Länderspiele für Bosnien-Herzegowina. Danach startete er eine Trainerkarriere.

Jetzt wurde der bisherige Assistenzcoach des KSC nach der Entlassung von Marc-Patrick Meister zum Cheftrainer befördert. Das heißt für ihn seit vergangenem Sonntag: Arbeit rund um die Uhr für den KSC! Denn: "Nebenbei" ist er weiterhin für das U23-Talentteam des KSC verantwortlich.

Freie Tage? Fehlanzeige! Morgens und oft am Nachmittag: Training mit dem Drittligakader. Wenn der nach hause geht – geht's für ihn weiter. Am Abend: Training mit dem KSC-Talentteam. Zwölf, 14 Stunden Arbeit täglich.

Herr Bajramovic, können Sie etwas zum Personal sagen, das Sie gegen Halle aufbieten werden?

Dazu ist es zu früh. Kai Bülow zum Beispiel musste mit dem Training pausieren. Wir müssen abwarten, wie es sich entwickelt.

Sie kritisierten das Zweikampfverhalten im Team bei der Partie in Köln.

Wenn Mannschaften vor unser Tor kommen, ohne dass wir sie berührt haben, dann hat das nichts mit Taktik zu tun, sondern damit, dass wir nicht die Zweikämpfe suchen. Wir müssen den Gegner auch einmal berühren, die Jungs müssen wie Männer in die Zweikämpfe gehen.

Beim "Kellerduell" am kommenden Samstag gegen Halle ist ein Heimsieg Pflicht.

Für uns heißt es: Wiedergutmachung! Die müssen wir nach der Pleite in Köln betreiben.

Trauen Sie es sich zu, den Job des Cheftrainers dauerhaft zu übernehmen?

Ich habe als Spieler immer von Tag zu Tag, immer an das nächste Wichtige gedacht. Das mache ich auch als Trainer so.

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Kommentare (22)
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  •   cajunx
    (301 Beiträge)

    25.08.2017 13:12 Uhr
    KSC / Dirk Schuster II
    Wenn man die durchschnittliche Trainertätigkeit seit 2009 mit oder ohne Kaucze betrachtet, wird es sich jeder Trainer zweimal überlegen ob er beim KSC anheuert. Wenn Schuster das Beispiel Slamka als warnendes Beispiel sieht, wie man sich als Trainer bei zwei nicht professionell geführten Vereinen die Reputation massiv schädigen kann, wird er in dieser Vereinskonstellation nicht für den KSC tätig werden. Von der Möglichkeit einmal abgesehen, von Wellenreuther bei 3 Niederlagen in Serie ebenfalls gefeuert zu werden, wird er sich unter Kreuzer, der diese Ü30-Grobmotoriker-Combo zusammengestellt hat, eine Trainertätigkeit schon gar nicht antun. Welchen Stellenwert der KSC selbst bei beschäftigungslosen guten Trainern inzwischen hat, zeigte sich nach Kauczinskis Abschied, als Korkut von der KSC-Spitze angesprochen wurde. Der lehnte jegliche Gespräche ab und heuerte 3 Wochen später lieber bei Lautern an, das ebenfalls sportlich wie finanziell aus dem letzten Loch pfiff.
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  •   RainerBu
    (282 Beiträge)

    25.08.2017 13:29 Uhr
    aufhören bitte
    mit den lockeren Sprüchen ohne jede Grundlage . Wir haben also überwiegend Spieler über 30 aha ...is mir neu glaub ich jetzt nicht . Und ein paar mit Erfahrung brauchts auch . Wenns läuft sagt jeder : siehste , und meint zu wissen warum .Läufts nicht dann genauso. Alle haben Fehler gemacht .Aber am Allermeisten die Spieler , die halt einfach weiterziehen . Schon irgendwo Ergänzungsspieler werden wie der Torres. Zu mehr reichts da bei den meisten Helden nicht . Wir haben ne neue Truppe , die mit Normalform zumindest die dritte Liga sichern können sollte. Und dann muss man eben seriös weiterarbeiten ohne Sprüche und punktuell verstärken.
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  •   cajunx
    (301 Beiträge)

    25.08.2017 13:09 Uhr
    Laufzeit der bisherigen Trainer seit 2009 / Dirk Schuster I
    In den 4 Jahren Kauczinski belegte der KSC trotz bescheidenen Mitteln in der 2. Liga den 3., 5. und 7. Platz, in der 3. Liga den 1. Platz. In den restlichen Jahren seit 2010/11 waren es die Plätze 15, 16 und 18.

    Ohne 3x Kauczinski und 1x Kwasniok als Interimstrainer waren 8 Trainer seit 9/2009 durchschnittlich 12 Monate beim KSC beschäftigt. Berücksichtigt man den Sonderfall Kauczinski mal nicht, sind es für die restlichen 7 Trainer 45 Monate - durchschnittlich 6½ Monate Tätigkeitsdauer pro Trainer.

