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Karlsruhe Mutig, aber ohne Torerfolg: Bleibt Neuzugang Guèye in der KSC-Startelf?

Es war mutig von KSC-Cheftrainer Christian Eichner, dass er Neuzugang Babacar Guèye in dem so wichtigen Spiel gegen den VfL Osnabrück erstmals für die Startelf nominierte. Der Winterneuzugang aus Paderborn war sehr bemüht, engagiert – aber er blieb ohne den gewünschten Torerfolg.

Der 25 Jahre alte Senegalese, der vor seinem Wechsel in den Wildpark schon bei fünf europäischen Clubs unter Vertrag stand, trat selbstbewusst auf und versuchte seine Stärken auszuspielen: Die Schnelligkeit, die Dynamik und seine Körperlichkeit.

Dem 1,93 Meter-Hünen, der beim SC Paderborn auf dem  Abstellgleis gelandet war und beim KSC einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 erhielt , war jedoch immer anzumerken, was ihm fehlt: Wettkampfpraxis und Wettkampfhärte.

109 Minuten Einsatzzeit in acht Monaten

Seit Mitte Mai 2019, seit rund acht Monaten, brachte er es auf insgesamt 109 Minuten Einsatzzeit. Diese fehlende Spielpraxis erklärt sein Verhalten bei den so wichtigen Zweikämpfen. 17 Prozent betrug die Zweikampfquote. Mäßig, wenn nur rund jedes fünfte Duell gewonnen wird - trotz tollen Engagements. Dass er alles gab belegen die 6,52 Kilometer, die er in 64 Minuten abspulte.

Babacar Gueye (KSC 24) stürmt mit dem Ball zum Angriff.
Babacar Gueye (KSC 24) stürmt mit dem Ball zum Angriff. | Bild: Tim Carmele

Als er ausgewechselt wurde, merkte man, dass der Guèye-Tank total leer war. Schon zuvor hatten den Offensivspieler Krämpfe an beide Beinen geplagt. In Halbzeit eins hatte er eine Großchance, vergab die aber. Wohl auch, weil schon da etwas die Kraft und dadurch die Konzentration fehlte.

"Er hat mit Philipp Hofmann gut harmoniert"

Trainer Eichner war mit dem Auftritt Guèyes in der ersten Elf zufrieden: "Er hat mit Philipp Hofmann gut harmoniert und Babacar war sehr engagiert. Er ist auf einem guten Weg und kann uns, wenn er so weiterarbeitet, helfen." Ob das am Sonntag beim Spiel des KSC im badischen Derby in Sandhausen der Fall sein wird, dazu wollte Eichner noch nichts sagen.

Guèye, dessen Deutschkenntnisse ausbaufähig sind und der sich daher mit Teamkollegen und Trainerteam auf Englisch oder Französisch unterhält, ist zuversichtlich: "Ich bin froh hier in Karlsruhe zu sein und will die Mannschaft mit meinen Toren bei ihrem Ziel, die Klasse zu halten, bestmöglich unterstützen." Dazu muss er die gezeigten, guten Ansätze bestätigen und schnell seine Defizite aufarbeiten, denn es sind nur noch zwölf Partien zu spielen.

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  •   brosi13
    (393 Beiträge)

    20.02.2020 12:35 Uhr
    Der in Karlsruhe ansässige...
    ...Internetdienstanbieter 1&1 , der momentan gerade am Bahnhof riesige Bauten hochzieht, steigt beim BVB als Großsponsor ein. Na, das wäre doch was für den KSC gewesen, Herr Wellenreuther, gerade jetzt wo Sie die Vermarktung selbst in die Hand genommen haben...
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  •   RainerBu
    (1017 Beiträge)

    20.02.2020 14:10 Uhr
    Na
    vielleicht wollten die ja gar nicht weil BVB halt mehr hermacht und das ja ein Unternehmen ist was deutschlandweit wirbt und werben will.
    Hier wissen halt immer alle alles besser ohne direkt dabei zu sein.
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  •   andi-b7
    (3167 Beiträge)

    19.02.2020 19:48 Uhr
    Fit wird man nur wenn man auch konstant spielt.
    Also rein mit Gueye und wenns nur bis zur 70. reicht auch gut.
    Hauptsache vorne passiert mal was.
    im nächsten Spiel reichts dann bis zur 80. grinsen
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  •   Karlsruher
    (154 Beiträge)

