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Karlsruhe Perfektes Debüt: KSC gewinnt gegen Union Berlin

Der Trainerwechsel hat den erhofften Erfolg gebracht: Im ersten Spiel unter Markus Kauczinski gewann der Karlsruher SC im heimischen Wildparkstadion mit 2:0 (1:0) gegen Union Berlin. Damit haben die Blau-Weißen nach dem 28. Spieltag jetzt 23 Punkte auf dem Konto und kletterten auf Tabellenrang 16.

Munterer Spielbeginn im Wildparkstadion: Bereits nach wenigen Sekunden versuchte Berlins Simon Terodde sein Glück aus der Distanz. Sein Schuss aus mehr als 25 Metern knallte an die Querlatte (1. Minute). Auch der KSC spielte gut mit, zeigte sich vor dem Tor aber zu verspielt. So legte Pascal Groß statt zu schießen lieber auf Christian Timm ab, der passte den Ball auf Gaetan Krebs. Der Franzose ließ sich den Ball dann zu leicht abnehmen (7.). Wenig später versuchte es Groß ausspitzen Winkel (11.).

Zwei Minuten später dann ein Ball von Makhtar Thioune auf Aktivposten Groß, der mit einem Pass in die Spitze Timm auf die Reise schickte. Der Stürmer spielte im Sprintduell mit einem Berliner Abwehrrecken seine Schnelligkeit aus und ließ auch Torhüter Jan Glinker keine Abwehrchance – 1:0 für den KSC (13.). 

Der Treffer tat dem KSC-Spiel sichtlich gut. Die Mannschaft strahlte nun deutlich mehr Selbstbewusstsein aus, auch wenn noch nicht alles funktionierte. In der 25. Minute die Chance auf 2:0 zu erhöhen: Nach Freistoß von Groß kam Rada frei zum Kopfball, das Leder landete aber knapp neben dem Pfosten. In der 28. Minute dann ein erneutes Zusammenspiel der beiden KSC-Akteure. Diesmal trat Groß eine Ecke von rechts, die Direktabnahme von Rada ging am kurzen Pfosten vorbei.

Bis zur Halbzeitpause bestimmte fast durchgehend der KSC das Geschehen, erst in den letzten fünf Minuten wurde Berlin etwas stärker und hatte durch Markus Karl wenige Augenblicke vor dem Pausenpfiff die Möglichkeit zum Ausgleich.

Lavric erlöst KSC-Fans

Nach dem Seitenwechsel hatte das Spiel der Gastgeber ein bisschen an Schwung verloren. Dennoch kam der KSC durch Timm in der 57. Spielminute per Kopfball zu einer ersten Torchance. Nach etwas mehr als einer Stunde hatte der Karlsruher Stürmer die Großchance sein Team endgültig auf die Siegerstraße zu führen. Nach Pass von Iashvili lief Timm ähnlich wie vor dem 1:0 auf das Berliner Tor zu. Diesmal blieb er aber an einem Abwehrspieler und Torwart Glinker hängen (66.).

Auf der Gegenseite war Dirk Orlishausen gegen Terodde zur Stelle (68.). Kurze Zeit später konnte sich der Karlsruher Keeper bei Ionut Rada bedanken. Orlishausen wurde von Patrick Zoundi ausgespielt, schoss den Ball in Richtung KSC-Tor wo Rada das Leder gerade noch von der Linie kratzen konnte (69.).

In der 74. Minute wechselte Kauczinski Timm aus. Für ihn kam Klemen Lavric. Was für einen gutes Näschen der Trainer damit hatte, zeigte sich in der 84. Minute: Lavric traf zum 2:0. 

Karlsruher SC: Orlishausen - Schiek, Aquaro, Rada, Charalambous - Staffeldt (79. Cuntz), Groß - Thioune, Krebs - Timm (74. Lavric), Iashvili (88. Calhanoglu). 

