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Karlsruhe Vertrag abgelaufen: KSC geht bei Philipp Max-Transfer doch leer aus

Angreifer Marvin Pourié ist an den 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen. Der einstige Torschützenkönig der 3. Liga geht als Leihspieler für die kommende Spielrunde zu den Roten Teufeln.

18:34KSC geht bei Transfer doch leer aus

Wie gewonnen, so zerronnen: Wie der KSC nun gegenüber ka-news.de bestätigt, würde ein Wechsel von Philipp Max in die Niederlande keine Auswirkungen auf die KSC-Kasse haben.

Der Grund: Der Vertrag, in dem die zehn prozentige Beteiligung des KSC bei einem Weiterverkauf von Max festgehalten ist, ist am 30. Juni dieses Jahres ausgelaufen. Das Bangen um die weiterhin klamme Vereinskasse geht damit also erst einmal weiter.

17:42Max-Transfer soll feststehen

Mehreren Medienberichten zufolge soll der Transfer von Philipp Max zur PSV Eindhoven in trockenen Tüchern sein. Darüber berichtet unter anderem das Online-Fußballmagazin Kicker. Demnach sollen sich der FC Augsburg und der Club aus den Niederlanden auf eine Ablösesumme von rund acht Millionen Euro geeinigt haben. Der KSC würde dadurch 800.000 Euro für die klamme Vereinskasse erhalten.

17:00Stockt ein Ex-KSC-Spieler die Vereinskasse auf?

Zwar kassiert der KSC für Pourié null Leihgebühr und muss sich wohl auch noch am Jahresgehalt, das ohne Prämien knapp unter 400.000 Euro liegt, beteiligen - dennoch: Die Badener sparen wohl einiges beim 29-Jährigen, der beim KSC einen topdotierten Langzeitkontrakt bis 2022 hat.

Jetzt könnte es gar nochmals in der chronisch klammen KSC-Kasse klimpern. Möglich, dass die Badener etwas überraschend weiteren finanziellen Spielraum für Neuzugänge bekommen. Trainer Christian Eichner will unbedingt einen Profi für die bisher spärlich besetzte rechte Außenbahn.

KSC profitiert bei Weiterverkauf von Philipp Max

Ex-KSC-Profi Philipp Max, beim Bundesligisten FC Augsburg unter Vertrag, hat ein Angebot von der PSV Eindhoven vorliegen. Linksverteidiger Max möchte in die Niederlande wechseln. Aber: Noch liegen die Clubs bei der Ablöse auseinander. Eindhoven soll eine Summe im hohen einstelligen Millionenbereich bieten, der FCA aber eine zweistellige Millionensumme fordern.

Könnte gegen die Kölner wieder dabei sein: Philipp Max vom FC Augsburg.
Könnte gegen die Kölner wieder dabei sein: Philipp Max vom FC Augsburg. | Bild: Matthias Balk/dpa

Der KSC würde an dieser Ablösesumme teilhaben. Die Badener ließen sich beim Abgang von Max vertraglich zusichern, an einem Weiterverkauf von Max mit zehn Prozent zu partizipieren. Das könnte dem KSC eine Million Euro einbringen….

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Kommentare (16)
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  •   andi-b7
    (3276 Beiträge)

    02.09.2020 20:47 Uhr
    Alter Falter was manche für Verschwörungstheorien verbreiten.
    Fakt ist Max hat 2015 einen Vertrag in Augsburg geschlossen bis 2017 mit einer Option bis 2020 und genau an dem Vertrag hängt der KSC mit drin. Alles was darüber hinausgeht hat mit dem KSC nichts mehr zu tun.
    Somit ist die Vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2022 außerhalb des KSC geschehen.
    Also Last OK und die restlichen Verantwortlichen in Ruhe mit eurem Propaganda scheiss.
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  •   Schneekoenig
    (430 Beiträge)

    03.09.2020 19:09 Uhr
    Da gibt es nix hinzuzufügen
    ...auf den Punkt gebracht!
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  •   Schuhmi_86
    (50 Beiträge)

    02.09.2020 14:29 Uhr
    Dumm gelaufen...
    ... Schade um das Geld! Hätten wir gut gebrauchen können aber bei unserem Glück immer war das ja fast absehbar!
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  •   Senfdazu
    (412 Beiträge)

