Karlsruhe/Heidenheim Tor und Vorlage bei KSC-Sieg zum Saisonabschluss: Aus Bormuth wird "Tormuth"

Über eines gibt es keine zwei Meinungen: Robin Bormuth war beim 2:1-Sieg des KSC in Heidenheim "the man of the match"! Der Innenverteidiger erzielte ein Tor - natürlich markierte er seinen vierten Saisontreffer per Kopf - bereitete den zweiten Treffer vor und gewann in der Abwehr die wichtigen Zweikämpfe. Was er zu seinem fulminanten Comeback nach der Corona-Zwangspause sagt - ka-news.de hat ihm im "Spotlight".

So ganz nebenbei war Robin Bormuth auch der schnellste Akteur auf dem Feld: 33,58 km/h - ein Topwert. Dagegen sind die letzten Wochen für den Defensivspezialisten alles andere als gut gelaufen: Gleich zweimal musste er in Corona-Quarantäne. Da Kevin Wimmer, sein Vertreter Abwehrzentrum, ordentliche Leistungen ablieferte, musste der 25 Jahre alte Bormuth zunächst den ungewohnten Platz auf der Auswechselbank einnehmen.

Karlsruhes Philip Heise (l-r), Robin Bormuth und Babacar Gueye jubeln. Bormuth hat das 1:0 für den KSC erzielt.
Karlsruhes Philip Heise (l-r), Robin Bormuth und Babacar Gueye jubeln. Bormuth hat das 1:0 für den KSC erzielt. | Bild: Stefan Puchner/dpa

Bormuth macht deutlich, dass er in den KSC-Kader gehört

Äußerlich geschah das ohne zu murren - innerlich wird er wohl gekocht haben. Als Wimmer erklärte, dass er den KSC verlassen wird, warf Trainer Christian Eichner den Österreicher aus dem Kader - Bormuth kehrte in die Startelf zurück. Und wie!

Robin Bormuth (KSC32) am Ball.
Robin Bormuth (KSC32) am Ball. | Bild: Carmele|TMC-Fotografie

Mit einer Topleistung machte er deutlich, dass er in diese Mannschaft gehört. Eichner zur Situation von Bormuth: "Es war für Robin eine äußerst unglückliche Zeit. Erst zwei Wochen Quarantäne wie die Mannschaft, dann zwei weitere Wochen Quarantäne als Vorsichtsmaßnahme, als Selbstschutz für uns alle", so "Eiche", der dem Abwehrspieler bescheinigt: "Er hat sich im Laufe der Saison sehr stabil präsentiert."

Der Ex-Düsseldorfer erfüllte in Heidenheim seine eigenen Ansprüche: "Ich will die Abwehr lautstark dirigieren, will die Kommandos geben, will etwas ausstrahlen. Für die eigene Mannschaft - aber auch für den Gegner. Ich will klar und schnörkellos Fußball spielen."

"Wir haben vieles gut gemacht"

Zu seinem Kopfballtor erklärte er: "Das war ein Superball von Philip Heise und ich habe ihn schön ins Tor gedrückt. Da hat alles gepasst bei dem Treffer." In der abgelaufenen Saison habe man "vieles gut gemacht. Wir machen aber auch einige Dinge nicht so gut. Aber das sind alles Dinge, an denen wir nächste Saison arbeiten können."

Der Karlsruher Robin Bormuth (l) im Duell mit dem Heidenheimer Denis Thomalla.
Der Karlsruher Robin Bormuth (l) im Duell mit dem Heidenheimer Denis Thomalla. | Bild: Uli Deck/dpa/Archivbild

Er freue sich darauf, in der nächsten Saison "hoffentlich schnell wieder vor Zuschauern spielen zu können und uns dann genauso präsentieren können, nur eben vor Publikum", so der 1,90 Meter-Mann, der 87 Kilogramm auf die Waage bringt und der im Badischen einen Vertrag bis 2022 hat. In der abgelaufenen Spielrunde stand Bormuth in 23 Partien in der Startelf, wurde zudem viermal eingewechselt. Bei all diesen Einsätze sah er acht gelbe Karten.

Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Links
Rechts
Das könnte Sie auch interessieren
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (0)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Der Kommentarbereich wird 7 Tage nach Publikationsdatum geschlossen.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden.