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Karlsruhe Seit zwei Jahren die Nummer 1 im KSC-Tor Benjamin Uphoff: "Es ist ein Phänomen, dass wir oft zwei unterschiedlich gute Halbzeiten spielen"

Auf die Leistungen des Karlsruher SC lohnt immer wieder ein genauerer Blick. Diesen wagt regelmäßig am Mittwoch Peter Putzing und rückt Erfolge der Profis in der exklusiven ka-news-Serie ins "KSC-Spotlight".

Er kann einem leid tun: Benjamin Uphoff, der Keeper des KSC. Bisher zeigte er tadellose Leistungen, verhinderte so manchen Gegentreffer - dennoch kassierte "Beni" in vier Spielen neun Gegentreffer. Haltbar davon? Null!

Karlsruher SC - Hallescher FC, 18.05.2019, Herren, Saison 2018/2019, 3.Liga, Fußball,  Heimspiel, Wildparkstadion, Karlsruhe, Germany, GER
Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

Nach kurzem Zögern bejaht er diese Ansicht. "Ich habe mir bei den Gegentoren nichts vorzuwerfen, das ist ja das Tragische. Das ist frustrierend für mich. Du kannst nichts machen - außer den Ball neun Mal aus dem Netz holen", so Uphoff, der dann schnell positiv denkt: "Man kann aber auch sagen: Wir haben neun Tore geschossen und das ist gut. Aber: Klar, es sind zu viele Gegentore."

Aus Respekt oder Leichtsinn?

"Upi" bemängelt die Art, wie die Tore fielen. "Vor allem gegen den HSV, da sind die Tore für den Gegner zu einfach gefallen. In den Spielen zuvor war es oft in den letzten Minuten einer Halbzeit, dass wir unachtsam waren. Wir haben dem Gegner zu viele klare Chancen zugelassen. Weil wir Momente hatten, in denen wir gepennt haben."

Karlsruher SC - Hamburger SV
Benjamin Uphoff (KSC 1) ist enttäuscht. | Bild: Carmele | TMC-Fotografie

Dass viele Fans immer wieder das Gefühl haben, der KSC würde mit angezogener Handbremse beginnen und die erst im Laufe der Partie lösen - man denke an das Spiel gegen Dresden, an die zweite Halbzeit gegen den HSV - hat Uphoff bemerkt, aber noch keine Lösung gefunden: "Vielleicht ist es Respekt vor dem Gegner, vielleicht auch etwas Leichtsinn, weil dieses taktische Verhalten zuvor gut geklappt hat - ich weiß es nicht. Vielleicht sagt der eine oder andere: Die ersten drei Spiele wurden auf diese Art gewonnen. Es war schon in der vergangenen Saison so, dass wir oft zwei unterschiedliche gute Halbzeiten ablieferten. Ein Phänomen, das sich fortsetzt", sagt der gebürtige Burghausener gegenüber ka-news.de.

"Stimmung in der Kabine ist gut, jeder ist konzentriert"

An der Konzentration würde es auf keinen Fall liegen. "Die Stimmung in der Kabine vor dem Spiel gibt da null Hinweise. Da ist jeder voll da, voll angespannt, jeder will. Aber auf dem Platz kommt es dann immer wieder zu Einbrüchen. Solche Schwankungen werden aber in der zweiten Liga viel mehr bestraft als in der 3. Liga."

Karlsruher SC - Hallescher FC, 18.05.2019, Herren, Saison 2018/2019, 3.Liga, Fußball,  Heimspiel, Wildparkstadion, Karlsruhe, Germany, GER
Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

Dennoch, völlig unzufrieden ist er mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht: "Sechs Punkte nach vier Spielen sind für einen Aufsteiger in Ordnung, damit sind wir absolut im Soll. Aber: Das Spiel in Kiel ärgert mich noch immer, denn da wäre mehr möglich gewesen. Auch gegen den HSV wäre mehr möglich gewesen. Damit muss man sich auch auseinandersetzen, nicht darauf zurückziehen, dass wir sechs Punkte haben", so seine Analyse gegenüber ka-news.de. Er fügt flugs hinzu: "Wie unsere Niederlagen zustande kamen - damit kann und darf man nicht zufrieden sein."

"Wir können in der Liga bestehen"

Dem Spiel in Osnabrück blickt er zuversichtlich entgegen. "Osnabrück gehört zu den Teams, die mit uns auf Augenhöhe sind, wie anfangs Wiesbaden. Diese Teams haben den gleichen Anspruch wie wir, wollen in der Liga bleiben. Da sollten wir punkten." Für den Torhüter ist es "absolut machbar zu bestehen. In solchen Duellen sollte man Punkte mitnehmen."

Training am 23.Juli
Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

Dass der KSC wieder so wenig Ballbesitz wie in den Partien zuvor haben wird, glaubt Uphoff nicht: "Dresden, Hamburg das waren sehr spielstarke Teams. Der VfL Osnabrück ist nicht ganz so spielstark, da werden wir wohl automatisch mehr Ballbesitz bekommen als gegen die Genannten. Aber taktisch werden wir nicht so viel ändern."

Kein Knick in Sachen Selbstbewusstsein

Dass das Selbstbewusstsein wegen der zwei Niederlagen in Folge gelitten hat, befürchtet er nicht. Diese Niederlagen würden sich nicht in den Köpfen festsetzen. "Es waren gute Ansätze da. Jetzt muss die Schärfe über 90 Minuten zurückkehren, dann bin ich zuversichtlich."

