Karlsruhe KSC-Geschäftsführer Michael Becker und seine Verbindung nach Sandhausen: "Ich drücke aber nur dem KSC die Daumen"

Seit Anfang September 2018 ist Michael Becker Geschäftsführer beim Karlsruher SC. Zuvor sammelte er bei einem anderen Proficlub Erfahrung. Der studierte Wirtschaftsinformatiker und Master in Management war beim SV Sandhausen verantwortlich für den Bereich Marketing und Vertrieb. Jetzt erwartet der KSC den SVS zum Baden-Derby im Wildpark. Ein ganz besonderes Spiel für Becker.

Herr Becker, beim KSC sind Sie Geschäftsführer des Clubs. Was war Ihr Aufgabenbereich in Sandhausen?

Ich war in Sandhausen drei Jahre "Leiter Marketing & Vertrieb". Es war eine sehr intensive Zeit, vieles musste erst aufgebaut werden. Man konnte viel entwickeln und mitnehmen. Es ist beachtlich, was der Verein unter schweren Rahmenbedingungen erreicht hat. Mittlerweile ist der SV Sandhausen ein etablierter Zweitligist und hat finanziell hinsichtlich des Profispieleretat aktuell sogar mehr Möglichkeiten als der KSC.

Gibt es noch Kontakt zum Ex-Arbeitgeber im Hardtwald?

Kontakte gibt es schon noch, aber eher unregelmäßig, da sich personell dort mittlerweile viel verändert hat.

KSC-Geschäftsführer Michael Becker
KSC-Geschäftsführer Michael Becker ist seit 2018 im Amt. | Bild: Karlsruher SC

Sie sind gebürtiger Badener. Welchem der badischen Zweitligisten drücken Sie die Daumen?

Genauer gesagt gebürtiger Karlsruher. Aber auch unabhängig davon natürlich nur dem KSC!

Und welches Ergebnis tippen Sie?

Keines, denn ich tippe prinzipiell nie. Nach den letzten Spielen wäre ein positives Resultat aber sehr wichtig für uns.

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