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Karlsruhe Aufstiegshelden nur noch zweite Wahl: Pourié bekommt kaum Einsatzzeiten - Fink vor Absprung?

Es rumort bei den KSC-Stürmern, die im Moment nur in der zweiten Reihe stehen, bestenfalls per Einwechslung mitwirken dürfen: Toni Fink und Marvin Pourié. Peter Putzing hat die Gefühlslage der beiden Torjäger einmal genauer angeschaut.

Das Duo hatte den KSC mit 37 Treffern in Liga zwei geballert. Fink, der in Bochum Sekunden nach seiner Einwechslung zum 3:3 traf, brachte es auf gerade mal 35 Spielminuten in den zehn Zweitligaspielen. Frustrierend für den besten Drittligatorjäger aller Zeiten. Wohl auch daher erklärte er gegenüber den "BNN": "Ich habe keine Lust, die ganze Saison auf der Bank zu versauern." Der FC Ingolstadt soll sich intensiv Gedanken machen "Torjäger Toni" im Winter zu verpflichten.

Anton Fink (KSC 30) beim Training
Anton Fink (KSC 30) beim Training | Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

Nach dem Testspiel gegen Freiburg lobte KSC-Trainer Schwartz den Routinier, der zuletzt auf der Bank schmorte. Schwarz war erfreut über Finks Auftritt, "mal in einer etwas anderen Position als sonst, mit einer Rolle im Mittelfeld, das war sehr ordentlich". Doch für einen Auftritt in der Startelf reichte es für den zweifachen Vater nicht.

"Entscheidung des Trainers"

Auch "Shaker" Pourié ist gefrustet. So habe er sich das bei der kürzlichen Vertragsverlängerung nicht vorgestellt. Er akzeptiere die Entscheidung von Trainer Alois Schwartz, sagt aber auch, dass er sich nicht gerecht behandelt fühle. Schon nach dem Spiel vor einigen Wochen gegen Heidenheim, als er auch nur als Einwechselspieler taugte, erklärte der enttäuschte Pourié: "Das ist eine Entscheidung des Trainers. Damit kann ich umgehen." Dann stellte er sich selbst die Frage: "Ob ich das verdient habe? Das glaube ich nicht. Dazu ist meine Meinung: Nein!"

Marvin Pourie (KSC 9) hebt voller Unverständnisverzweifelt die Arme.
Ist mit seiner momentanen Situation unzufrieden: Marvin Pourié. | Bild: Tim Carmele

Pourié fordert, dass man mehr riskieren müsse, vor allem in Heimspielen. Soll wohl heißen: Wieder einmal mit zwei Angreifern agieren. Egal gegen wen es geht, der "Shaker" bekennt: "Ich habe immer Ansprüche. Ich will immer spielen, will immer in der ersten Elf stehen." Trainer Schwartz bleibt bei all dem gelassen, weiß, dass Konkurrenzkampf das Geschäft belebt, aber bisweilen für die betroffenen Akteure hart ist und Frust-Reaktionen hervorrufen kann: "Dass Spieler, die nicht spielen unzufrieden sind, das soll so sein!"

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Kommentare (14)
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (906 Beiträge)

    26.10.2019 12:31 Uhr
    Andere Seite 2:
    Nun, aus den letzten 3 Spielen wurden gerade Mal 3 von möglichen 9 Punkte geholt. Gegen Gegner die mit etwas mehr "Offensivmut" mit etwas mehr "Wechselmut" schlagbar gewesen wären. Das halte ich Schwartz vor, dass er immer an Plan A festhält und nie ,-je nach Spielverlauf- auch Mal früher, offensiver wechselt. Fink letzte Woche erst in der 90. Minute zu bringen, sagt doch alles. Vor ein paar Wochen wurde Hannover relativ souverän geschlagen. Slomka meinte danach, dass seine Spieler mit der Wucht der beiden KSC Stürmer (also 4-4-2) nicht klar kamen. Warum nicht heute wieder mit 4-4-2?! Einfach Mal das System an den Gegner und den Spielort anpassen. Das normalste der Welt für einen guten, modernen Trainer. Nicht für Schwartz. Und bei ihm kommt hinzu, dass sich die Spieler ab der Nummer 14 eigentlich in den Urlaub verabschieden können. Die können trainieren wie sie wollen. Eine Chance werden sie nicht bekommen. Und diese 2 Klassengesellschaft kann nie gut für eine Mannschaft sein.
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  •   citizentm
    (1417 Beiträge)

    27.10.2019 08:58 Uhr
    Zweiklassengesellschaft
    Perfekte Analyse.
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  •   sodbrenner59
    (660 Beiträge)

    26.10.2019 20:34 Uhr
    Joooooo.....
    ...egal in welcher Liga der KSC auch spielt, er war, ist und wird immer, auch inkl. Vereinsführung, ein Provinzclub bleiben!
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  •   Dobermann
    (319 Beiträge)

    26.10.2019 20:40 Uhr
    ja. so ist es...
    sodbrenner sodbrenner..... viele Jahre kennen wir uns jetzt... auch wenn die 59 im Namen steht.
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