Karlsruher SC - Hamburger SV, 25.08.2019, Herren, Saison 2019/2020, 2.Liga, Fußball,  Heimspiel, Wildparkstadion, Karlsruhe, Germany, GER
Bild: Carmele | TMC-Fotografie

Man müsse aber, "auch wenn es mal nicht so läuft, wieder defensiv stabiler werden, es muss aggressiver gegen den Ball verteidigt werden, wir dürfen den Gegnern nicht so viel Raum geben, dürfen sie nicht aus 15, 16 Metern zum Abschluss kommen lassen. Dazu ist die Qualität der Spieler in dieser Liga zu groß. So wie es gegen den HSV war. Dass wir immer für ein, zwei Tore gut sind haben wir bewiesen."

 


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  •   sodbrenner59
    (202 Beiträge)

    29.08.2019 14:49 Uhr
    Alter Falter..
    Jesses.....

    Benjamin Uphoff (KSC 1) hechtet sich dem Ball in den Weg. | Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

    ...un noch oiner!

    Benjamin Uphoff (KSC 1) hechtet zu diesem versuchten Torschuss des HSV. | Bild: Carmele | TMC-Fotografie

    Do kannsch nemme! grinsen
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  •   redaktion
    (1158 Beiträge)

    29.08.2019 15:33 Uhr
    Danke für den Hinweis...
    ... das sind die automatischen Bildunterschriften, die angeliefert werden. In der gestrigen Hitze haben wir da gar nicht drauf geachtet. Wir bitten das zu entschuldigen.
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  •   sodbrenner59
    (202 Beiträge)

    29.08.2019 14:45 Uhr
    Alter Falter..
    Was ist denn das für ein Satz?

    Benjamin Uphoff (KSC 1) konnte diesen Tortreffer durch Braydon Manu (Hallescher FC 23) nicht halten. | Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

    Alderle.....
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  •   sodbrenner59
    (202 Beiträge)

    29.08.2019 14:38 Uhr
    Alter Falter..
    He KA-News....wer liest denn, wenn überhaupt, bei euch Korrektur???

    Im Eifer des Gefechts, beim Duschen mit dem Bier, schlag Benjamin Uphoff (KSC 1) Kai Rabe (KSC Torwarttrainer) versehentlich das Glas ins Gesicht, dabei zu sich Rabe eine klaffnde Wunde im Gesicht zu, die ärzlich versorgt (wurde)werden musste! | Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

    Eieieieieiiii......isch des peinlich!
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  •   RainerBu
    (803 Beiträge)

    29.08.2019 16:48 Uhr
    entweder
    maschineller Murx oder des hat oiner mit ner Schorle in der Hand gschriebe .
    grinsen
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  •   Bailles
    (88 Beiträge)

    28.08.2019 21:03 Uhr
    Sie sind wieder da...............
    Hurra , die Dummschwätzer kommen wieder aus ihren Erdlöchern raus. Mann , Mann , Mann , schreiben die einen Scheiss hier rein.
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  •   Shmuel_K
    (414 Beiträge)

    29.08.2019 00:18 Uhr
    Was genau hast du denn zum Thema zu sagen?
    Deine Meinung zum KSC wäre interessant, nicht die über die Kommentatoren.
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  •   schwarzvoraugen
    (3190 Beiträge)

    29.08.2019 15:23 Uhr
    aber doch so sehr viel einfacher
    mit Kraftausdrücken um sich zu werfen anstatt qualifizierte Beiträge zu leisten.

    Arme Wurst.
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  •   schwarzvoraugen
    (3190 Beiträge)

    28.08.2019 19:33 Uhr
    Es ist bedenklich
    die gesamte Mannschaft redet hier von "Bestehen" in der Liga.

    Zunächst einmal gilt es die Erwartungshaltung anzupassen. Es geht hier nicht darum zu "bestehen" sondern darum einen einstelligen Tabellenplatz zu sichern. Um dieses Ziel zu erreichen sind eben Fehler wie gegen Kiel und des HSV abzustellen.

    Was hier als taktische Meisterleistung angepriesen wurde - dem Gegner das Spiel und Ball zu überlassen und dann mit Kontern zum Erfolg zu kommen - wird eben gegen Mannschaften der Klasse Kiel und HSV bestraft. Zu viel Passivität endet dann eben darin , dass der Gegner drei Dinger reinhaut und das Spiel entscheidet.

    Aus Fehlern lernen, mehr Spielkontrolle ausüben und gut ists.

    Dann wird das was.
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  •   ImZeichendesPhoenix
    (173 Beiträge)

    28.08.2019 22:29 Uhr
    Bedenklich
    sind vor allem deine Kommentare. Ein einstelliger Tabellenplatz mag dein persönliches Ziel sein, hat mit der Realität aber nichts zu tun. Wie kann ich bei einem Aufsteiger so ein Ziel ausgeben und den Druck auf die Mannschaft künstlich erhöhen? Ziel kann nur der Klassenerhalt sein und wenn es mehr wird umso schöner.
    Die Verantwortlichen vom KSC lesen die Kommentare hier im Forum hoffentlich nicht, da stehen einem ja die Haare zu berge .
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