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Karlsruhe Mehr als nur ein Traumtor: Wie Marvin Wanitzek den KSC zum Sieg auf Schalke führte

Mit seinem Tor auf Schalke bewarb sich KSC-Mittelfeldmann Marvin Wanitzek nachhaltig für das "Tor des Monats." Doch der Co-Kapitän glänzte nicht nur aufgrund seines Traumtores. Er war auch als Laufmaschine und Zweikämpfer jederzeit präsent, wie Peter Putzing im KSC-Spotlight feststellt.

Kapitän Jerome Gondorf hat einen Muskelfaserriss. Daher übernahm Marvin Wanitzek beim Spiel auf Schalke die Binde. Nicht nur das: Der Mittelfeldmann erledigte auch andere Teile des Jobs von "Jego." Er ging voran, grätschte, dirigierte und zeigte enormen Siegeswillen. Er war – "Man of the match."

Mit 101 km/h ins Glück

Mit seiner großartigen Schusstechnik entschied er die Partie des KSC bei den Königsblauen in der 88. Minute. Da hämmerte er die Kugel mit seinem rechten Fuß, mit 101 km/h, ins obere linke Toreck. Der KSC gewann durch dieses tolle Tor. Zwei Torschüssen feuerte er ab - einer zappelte im Netz.

Die Karlsruher Spieler jubeln nach dem Tor zur 1:0-Führung beim FC Schalke.
Die Karlsruher Spieler jubeln nach dem Tor zur 1:0-Führung beim FC Schalke. | Bild: Marcel Kusch/dpa

Seine Laufleistung war mit fast zwölf abgespulten Kilometern wie immer - richtig gut. Die tolle Passquote von 80 Prozent trug mit dazu bei, dass der FC Schalke 04 nicht so einfach in Ballbesitz kam. Der Siegtorschütze strahlte.

"Auf Schalke, vor so einer geilen Kulisse, den Siegtreffer zu machen - das ist unbeschreiblich. Wir haben vergangene Woche durch die Verletzungen eine Leidenszeit durchgemacht", so Wanitzek, der Sebastian Jung und Gondorf diesen Sieg widmete.

Geste für Jung zeugt vom Teamgeist

Eine schöne Geste: Nach dem Siegtor von Wanitzek wurde das Trikot des schwer verletzten Sebastian Jung, der einen Kreuzbandriss erlitt, hochgehalten. Toller Teamgeist! Dass Schalke einen Platzverweis hinnehmen musste, sah Wanitzek als kleinen Vorteil für den KSC.

Karlsruher Spieler freuen sich nach dem 1:2-Sieg.
Karlsruher Spieler freuen sich nach dem 1:2-Sieg. | Bild: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

"Ich hatte zuvor, auch weil wir ein Mann mehr waren, schon die eine oder andere Möglichkeit zu schießen, habe die aber verpasst. Wenn man ein Spieler mehr ist, hat man beim Schuss etwas mehr Zeit", so der gebürtige Bruchsaler, der im Hinblick auf seinen Siegtreffer schmunzelnd hinzufügt: "Den kann man mal so machen."

Eines stellte der Matchwinner noch klar: "Schalke hatte bis auf das 1:1, als wir einen Fehler machten, nicht eine richtige Torchance. Daher geht der Sieg in Ordnung."

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Kommentare (8)
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  •   schwarzvoraugen
    (4446 Beiträge)

    20.09.2021 18:59 Uhr
    Erstmals in dieser Saison hat Wanitzek Führungsqualitäten gezeigt
    Die gilt es jetzt Woche für Woche zu zeigen. Er hatte auch seine lichten Momente im letzten Jahr, Doppeltorschütze in Würzburg als Beispiel und ist danach immer wieder abgetaucht.

    Leistung bestätigen, Führungsverantwortung übernehmen. Jede Woche.

    Dann wird das was.
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  •   steely
    (445 Beiträge)

    22.09.2021 18:01 Uhr
    Das klappt bestimmt
    Wenn Lautsprecher Gondorf draussen bleibt...diese neue Entwicklung von wanitzek und choi ist dem fehlen von Gondorf geschuldet
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  •   schwarzvoraugen
    (4446 Beiträge)

    23.09.2021 08:42 Uhr
    Lass uns mal die nächsten Spiele beobachten
    mir fehlt ein wenig der Glaube an die Konstanz. Choi war bis auf das Tor immer noch ein wenig blass. Wanitzek hingegen kämpferisch stark, ein Antritt und Entschlossenheit wie vor dem Foulspiel zur roten Karte habe ich lange nicht mehr von ihm gesehen.

    Schauen wir uns zumindest die kommenden beiden Spiele an. Freue mich auf Samstag.
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  •   mhek2001
    (60 Beiträge)

    20.09.2021 22:57 Uhr
    Stimmt ...
    ... in letzter Zeit hat er sich hinter Gondorf versteckt. Auch hat er seine Schussqualitäten für diesen Klassetreffer aufgespart und wenige Schüsse aus der zweiten Reihe abgegeben. Ich hoffe, dass er sich uns in den nächsten Spielen mehr zeigt.
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  •   schwarzvoraugen
    (4446 Beiträge)

    20.09.2021 23:51 Uhr
    wäre zu wünschen
    er muss endlich einmal den Schritt heraus machen vom ewigen Talent zum Führungsspieler.

    Drücken wir ihm die Daumen.
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  •   sauerbraten
    (2310 Beiträge)

    20.09.2021 18:26 Uhr
    Keine Frage, letzten Freitag
    war unser Wanitzek in zweierlei Hinsicht massgebend fuer den Spielausgang - zum Einen, mit seinem Antritt, der den Gegner zu einem "Dunkelrot-Foul" verleitete und zum Andern, mit seinem Sonntagstor, kurz vor Schluss. Ehre wem Ehre gebuert und deshalb "Chapeau!" fuer letzten Freitag. Aber wie lange wird es diesmal dauern, bis Herr Wanitzek das naechste mal als Unterschiedsspieler in Erscheinung tritt?
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  •   steely
    (445 Beiträge)

    22.09.2021 18:03 Uhr
    Ich denke und hoffe
    Bereits gegen St.Pauli wird er d m Beweis antreten.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (13035 Beiträge)

    20.09.2021 17:50 Uhr
    @ Herr Putzing: was ist das?
    "nicht eine richte Torchance"
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