    02.09.2020 16:35 Uhr
    😎
    Was heißt hier "bei unserem Glück"? Hier gibt es Verantwortliche in der Sportdirektor und im Präsidium des KSC. Das Kleingedruckte im Vertrag kostet dem Vertragsgeber jetzt richtig Geld, weil er es selbst verzapft hat, es nicht zu halten. 👎🏻👎🏻👎🏻.
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  •   Gegengerade1975
    (224 Beiträge)

    03.09.2020 00:37 Uhr
    Der verantwortliche sportdirektor hieß ...
    ....Jens Todt
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  •   Mannheim56
    (135 Beiträge)

    02.09.2020 11:44 Uhr
    Verlorene Beteiligung
    Die letzte Saison war eine außergewöhnliche. In Anbetracht der nicht klar deklarierten Beendigung der Saison halte ich den 30. Juni für durchaus verhandelbar. Man ging bei der Vertragsgestaltung davon aus, dass eine neue Saison Zum 1. Juli beginnt. Aufgrund dessen sehe ich das Ablauf Datum in Anbetracht dieser Saison für nicht unbedingt in Stein gemeißelt The
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  •   lynx1984
    (3336 Beiträge)

    02.09.2020 13:07 Uhr
    Nichts verhandelbar.
    Der 30.06. wurde gewählt, um ab dem Sommertransferfenster vor der Saison 20/21 frei von dieser Verpflichtung zu machen. Letzte Chance auf eine KSC Beteiligung wäre somit in der letzten Winterpause inkl. des Transferfensters gewesen. Das hier was von „wenigen Wochen zu spät“ steht ist dem Journalisten Peter Putzig zuzuschreiben, welcher diese Dinge hier publiziert hat ohne sich vorher beim KSC oder bei Augsburg rückzuversichern und nur das Datum postet für seine Story ohne die Hintergründe zu nennen.
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  •   Schneekoenig
    (430 Beiträge)

    02.09.2020 11:28 Uhr
    Eindhoven....
    War da nicht das wahnsinnige Rückspiel wo Bender den Ball von der Linie kratzte, beide Schienbeine wie eine geplatzte Wurst aussahen, der Schiri Elfmeter für nix gab und wir damals trotzdem weitergekommen sind?
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  •   FinnMcCool
    (348 Beiträge)

    02.09.2020 11:12 Uhr
    Ablaufdatum bei Ablöse
    Ich finde es gut, dass der KSC einen solchen "Versicherungsvertrag" - bei Verkauf eines Spieler, eine gewissen Abfindung zu bekommen - ausgehandelt hat. Aber wer das Fussballgeschäft ein wenig kennt, der sollte solche Vertrage so gestalten, dass sie bis "Saisonende und darüber hinaus das sich anschliessende Ende der Transferperiode (üblicherweise Ende August)" gelten. Abe so lernt man eventuell für die Zukunft.
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  •   sauerbraten
    (2191 Beiträge)

    02.09.2020 08:09 Uhr
    Tja, solche Klauseln laufen halt irgendwann
    auch mal ab und deswegen wuerde ich diese Angelegenheit in die Schublade "Pech gehabt" stecken und niemandem einen direkten Vorwurf machen wollen. Ist jetzt halt so, aber trotzdem passt's mal wieder ins Gesamtbild unseres KSC. Was mich allerdings stutzig macht und etwas irritiert, ist der Umstand, dass es anscheinend Unklarheiten darueber gab, ob der KSC nun noch an diesem Wechsel partizipiert, oder nicht - dass das Ablaufdatum, 30.6.20, inzwischen hinter uns liegt, haette jedenfalls von vorne rein bekannt sein muessen. Darueber hinaus, wurde wohl mit Becker grad um ein Jahr verlaengert, Kreuzer wusste davon anscheinend nix, mit Kreuzer selbst, ist eine Verlaengerung aktuell eher kein Thema (was ich ja grundsaetzlich gut finde), aber insgesamt gesehen, wirkt das alles ziemlich unrund auf mich. Fehlt jetzt nur noch, dass Pourie bei Lautern die Bude einreisst, Hofmann doch noch geht und wir ohne richtigen Sturm in die Scheisse rein reiten. Ist noch frueh, aber Bedenken sind berechtigt
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