    19.02.2020 10:35 Uhr
    Weiter
    den Eiche machen lassen. Es sind Verbesserungen zu erkennen. Ob die Zeit langt um die neuen fit zu bekommen wird man sehen. Jetzt schon vom Abstieg zu sprechen vollkommen verfrüht. Immerhin haben wir einen Platz gut gemacht grinsen und die anderen sind in Reichweite! Und was wollt ihr mit einem abgehalfterten Zweitligatrainer? So einen hatten wir die ganze Zeit. Lächerlich manche Kommentare hier. Natürlich war der Auftreitt nach der Pause erschreckend. Ein Kopf Problem von Eiche richtig erkannt. Die Erste hat aber Mut gemacht. Manche hier wollen nur ihre lächerlichen Kommentare los werden, denen gehts nicht um den KSC.
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  •   sodbrenner59
    (660 Beiträge)

    19.02.2020 19:06 Uhr
    Joooooo.....
    ...schön das der Eichner das Kopfproblem erkannt hat! Wow! Na dann kann ja nichts mehr schief gehen
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  •   melotronix
    (3115 Beiträge)

    20.02.2020 08:11 Uhr
    gut das Sie...
    keine Verantwortung tragen!!
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  •   Karlsruher
    (154 Beiträge)

    19.02.2020 19:45 Uhr
    joooooo
    gell, sie scheinen ja doch noch lernfähig und können, ausser bleed daherreden und kommentieren, tatsächlich auch Inhalte annehmen zwinkern
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  •   bekama
    (66 Beiträge)

    19.02.2020 08:54 Uhr
    Ich fand das absolut richtig von Eiche....
    dass er Babacar Guèye gebracht hat, ein Sturmpartner der mit Hoffmann harmoniert fehlt schon lange.
    Das hat AS auch mit Recht den Kopf gekostet, weil er es permanent ignoriert hat. Hätte es dem Hoffmann von Anfang an Pourie zur Seite gestellt wäre er wahrscheinlich noch hier. Wir spielen aktuell in der 2. Liga, da muss man etwas mehr bringen als in der 3. Liga, nicht nur hinten rein stehn und vorne lange Bälle, der Zahn wird einem da shnell gezogen. Mir würde auch Fink im Mittelfeld als Ballverteiler mit seinen guten Auge für den Mitspieler und genauen Pässen gefallen, der Könnte das ganze etwas lenken auch mit seiner Erfahrung, als Stürmer für die 2. Liga etwas zu alt, aber als Schaltzentrale im Mitteldeld wertvoll ! Wenn Eiche dann zeitnah noch die Ü30 Kicker ersetzt dann wird das was.
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  •   Chris23
    (497 Beiträge)

    19.02.2020 14:28 Uhr
    Sehe ich anders
    Ich finde eher wenn man ein Team hat welches Aufsteigen möchte oder kann, dementsprechend dominanter spielt profitiert von einen zweiten Stürmer. Es gibt viele Clubs mit unterschiedlichen Zielen, die nur mit einer spitze spielen. Aber zu sagen, wir sind aufgestiegen müssen dem Abstieg verhindern wir brauchen mehr Stürmer in der S11 - in Liga 1 bräcute man dann wohl 3 zwinkern

    Ich sehe das ähnlich wie einige andere hier, auch wenn ich nur zugegeben wenig von KSC diese Saison gesehen habe mangelt es eher in Spielaufbau beginnend von der Abwehr bis der Ball dann zum Sturm kommt.
    Ein destruktiv defensives Spiel, sehe ich aber tendenziell in Abstiegskampf nicht als verkehrt an, man muß dann aber zumindest kontern können und das heißt nicht per Pressschlag
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  •   RainerBu
    (1017 Beiträge)

    19.02.2020 11:12 Uhr
    erstens
    gabs da noch keinen Gueye , zweitens hatte Hofmann mit einem f öfter mal den Fink an der Seite . Aber Fink trifft halt auch nicht mehr oft. Mit einem Stürmer allein vorne fand ich auch zu wenig .
    Wenns schief geht gibts immer mecker egal ob Trainer die Älteren oder Jüngeren einsetzt .
    Kommt wie es kommt , drei vier Siege brauchts wohl mindestens
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