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Karlsruhe Nichts entschieden beim KSC? Schwartz-Unterschrift lässt auf sich warten

Die Trainersuche beim Karlsruher SC ist noch nicht beendet. Dass Alois Schwartz der absolute Topkandidat ist, das ist bekannt. Aber auch andere Clubs wie beispielsweise Greuther Fürth könnten großes Interesse an ihm haben.

Schwartz als neuer KSC-Trainer? Einiges deutet daraufhin, dass er der neue Chefcoach im Wildpark wird. Aber entscheiden ist es noch nicht und das, obwohl der KSC massiv um ihn wirbt, viel Druck und Versprechungen macht, um Schwartz – der schon Cheftrainer in Erfurt, Sandhausen und Nürnberg war - in den Wildpark zu locken.

Der KSC will eine schnelle Entscheidung, um dem neuen Coach die länderspielfreie Zeit als Vorbereitungsphase zu geben. Wie aus dem Umfeld des Wunschkandidaten  zu hören ist, wird es eine "zeitnahe Entscheidung" geben. Aber von dort war auch zu hören, dass noch nichts entschieden sei. 

Fürth aktuell auch auf Trainersuche

Was sagt Schwartz dazu? Derzeit gar nichts. Auf ka-news-Anfrage war er nicht zu erreichen und hat bislang noch keine Stellungnahme abgegeben. Schwartz soll eine sehr hohe Meinung vom KSC haben, aber er soll auch bei mehreren Zweitligisten gehandelt werden. Beim 1. FC Kaiserslautern "wackelt" beispielsweise der Cheftrainer. In Fürth ist man da sogar schon einen Schritt weiter: Am Montag trennte sich der Verein von Trainer Janos Radoki. Bei beiden Clubs soll der einstige Mittelfeldspieler als eventueller neuer Chefcoach ganz oben auf der Wunschliste stehen.

Schwartz gilt als bodenständiger Fußballfachmann, als einer der nicht nur auf das große Geld schaut, sondern der sich wohl fühlen möchte. Zudem käme er nicht nur dann, wenn er seinen eigenen Trainerstab mit in den Wildpark bringen kann. Er bewies schon des Öfteren, dass er mit Trainerassistenten, die bereits beim Verein unter Vertrag stehen, zusammenarbeiten kann.

Soll heißen: Der KSC müsste an die bereits auf der Gehaltsliste stehenden Trainer keine Abfindung bezahlen, würde die weiterhin beschäftigen und müsste so keinen neuen Trainern ein stattliches Monatssalär überweisen. Daher würde das ausgereizte KSC-Budget nicht mit noch mehr belastet werden.

Schwartz als Pilarsky-Favorit

Die KSC-Bosse bemühen sich sehr um einen Meister-Nachfolger. Aber Sportdirektor Oliver Kreuzer, der die Verhandlungen mit den Kandidaten führt, kassierte einige Absagen. Zunächst von Ex-Erfolgscoach Markus Kauczinski, dann signalisierte der ebenfalls umworbene Dirk Schuster, dass auch er kein Interesse habe.

Danach erklärte KSC-Vizepräsident Günter Pilarsky auf Nachfrage der "Badischen Neusten Nachrichten", dass Schwartz der von ihm präferierte Mann für den Trainerjob sei. Doch was geschieht, wenn Schwartz dem KSC absagt? Der nächste Trainer, wer auch immer das dann ist, würde schon von Beginn an mit der Hypothek starten, nicht der Wunschkandidat des großen Geldgebers und starken Mannes bei den Blau-Weißen zu sein. 

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ka-news-Umfrage: Schuster soll neuer KSC-Trainer werden!

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