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  • unbekannt
    (5582 Beiträge)

    04.04.2012 08:07 Uhr
    war
    das nicht mal eine schöne talkrunde ohne die politischen IW hasser tsagali, honki und co. herrlich! wieder ein beweis das sie nichts mit dem ksc zu tun haben. juhu!
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  •   Torflut
    (2209 Beiträge)

    02.04.2012 22:35 Uhr
    Für das Selbstvertrauen
    war der Sieg schon wichtig für Mannschaft und Trainer. Im nächsten Spiel ist alles drin.
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  • unbekannt
    (354 Beiträge)

    02.04.2012 22:09 Uhr
    weiter..
    immer weiter , gradaus
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  • unbekannt
    (191 Beiträge)

    02.04.2012 22:03 Uhr
    ich bin hochzufrieden...
    ...mit dem Wochenende-3 Super wichtige Punkte für den KSC, wir leben noch und wenn es MK schafft die Einstellung und die Laufbereitschaft vom Sonntag auch auf die nächsten Spiele zu übertragen, dann holen wir die nöTigern Punkte um den Relegationsplatz zu sichern und evtl. Duisburg noch zu attackieren!
    Achja - und Boonen gewinnt in Flandern, perfekt gemacht!

    Auf geht's KSC!
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  •   Faecherstadt_Guerilla
    (4092 Beiträge)

    03.04.2012 07:43 Uhr
    Tommeke Boonen Koeninck van Vlaanderen
    Habe mir gestern die Wiederholung von der Ronde auf Eurosport reingezogen, es war schon eine Augenweide zu sehen, wie die Fahrer den Oude Kwaremont und den Paterberg hochgeastet sind, und das auf diesem ekligen Kopfsteinpflaster.
    Der angeblich kommende Superstar Peter Sagan ist auch net schlecht gefahren, es hat halt nur net ganz gereicht. Aber es ist schon in Ordnung, wenn ein Flame die Ronde gewinnt.
    Zumindest verspüre ich wieder eine brennende Sehnsucht nach Oudenaarde, Geraardsbergen, Brakel, Ronse und natürlich Flanderns Perle, Gent. grinsen

    Ostersonntag ist Paris-Roubaix, juhuuu.
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  •   Apfelkopf
    (372 Beiträge)

    02.04.2012 21:41 Uhr
    Was
    mir garnicht gefällt ist das Düsseldorf schon am Donnerstag in Rostock spielt,was en das fürn scheiss.
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  •   Malefiz
    (4616 Beiträge)

    03.04.2012 00:07 Uhr
    Die Spiele am Donnerstag
    sind die vorgezogenen Spiele vom Karfreitag. Da wird nicht gespielt.
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  •   Apfelkopf
    (372 Beiträge)

    03.04.2012 11:13 Uhr
    schon
    klar,ich mein halt nur das Düsseldorf kaum Pause hat und gegen unseren Konkurrenten Rostock spielt,was ein grosser vorteil für Hansa seien könnte.
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  •   Faecherstadt_Guerilla
    (4092 Beiträge)

    03.04.2012 12:27 Uhr
    Es wundert mich auch, ...
    warum deswegen die Düsseldorfer keinen Aufstand proben.
    Vielleicht ist der Spielplan schon geändert worden, nur offiziell weiß man davon noch nichts, das würde mich bei dem Sauhaufen DFL auch net wundern.

    P.S.: Ich hege aber die Hoffnung, daß die Eintracht am Samstag gegen Duisburg gewinnt, da hätten wir mal wieder eine gute Chance, bis auf zwei Punkte heranzukommen, aber ich weiß ja, daß wir diese Chance in Bochum mal wieder kläglich vergeben werden, ich kenne doch meinen KSC. traurig
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  •   Mozzer
    (1925 Beiträge)

    02.04.2012 20:40 Uhr
    Die Mannschaft....
    ...spielte tatsächlich im oberen Drittel Ihrer Möglichkeiten und Union war nicht gerade hochmotiviert, was wohl dem Punktestand geschuldet ist.
    Deshalb hängen die Früchte in Bochum etwas höher, da 31 Punkte noch nicht ganz ausreichen, um sich sicher fühlen zu können.
    Kauczinksy muß es schaffen, die Jungs richtig einzustellen und die Motivation hochzuhalten. Ich traue ihm dabei zu, psychologisch wertvollere Arbeit zu leisten, als Becker, Schupp, Rapolder und Andersen zusammen. Scharinger nehme ich dabei aus, aber er hatte halt kein Glück......
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