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Karlsruhe KSC trifft im Januar auf Ex-Trainer: Markus Kauczinski wechselt nach Dresden

Markus Kauczinski wird Trainer von Bundesliga Zweitligist Dynamo Dresden. Nach ka-news.de-Informationen ist der Wechsel "in trockenen Tüchern". Damit spielt der KSC am 29. Januar in Dresden gegen seinen Ex-Trainer.

Kauczinski ist derzeit noch Trainer beim FC St. Pauli - hier scheint man sich nun einig geworden zu sein. Weitere Details zum Vertragsabschluss sind nicht bekannt. Kauczinski soll den Tabellenletzen vor dem Abstieg in die dritte Liga retten.

Kauczinski seit April freigestellt

Der 49-Jährige war zwischen 2011 und 2016 Trainer beim Karlsruher SC und führte diesen zurück in die zweite Liga. Zuvor war er Jugend- und Interimstrainer. Danach wechselte er für Juli bis November 2016 nach Ingolstadt.

Seit dem Dezember 2017 ist er Cheftrainer beim FC St. Pauli, welcher im November 2018 bis April 2020 verlängert wurde. Seit April 2019 ist Kauczinski allerdings freigestellt - als der FC St. Pauli mit vier Punkten Abstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz am Ende der Tabelle stand.  Es übernahm Jos Luhukay.

Kauczinski trainiert Kreuzer junior

Fun Fact: Damit trainiert Kauczinski den Sohn des aktuellen KSC-Sportdirektors Oliver Kreuzer.  Niklas Kreuzer spielt seit 2014/15 bei Dresden und hat seinen Vertrag bis 2022 verlängert.

Der KSC wird am 29. Januar 2020 auswärts gegen den Zweitligisten spielen. Die Hinrunden-Begegnung im August endete 4:2 für den KSC im heimischen Wildpark.

Aktualisierung, 13 Uhr

Der 49 Jahre alte Fußball-Lehrer unterschrieb laut dpa-Informationen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. "Markus Kauczinski hat sofort seine Bereitschaft signalisiert, uns als erfahrener Trainer in dieser herausfordernden Situation zu helfen. Er kennt die 2. Bundesliga, steckt absolut im Thema und hat bereits mehrfach nachgewiesen, dass er auch in schwierigen Situationen etwas bewegen kann", erklärte Sportgeschäftsführer Ralf Minge in einer Vereinsmitteilung.

Einen "Krisenmanager" hatte Minge gesucht, nun soll Kauczinski noch bestenfalls vor der Winterpause das Ruder bei den abstiegsbedrohten Sachsen rumreißen. Auf den Nachfolger von Fiel wartet eine Mammutaufgabe. Denn Dresden hat sieben der vergangenen neun Spiele verloren und nur einmal gewonnen. Mit nur 13 Zählern sind die Sachsen derzeit Zweitliga-Schlusslicht.

"Die intensiven Gespräche mit den Verantwortlichen des Vereins waren in den vergangenen Tagen sehr positiv. So konnte ich mir ein genaues Bild von der Aufgabe machen, die mich bei Dynamo Dresden erwartet", so Kauczinski, der am Dienstagnachmittag auf einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt werden soll. Der neue Coach kündigte harte Arbeit an, "um unser Ziel mit dem Klassenerhalt in dieser Saison zu erreichen. Ich bin davon überzeugt, dass in Dresden mit diesem besonderen Umfeld und den Fans eine Menge möglich ist."

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Kommentare (6)
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  •   schwarzvoraugen
    (3796 Beiträge)

    10.12.2019 17:43 Uhr
    Da ist unser Highflyer nun ja am Boden der Realität aufgeschlagen
    denke Dresden wird das noch packen.

    Super Coach ist noch immer für mittelmässigen Zweitligafussball gut.
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  •   Solare
    (408 Beiträge)

    11.12.2019 09:02 Uhr
    SVA
    Der ist als Trainer besser, wie du mit deinen Berichten.
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  •   Gegengerade1975
    (227 Beiträge)

    10.12.2019 21:47 Uhr
    Was hat der Ihnen getan?
    Warum müssen Sie jetzt nachtreten??
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  •   Mitsch
    (293 Beiträge)

    10.12.2019 14:41 Uhr
    Wird schwer...
    aber Kaucze wird schon wissen was er macht. Eigentlich muss er die letzten beiden Spiele 2019 gewinnen, um überhaupt eine Chance zu haben. Hoffe aber für den KSC, dass das nicht passiert. Ansonsten aber alles Gute in Dresden - es gibt übrigens dort einen sehr schönen Weihnachtsmarkt zwinkern
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  •   Markymark
    (499 Beiträge)

    10.12.2019 15:27 Uhr
    denke nicht
    Mit einem Auswärtssieg wäre für ihn in der Rückrunde noch alles drin.

    Speziell gegen den Club darf/sollte er nicht verlieren. Ansonsten sind viele Spiele eng und Dresden hat oft unter seinen Möglichkeiten gepunktet. Ob der Einstieg jetzt vor den zwei schweren Auswärtsspielen glücklich war? Ist dort ja kein einfaches Umfeld.
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  •   Maverick
    (209 Beiträge)

    10.12.2019 11:02 Uhr
    Alles Gute Kaucze.....
    nur nicht gegen uns. zwinkern
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