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Karlsruhe Relegations-Angst nach Derby-Pleite? KSC-Kapitän David Pisot: "Uns muss klar sein, dass das eine gefährliche Situation ist"

So richtig positiv auffällig war beim peinlichen 0:3 der Blau-Weißen im Baden-Württemberg-Derby keiner im Team des Karlsruher SC. Zu den wenigen, die die Erwartungen in der Spätzle-Metropole nicht enttäuschten, gehörte KSC-Kapitän David Pisot, der neben seinem Kollegen Daniel Gordon in der Innenverteidigung eine gute Leistung ablieferte - trotz des Dreierpacks an Gegentoren.

Aber auch "Dave" Pisot konnte, bei allem vorbildlichen Einsatz den er ablieferte, die Klatsche beim VfB nicht verhindern. Dass er alles gab, belegt seine überragende Zweikampfbilanz. Pisot gewann 100 Prozent aller Duelle. Egal ob am Boden oder in der Luft - der KSC Kapitän war immer der Sieger.

Karlsruher SC - Hannover 96, 26.10.2019, Herren, Saison 2019/2020, 2.Liga, Fußball,  Heimspiel, Wildparkstadion, Karlsruhe, Germany, GER
David Pisot (KSC 5) im Kopfballduell gegen Marc Stendera (Hannover 18) | Bild: Tim Carmele

Dass die Passquote 82 Prozent betrug, belegt den guten Auftritt des gebürtigen Karlsruhers. Auch die Laufleistung von 10,02 Kilometern ist für einen zentralen Abwehrspieler prima.

"Die Überzeugung im Spiel nach vorne hat gefehlt"

Pisot war nach der Klatsche bei den Schwaben tief enttäuscht, beschönigte nichts. "Unter dem Strich ist das Ergebnis ein Tor zu hoch ausgefallen. Wir haben lange wenig zugelassen Aber: Wir hatten wenige Chancen. Stuttgart hat individuelle Klasse, wenn wir das 1:0 für uns machen, geht es anders aus", so der Innenverteidiger, der aber auch bekennt: "Die Überzeugung im Spiel nach vorne hat gefehlt - genauso wie bisweilen die letzte Konsequenz, das Tor zu verteidigen."

Nach dem Gegentor habe man "nichts mehr auf die Kette bekommen." All das müsse sich am Freitag beim Spiel gegen Jahn Regensburg total ändern. Pisot ist sich darüber im Klaren, dass der Aufsteiger KSC nur noch zwei Punkte vom Relegationsrang entfernt ist.

Training am 29.08.2019
David Pisot (KSC 5) | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Er forderte daher nach dem 0:3: "Es muss jedem bewusst sein, dass wir nach unten schauen müssen. Uns muss klar sein, dass das eine gefährliche Situation ist. Jetzt kommt das Heimspiel gegen Regensburg, da müssen wir gewinnen, um nicht unten reinzugeraten. Jetzt heißt es: Schnellstmöglich gewinnen, Punkte sammeln“, so sein Credo.

Ein Dreier ist mal wieder fällig

Nun kommt in der Baustelle Wildparkstadion ein kniffliges Spiel gegen eine starke Mannschaft aus Regensburg auf das KSC Team zu. "Wir haben jetzt ein Heimspiel vor der Brust, in dem wir punkten müssen. Ohne Wenn und Aber", so der gebürtige Karlsruher. Für den KSC ist klar: Nach acht Spielen ohne Dreier, ist der endlich wieder einmal fällig.

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