    Dirk Schuster hat nie von "Herzensangelegenheit" gesprochen, das waren eher Fans in diversen Foren bzw. Kommentatoren bei Online-Seiten oder Kommentare in Tageszeitungen. Als DS mit Darmstadt sensationell aufgestiegen war und nach seinem Traumjob gefragt wurde, sagte er spontan: "Irgendwann einmal vielleicht Trainer beim KSC". Normalerweise kann man davon ausgehen, daß DS explizit NICHT damit meinte, daß er nochmal ganz unten mit dem KSC begonnen wolle.
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  •   master-of-comment
    (3644 Beiträge)

    25.08.2017 13:39 Uhr
    Die Idee, dass Schuster bei uns anheuert, ...
    war reines Wunschdenken. Zur letzten Winterpause wäre es vielleicht noch diskutabel gewesen, aber da war der Abgang in Augsburg noch zu frisch und sein dortiger Vertrag zu lukrativ.

    Inzwischen sind wir ein Drittligist in Schieflage. Schuster hingegen hat in der Bundesliga solide Arbeit geleistet. Darmstadt wäre ohne ihn niemals dort gewesen und zwei Jahre drin geblieben. Auch Augsburg war vor oder nach ihm keinen Deut besser als unter seiner Regie. Im Gegenteil scheint es seit seinem Abschied dort kontinuierlich bergab zu gehen. Er wäre also zumindest für jeden Zweitligisten eine gute Option. Warum soll er sich den KSC sportlich und wirtschaftlich antun?

    Schließlich noch der Umstand, dass er in KA wohnt. Bekanntlich sollte man nicht dort sch..., wo man isst. Seit den 90ern ist er in Karlsruhe ein Held und überall gern gesehen. Versagt er als Trainer oder wird demontiert wie viele Vorgänger, ist auch Durlach nur noch halb so schön ...

    Ich kann ihn daher voll verstehen.
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  •   Markymark
    (57 Beiträge)

    25.08.2017 14:55 Uhr
    niemals
    War wenig überraschend, dass Schuster absagte (wäre auch sinnvoller gewesen, er wäre gekommen, als der KSC noch in der 2. Liga spielte).
    Jeder weiß dass ab September/Oktober das Stuhle Rücken in der Bundesliga beginnt, warum sollte sich ein etablierter Trainer jetzt ein 3. Ligist antun, der dazu noch unrealistische Ziele ausgibt, an die man sich leicht verbrennen kann.

    Kauze könnte ich mir eher noch vorstellen wie Schuster, aber auch für ihn gilt, dass er in der 2. Liga anheuern könnte, warum sich in der 3. Liga verbrennen für weniger Geld? Wenn etabliert dann einer wie Slowka, der schon lange aus dem Geschäft raus ist(Neuruhrer, Köstner?) oder jemand der im Prinzip in der 2. Liga zuletzt gescheitert ist (Schwarz, Effenberg, Verbeek etc.). Wären am ehesten die realistischen Optionen. Aber es ist in Moment eher Trend jemand unverbrauchtes zu suchen (Regionalliga, Jugendmannschaften??)
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  •   schwarzvoraugen
    (2765 Beiträge)

    25.08.2017 11:24 Uhr
    Na denn
    wollen wir mal sehen wie er aus Kastraten echte Männer macht.

    gestandene Aufsteiger wollen wir sehen, keine triefenden Waschlappen. Dann wird das was.
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  •   neixen
    (157 Beiträge)

    25.08.2017 11:00 Uhr
    Bitte keine Sprüche mehr, sondern Taten!!!
    Vor jedem Spiel die gleichen Sprüche und dann? Einfach mal den Mund halten und abliefern, sonst nichts!!
    Übrigens: Ich bin live dabei (wie immer)! Raus in den Wildpark und danach ab auf die Bierbörse. Hoffentlich zum Freuden-Bier. Frust-Bier wäre fatal.
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  •   master-of-comment
    (3644 Beiträge)

    25.08.2017 13:24 Uhr
    Und gerade das ...
    gefällt mir an Bajramovic. Minimale Antworten, um den lästigen Fragesteller möglichst schnell wieder loszuwerden. Kein Geschwätz von breiten spaßerfüllten Brüsten oder ekligen Blitzen, sondern Maloche pur.

    Das ist es auch, was wir brauchen. Ballkünstler wie Harforth, Scholl, Häßler oder Hakan haben wir vielleicht alle 10 Jahre mal und sind längst Geschichte. Harte Arbeit ist jetzt gefragt. Kämpfen statt Tänzeln. Ein Hauch von Kohlerevier muss in die biedere Beamtenstadt.

    Und wenn ich dann noch von einem Kandidaten wie Sasic lese ("Schaschitsch"), wäre mir der jetzige ...ic deutlich lieber!
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  •   Garrincha
    (326 Beiträge)

    25.08.2017 08:25 Uhr
    Gut das Schuster abgesagt hat
    der wäre ja vollkommen blöd gewesen diesen verfahrenen Karren KSC wieder aus dem Dreck zu ziehen.
    Nee die Schlaule um Ingo und Konsorten sollen mal in ihren eigenen Saft schmoren, mit denen sehe ich nur den Weg in Liga 4.
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  •   WinniSchaeferFussballgott
    (20 Beiträge)

    25.08.2017 09:55 Uhr
    Insider?
    Woher weisst du das Schuster abgesagt hat?
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